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ᐅ Was ist denn nun "gut gedämmt"?


Erstellt am: 10.10.2014 14:04

zerogt 10.10.2014 14:04
Hallo

Wir spielen momentan mit dem Gedanken unser Haus Bj. 2000 zu verkaufen und nochmal neu zu bauen.

Man liest auch überall das möglichst gut gedämmt werden soll usw. . Nur was ist denn nun wirklich gut und in Sachen Kosten/Nutzen vernünftiger Kompromiss. Wir haben recht feste Vorstellungen wie das Haus aussehen soll und doch kommt jede Baufirma mit anderen Vorschlägen . Lediglich Poroton wollen alle verbauen.

Mal die Randdaten

3 Giebel Haus
12x9,5 Riegel auf 1/3 der Gartenseite 1 m vorspringend also dann 10.5

1 m Drempel

Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Alle Räume Fußbodenheizung

Min. Kfw 70 über Dämmung nicht Technik

Anbieter1 bietet 24er Wände + 16cm wdvs 0.40 Dach 20cm 0.35

Anbieter 2 bietet 17.5 er Wände + 16cm wdvs und 20cm Dach 0.35

Anbieter 3 will das plötzlich mit 17.5 und 10cm wdvs schaffen.


Anbieter 1 favorisieren wir momentan auch wenn er deutlich teurer ist (+-15teuro) ich wüsste halt gern ob die Dämmung wirklich gut ist oder doch eher unterer Standard dann müsste dort nachgebessert werden. Für Tops wäre ich euch dankbar.


Olli

Doc.Schnaggls 10.10.2014 15:21
Hallo Olli,

mein Favorit bei Stein auf Stein Bauweise wäre ja ein monolithischer Aufbau - sprich 36,5 cm Porotonstein OHNE WDVS...

Ist das keine Option für Euch?

Grüße,

Dirk

Manu1976 10.10.2014 16:12
Und wir bauen Kfw 70 OHNE Dämmung. Nämlich mit 36er T9 Porotonsteine. An Technik haben wir lediglich ne LWWP - keine Lüftung, kein Solar, kein Photovoltaik. So schützt das dickere Mauerwerk nämlich auch im Sommer vor der Hitze. ;-)

zerogt 11.10.2014 11:01
Wie die Wärme in der Hülle gehalten wird ist mir erst einmal egal also wäre auch monolithisch eine Option. Wichtig ist uns halt ein möglichst geringer Energiebedarf ohne das die Mehrkosten für Dämmung sei es nun ein dickerer Stein oder mehr Wdvs unwirtschaftlich werden. Ein weiteres No Go ist heizen mit Strom. Erdwärme wird auf dem Grundstück schwierig für Flächen oder Grabenkollektoren dürfte der Platz recht eng werden und Sonden möchte ich aufgrund der ehemaligen Bergbauaktivitäten lieber nicht (von der Genehmigung mal abgesehen). Was ist den heutzutage normal an Dachdämmung und was ist besser als Standard. Mir ist eigentlich auch egal was die KfW dazu sagt wichtig ist ein niedriger Energiebedarf und zwar tatsächlich nicht über irgendwelche Formeln schöngeredet weil Holz gerade im Trend ist oder was auch immer grade verstärkt gefördert werden soll.

Bauexperte 13.10.2014 11:10
Hallo Olli,
zerogt schrieb:

Wir haben recht feste Vorstellungen wie das Haus aussehen soll und doch kommt jede Baufirma mit anderen Vorschlägen .
Das ist normal. Auch wenn Du bspw. in ein Küchenstudio gehst, hat jede(r) VerkäuferIN ein anderes Angebot für Dich 😉
zerogt schrieb:

Lediglich Poroton wollen alle verbauen.
Wohl kaum. Es gibt nicht wenige, welche mit Porenbeton, Blähton, Kalksandstein, Bims oder Beton bauen.
zerogt schrieb:

3 Giebel Haus
12x9,5 Riegel auf 1/3 der Gartenseite 1 m vorspringend also dann 10.5
Für ein klassisches 3-Giebelhaus fällt der 3. Giebel recht klein aus ... unsere vergleichbaren Häuser weisen alle eine Tiefe von 3.00 m im 3. Giebel aus. Das, was Du beschreibst, würde ich eher als Zwerchhaus bezeichnen.
zerogt schrieb:

Min. KfW 70 über Dämmung nicht Technik
Dann passt imho bei allen 3 Anbietern schon die Stärke der Dachdämmung nicht ...
zerogt schrieb:

Anbieter 1 favorisieren wir momentan auch wenn er deutlich teurer ist (+-15teuro) ich wüsste halt gern ob die Dämmung wirklich gut ist oder doch eher unterer Standard dann müsste dort nachgebessert werden.
16er WDVS würde ich aktuell als "normal" ansehen, entscheidest Du Dich für ein Haus mit WDVS; je nach Standort und Lage des Grundstückes kann das sowohl mit 17.5er Außenmauerwerk als auch 24er Stein passen.

Dieser Tage ist viel von Dämmung die Rede, weniger davon, wie bestimmte Vorgaben der KfW erreicht werden können; das ist nicht nur mittels zus. Dämmung zu erreichen. Vieles findet dennoch "nur" auf dem Papier statt; aus meiner Sicht bspw. die Wärmerückgewinnung bei Lüftungsanlagen. Das bedeutet für mich, Du mußt zunächst für Dich entscheiden, was Du möchtest. Möchtest Du ein Einfamilienhaus mit WDVS bauen oder vlt. ein monolithisches Haus, wie es der "Doc" oder "Manu" beschrieben haben? Eine Aussage wie "mir ist egal, wie die Wärme in der Hülle gehalten wird" ist dabei imho wenig zielführend. Häuser gebaut mit WDVS sind in aller Regel preiswerter ... obgleich sich mir das nicht immer erschließt; eigentlich müsste es genau anders herum sein.

Du schreibst weiters, daß Du nicht mit Strom heizen möchtest - was verstehst Du denn darunter? Möchtest Du klassisch mit Gasbrennwerttherme und solarer Heizungsunterstützung bauen? Denn "egal, was die KfW dazu sagt", kann es Dir nur sein, wenn Du auf KfW-Mittel verzichtest; dann ist einzig die aktuell gültige Energieeinsparverordnung einzuhalten.

Grüße, Bauexperte

DerBjoern 13.10.2014 12:10
zerogt schrieb:
Min. KfW 70 über Dämmung nicht Technik

Anbieter1 bietet 24er Wände + 16cm wdvs 0.40 Dach 20cm 0.35

Anbieter 2 bietet 17.5 er Wände + 16cm wdvs und 20cm Dach 0.35

Anbieter 3 will das plötzlich mit 17.5 und 10cm wdvs schaffen.

Anbieter 1 und 2 klingen schon mal nicht so schlecht. Was die Dachdämmung angeht gebe ich Bauexperte recht. Das ist zwar nicht so schlecht, aber auch nicht grade üppig.
Was für ein WDVS will Anbieter 1 einsetzen mit U-Wert von 0,4? Gängiges EPS hat 0,35 und ist eigentlich recht günstig.
Manu1976 schrieb:
Und wir bauen KFW 70 OHNE Dämmung. Nämlich mit 36er T9 Porotonsteine. An Technik haben wir lediglich ne Luft-Wasser-Wärmepumpe - keine Lüftung, kein Solar, kein Photovoltaik. So schützt das dickere Mauerwerk nämlich auch im Sommer vor der Hitze. ;-)

Wände mit 36er T9 sind jetzt aber auch nicht grade so rosig. Ergibt nen U-Wert von ~23,5. Das ist eher unteres Ende heutzutage.
u-wertdachdämmungwdvskfwgiebelwändewärmerückgewinnungtechnikenergiebedarfstrom