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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.2023 08:17

Tolentino 08.12.2024 17:02
Und was war noch 2020?
Und wer konnte auf einmal neue Kredite zu um die 0% aufnehmen, statt zu 35%?
Es geht im Übrigen nicht darum, dass Griechenland vor der Schuldenkrise alles richtig gemacht hat, sondern eher darum dass der Sanierungsplan Griechenland nicht geholfen sondern noch mehr geschadet hat.
Es hätte ja gereicht die Neuverschuldung zu begrenzen und zwar insbesondere die Felder der Ausgaben zu beschränken.

--
Die Zinsen können aber reinvestiert werden.
Worum es aber eigtl geht ist, die fallen ja nur an wenn man vorher für
nordanney schrieb:
Schulen, Autobahnen
u.a.
nordanney schrieb:

Infrastrukturmaßnahmen
gesorgt hat.
Je länger man nötige Investitionen liegen lässt desto teurer wird es. Wenn man dann noch den volkwirtschaftlichen Schaden durch die Opportunitätskosten des verspäteten Handels draufrechnet sind die genannten 3,5% Peanuts.

nordanney 08.12.2024 17:04
chand1986 schrieb:

Bei der Baukostensteigerung seit 2015, wie viel davon entfällt auf Lohnzuwächse, was auf Materialkosten und was haben sich die Unternehmer an Gewinnzuwachs eingesteckt? Hat jemand diese Aufschlüsselung mal gemacht (bin auch Sonntags zu faul, das selbst rauszusuchen).
Laut Destatis hat sich der Durchschnittslohn seit 2012 im Bauhauptgewerbe um etwa 51% nach oben entwickelt (dazu kommen noch weitere Treiber wie Zuschläge für besondere Baustellenbelastungen etc.). Ähnlich sieht es bei den Materialpreisen aus (wenn auch nicht ganz so hoch und abhängig vom Material).
Nicht zu vergessen aber auch die gestiegenen Anforderungen (Energieeinsparverordnung/Gebäudeenergiegesetz), die ich aber nicht beziffern kann.
Zur Marge der Bauunternehmen muss man sagen, dass diese Stand heute eher niedriger als 2015 ist. Im Hoch vor der Zinswende war die Marge natürlich hoch - man konnte ja jeden Preis nehmen. Inzwischen backt man wieder kleine Brötchen. Der Bauträger fängt mit Marge 0 im echten Baubetrieb an und verdient z.T. sein Geld "nur" durch das Abgreifen von Förderung. Der Standard liegt bei 12-20% - vor Steuern, Risiko, Geschäftsbetrieb usw.

Am Ende wird die Aufteilung (von mir auch aufgrund meiner beruflichen Erfahrung mit Bauträgern/Entwicklern) - bezogen auf den heutigen Tag in Relation zu 2015, von mir etwa mit
40% Löhne
40% Material (inkl. Energiekosten)
20% gesetzliche Vorgaben
geschätzt.

nordanney 08.12.2024 17:10
Tolentino schrieb:

Die Zinsen können aber reinvestiert werden.
Aber nicht vom Staat.
Tolentino schrieb:

Es hätte ja gereicht die Neuverschuldung zu begrenzen und zwar insbesondere die Felder der Ausgaben zu beschränken.
Nein. Griechenland war pleite. Wie eine Privatperson. Wenn die Einnahmen nicht reichen, um die Zinsen zu bezahlen, hilft es auch nichts, sonstige Ausgaben zu beschränken (die man eh nicht bezahlen kann).
Ich empfehle dir Wiki. Es gibt einen schönen - aber langen und trockenen - Eintrag dazu. Misswirtschaft, aufgeblähter Verwaltungsapparat, zu hohe Lohnsteigerungen, Korruption, Steuervermeidung

Tolentino 08.12.2024 17:10
nordanney schrieb:

als ob Du einer Privatperson empfehlen würdest, einfach immer mehr Schulden zu machen, um zu leben und Geld zu verschwenden
Erstens ist ein Staat eben keine Privatperson (und auch keine Unternehmen) und unterliegt somit auch ganz anderen Regeln des Haushaltens.
Zweitens sagt keiner was von verschwenden.

nordanney schrieb:

Nein. Griechenland war pleite. Wie eine Privatperson. Wenn die Einnahmen nicht reichen, um die Zinsen zu bezahlen, hilft es auch nichts, sonstige Ausgaben zu beschränken (die man eh nicht bezahlen kann).
Ich empfehle dir Wiki. Es gibt einen schönen - aber langen und trockenen - Eintrag dazu. Misswirtschaft, aufgeblähter Verwaltungsapparat, zu hohe Lohnsteigerungen, Korruption, Steuervermeidung

Wir reden aneinander vorbei, nochmal es geht nicht darum, was vor dem Schuldenschnitt von Griechenland gemacht wurde sondern danach von Rest-EU geführt von DE

chand1986 08.12.2024 17:20
nordanney schrieb:

Überschüsse auf der einen Seite bedeutet auf der anderen Seite, dass andere Länder einfach nicht fähig sind, selbst so zu produzieren.
Wäre Deutschland auch nicht, wenn der Euro nicht durch andere Euromitglieder weich gehalten würde. Normalerweise führen derlei Überschüsse dauernd zu Aufwertungen. Es ist eine künstliche - wenn du so willst Währungssubventionierung - die wir seit Euroeinführung haben.
nordanney schrieb:

Ich könnte auch Statistiken aufrufen, wie diese, dass die Arbeitslosenquote gar nicht so hoch ist. Sie war nur früher falsch ausgewiesen,
Ein logischer Fehlschluss. Du kannst von der Erwerbsquote nicht auf die gemeldeten Arbeitslosen schließen. Vielleicht gehen jetzt Frauen arbeiten, die früher zu Hause waren, weil die Löhne gesunken sind und sie müssen. Deshalb zählten die aber vorher nicht zu den Arbeitslosen.
nordanney schrieb:

Das hört sich an, als ob Du einer Privatperson
Nein. Staaten sind was völlig anderes als individuelle Privatpersonen. Sie sind sogar was anderes als die Sammlung aller Privaten im volkswirtschaftlichen Sektor Private. Staaten haben eine anzunehmende unendliche Lebenserwartung ohne Renteneintritt und sie haben i. d. R. eine eigene Währung, in der sie niemals insolvent werden können. Du hast mich also offensichtlich an dieser Stelle missverstanden.
nordanney schrieb:

Nichts anderes war Griechenland.
Das hart gelernt hat, dass es mit Euroeintritt sich in einer Fremdwährung verschuldet und o. g. nicht gilt, wenn die EZB nicht will.
nordanney schrieb:

befand sich Griechenland schon seit 2008 in einer Rezession. Also der Schuldenschnitt und das neue Haushalten ist nicht der Treiber dafür, dass es bergab ging
Nein, das ist die Finanzkrise 2008, die als bis dato größte Krise der Geschichte gilt und durch die es in fast allen Ländern so aussah. Das waren an dieser Stelle weder die Griechen selbst, noch die Maßnahmen zum Abriss und Wiederaufbau.
nordanney schrieb:

Und ebenfalls nach einer Konsolidierungsphase dann seit 2020 die Früchte guter Politik ernten konnte.
Sorry, wenn jemand zu Boden gegangen ist ist Aufstehen nicht das Ergebnis guter Politik sondern eine zwangsläufige Folge davon, überlebt zu haben. Gute Politik erkenne ich erst an, wenn man aus mehreren Möglichkeiten eine gute gepickt hat, nicht wenn man die einzige Möglichkeit bloß nicht verhindert hat.

Danke übrigens für deine Zahlen zur Bauwirtschaft in D und damit die Beantwortung meiner Frage.

nordanney 08.12.2024 17:20
Tolentino schrieb:

Wir reden aneinander vorbei, nochmal es geht nicht darum, was vor dem Schuldenschnitt von Griechenland gemacht wurde sondern danach von Rest-EU geführt von DE
Doch, denn das eine bedingt das andere. Oder hätte Griechenland ohne Auflagen gerettet werden sollen? Was hätte sich dann wohl geändert? Ja, es war gut, was gemacht wurde. Und es tat den Griechen auch gut und tut es noch heute.

Ich bleibe beim Beispiel der Privatperson. Ja, es gibt Unterschiede. Aber grundsätzlich sind die Mechanismen gleich. Man kann nicht mehr ausgeben, als man sich leisten kann (explizit: sich leisten kann).

P.S. Die Lebenszufriedenheit der Menschen hat sich seit 2012 deutlich verbessert (Covid hat leider auch dort einen deutlichen Rückschlag gegeben). Kann also alles gar nicht so schlecht sein, wenn sogar die Menschen die positive Entwicklung sehen und sich damit wohl fühlen.

Tabelle: Lebenszufriedenheit (0–10) nach Jahren 2012–2024 mit Hintergrundinfos.
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