ᐅ Wärmepumpenheizung mit Klimaanlage kombinieren?
Erstellt am: 26.02.25 10:15
Rafaelsen26.02.25 10:15
Hallo zusammen,
gibt es eine sinnvolle Möglichkeit eine Wärmepumpenheizung mit einer Klimaanlage in einem Mehrfamilienhaus zu kombinieren.
Angenommen man baut ein Mehrfamilienhaus zur Vermietung und möchte eine Klimaanlage einbauen.
Ein Zentrales Klimagerät stellt Wärme und Kälte zur Verfügung die man dann in jeder Wohnung über ein Kanalgerät verteilt. Das Kanalgerät funktioniert als Luftheizung und -Kühlung.
Wie würde die Abrechnung einer zentralen Klimaanlage/Heizung funktionieren?
Gibt es Kälte-/Wärmezähler die man vor jedes Kanalgerät installiert um den genauen Verbrauch zu ermitteln?
Hierbei könnte man sich die Fußbodenheizung sparen. Warmwasser kann man einfach über einen Durchlauferhitzer bereitstellen was wiederum diese Abrechnung spart, weil jeder Mieter ja seinen eigenen Stromzähler bekommt.
In einem modern gedämmten Gebäude sollte das kein Problem mit der Heizlast geben. Auch die Jahresarbeitszahl sollte hoch genug sein um kein Groschengrab zu produzieren.
Hat vielleicht jemand eine bessere Idee? Habe ich Fehler in meinen Annahmen?
Ich bin für alle Tipps offen.


gibt es eine sinnvolle Möglichkeit eine Wärmepumpenheizung mit einer Klimaanlage in einem Mehrfamilienhaus zu kombinieren.
Angenommen man baut ein Mehrfamilienhaus zur Vermietung und möchte eine Klimaanlage einbauen.
Ein Zentrales Klimagerät stellt Wärme und Kälte zur Verfügung die man dann in jeder Wohnung über ein Kanalgerät verteilt. Das Kanalgerät funktioniert als Luftheizung und -Kühlung.
Wie würde die Abrechnung einer zentralen Klimaanlage/Heizung funktionieren?
Gibt es Kälte-/Wärmezähler die man vor jedes Kanalgerät installiert um den genauen Verbrauch zu ermitteln?
Hierbei könnte man sich die Fußbodenheizung sparen. Warmwasser kann man einfach über einen Durchlauferhitzer bereitstellen was wiederum diese Abrechnung spart, weil jeder Mieter ja seinen eigenen Stromzähler bekommt.
In einem modern gedämmten Gebäude sollte das kein Problem mit der Heizlast geben. Auch die Jahresarbeitszahl sollte hoch genug sein um kein Groschengrab zu produzieren.
Hat vielleicht jemand eine bessere Idee? Habe ich Fehler in meinen Annahmen?
Ich bin für alle Tipps offen.
Harakiri26.02.25 10:36
Luft ist grundsätzlich kein besonders guter Wärmeübertrager. Sofern aber das Gebäude richtig gut gedämmt ist, kann man überlegen, auch mit einem Klimagerät zu heizen. Sie sind im Grunde auch nur Wärmepumpen.
Bevor du dich aber so viel mit der Abrechnung beschäftigst, solltest du dich zuerst überlegen, ob:
a) Die Bewohner eine luftbasierte Wärmelösung überhaupt mögen/akzeptieren würden (ist nicht jedermanns Sache)
b) Haben sie alle die gleiche Wärme-/Kältebedürfnisse?
Wenn b) nicht mit Ja beantwortet werden kann, und du auch über mehr als ca. 2 Wohnungen mit je 2 Klimazonen denkst, dann bist du schnell bei einem VRF/VRV-System. Funktioniert auch einwandfrei, aber entsprechend bepreist...
Bevor du dich aber so viel mit der Abrechnung beschäftigst, solltest du dich zuerst überlegen, ob:
a) Die Bewohner eine luftbasierte Wärmelösung überhaupt mögen/akzeptieren würden (ist nicht jedermanns Sache)
b) Haben sie alle die gleiche Wärme-/Kältebedürfnisse?
Wenn b) nicht mit Ja beantwortet werden kann, und du auch über mehr als ca. 2 Wohnungen mit je 2 Klimazonen denkst, dann bist du schnell bei einem VRF/VRV-System. Funktioniert auch einwandfrei, aber entsprechend bepreist...
Nice-Nofret26.02.25 11:11
Wir haben Solar auf dem Dach, damit betreiben wir im Winter die Wärmepumpe für die Heizung und im Sommer die Klimageräte - welche ich natürlich tagsüber laufen lassen, so dass sich die Wände nicht aufheizen. Nachts habe ich das Gerät im Schlafzimmer ausgeschaltet.
nordanney26.02.25 11:16
Folgende Probleme / Kosten:
- Abrechnung (zu messen/zählen ist annähernd unmöglich bzw. mir nicht bekannt)
- Hygiene/Wartung
- erweiterte Brandschutzmaßnahmen
- noch nie in der Praxis gesehen (betreue selbst Bauträger etc.)
- Luftheizung unbeliebt wg/Luftstrom
- unterschiedliches Nutzerverhalten kaum steuerbar - ein Nutzer braucht Kühlung während ein anderer Nutzer Wärme möchte (Übergangszeiten, passende Ausrichtung der Wohnungen z.B.)
Mir fällt kein einziger Grund ein, so etwas zu kombinieren.
P.S. Ist die Miete so hoch bzw. die Lage so nachgefragt, dass sich eine Klimatisierung vom Aufwand lohnen würde? Bei hochwertigem Wohnraum ist aus meiner Erfahrung eine Flächenheizung State of the Art zzgl. separater Klimatisierung. Ich erwarte mir kein "Billig-Kombivariante", wenn ich schon viel Geld ausgebe als Mieter.
- Abrechnung (zu messen/zählen ist annähernd unmöglich bzw. mir nicht bekannt)
- Hygiene/Wartung
- erweiterte Brandschutzmaßnahmen
- noch nie in der Praxis gesehen (betreue selbst Bauträger etc.)
- Luftheizung unbeliebt wg/Luftstrom
- unterschiedliches Nutzerverhalten kaum steuerbar - ein Nutzer braucht Kühlung während ein anderer Nutzer Wärme möchte (Übergangszeiten, passende Ausrichtung der Wohnungen z.B.)
Mir fällt kein einziger Grund ein, so etwas zu kombinieren.
P.S. Ist die Miete so hoch bzw. die Lage so nachgefragt, dass sich eine Klimatisierung vom Aufwand lohnen würde? Bei hochwertigem Wohnraum ist aus meiner Erfahrung eine Flächenheizung State of the Art zzgl. separater Klimatisierung. Ich erwarte mir kein "Billig-Kombivariante", wenn ich schon viel Geld ausgebe als Mieter.
Michilo26.02.25 11:48
Ich sehe da auch ein Schallproblem. Die Wohnungen sind dann über die Lüftungskanäle verbunden. Da könnte es zu störender Schallübertragung kommen.
Rafaelsen27.02.25 08:55
Hallo zusammen,
danke für den Input.
Dann werde ich mal überlegen.
Fußbodenheizung plus Split Klimaanlagen ist wohl einfacher.
Viele Grüße
danke für den Input.
Dann werde ich mal überlegen.
Fußbodenheizung plus Split Klimaanlagen ist wohl einfacher.
Viele Grüße
Ähnliche Themen