ᐅ Vorkasse für Material bei Handwerker - Absicherung
Erstellt am: 20.02.17 09:46
ypg20.02.17 15:25
Kleine Garten-Landschaftsbauer oder Pflasterer, 1- oder 2Mann-Betrieb haben meist gar keine liquiden Mittel, vorzustrecken.
Die machen das Angebot zur Verlegung, bieten aber an, die Steine zu besorgen. Als Fachbetrieb bekommen sie wohl bessere Preise?
In aller Kürze Grüsse
Die machen das Angebot zur Verlegung, bieten aber an, die Steine zu besorgen. Als Fachbetrieb bekommen sie wohl bessere Preise?
In aller Kürze Grüsse
Musketier20.02.17 15:52
Da fällt mir ein Lied ein "schwarz schwarz schwarz sind alle meine Kleider"
Zumindest würde bei mir bei "viel billiger" und "bar" die Alarmglocken läuten.
Solltest du schon eingezogen sein, dann solltest du dich mal über die Absetzbarkeit von Galaarbeiten bei der Einkommensteuer informieren. Das betrifft zwar in dem Fall nicht das Material, sondern nur die Lohnleistungen, aber dann solltest du spätestens dort auf Überweisung und richtige Rechnung bestehen.
Zumindest würde bei mir bei "viel billiger" und "bar" die Alarmglocken läuten.
Solltest du schon eingezogen sein, dann solltest du dich mal über die Absetzbarkeit von Galaarbeiten bei der Einkommensteuer informieren. Das betrifft zwar in dem Fall nicht das Material, sondern nur die Lohnleistungen, aber dann solltest du spätestens dort auf Überweisung und richtige Rechnung bestehen.
ypg20.02.17 21:16
Musketier schrieb:
Da fällt mir ein Lied ein "schwarz schwarz schwarz sind alle meine Kleider"
Zumindest würde bei mir bei "viel billiger" und "bar" die Alarmglocken läuten...Ja, hast Recht, liest sich im Eingangspost nach Steuerersparung
Allerdings meine ich mit meiner Antwort tatsächlich den legalen Weg
Gruß, Yvonne
Iktinos21.02.17 00:08
Jochen2015 schrieb:
U.a. ein recht günstiges, da der Handwerker Vorkasse für das Material möchte, das Material Vorort beim Lieferanten bar bezahlt und somit anscheinend bessere Preise bekommt.Trotz bekannter Vorbehalte liebäugelst Du mit diesem verlockenden Angebot; dann ist Dir nicht zu helfen.DG21.02.17 01:17
: wie schon einige beschrieben haben, sollten zumindest alle Alarmglocken schrillen. Die besten Preise erzielt man nicht durch Barkauf von Material, sondern durch massiven Umsatz und zuverlässige Zahlung.
Für den vermeintlich günstigen Barankauf gibt's nur wenige Szenarien:
1. Der Auftragnehmer (AN) hat kein Kapital und auch keinen Kontokorrentkredit, um die Ware vorzustrecken. Schlecht.
2. Der AN hat Außenstände bei der Firma, wo er das Material kauft und versucht, die Rückstände durch weiteren Umsatz bei dieser Firma "auszugleichen", bekommt weiteres Material aber nur für Cash. Noch schlechter für Dich.
3. Der AN bekommt überhaupt nur noch Ware gegen Cash, egal wo er kauft, weil er schon überall bekannt ist. Noch schlechter als schlecht.
Alles in allem führt das mehr oder weniger zu der Annahme, dass der Anbieter schlicht nicht rechnen kann. Wenn Du Dich mit dem einlässt, musst Du bei jedem Schritt neben ihm stehen - und dann kannst Du die Ware auch gleich selbst kaufen.
Vorkasse nehme ich als Dienstleister zB nur in den Fällen, wo ich schon ahne, dass beim Kunden/Auftraggeber (also in dem Fall bei Dir!) was faul ist, oder der Auftrag deutlich über 25% meines Jahresumsatzes (!) liegt und keine kontinuierlichen Abschlagszahlungen zu erwarten sind; das sind dann so Sachen, die +3 Monate dauern, evtl. auch ein ganzes Jahr und erst dann könnte man eine Schlussrechnung stellen.
Frag' Dich mal, ob Dein Auftrag 10% des Jahresumsatzes des AN hat (oder haben sollte). Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht.
Also ... wenn Du Dich ernsthaft mit dem Gedanken trägst, diesen Anbieter zu wählen, musst Du ihm ganz schwer auf die Finger schauen.
MfG
Dirk Grafe
Für den vermeintlich günstigen Barankauf gibt's nur wenige Szenarien:
1. Der Auftragnehmer (AN) hat kein Kapital und auch keinen Kontokorrentkredit, um die Ware vorzustrecken. Schlecht.
2. Der AN hat Außenstände bei der Firma, wo er das Material kauft und versucht, die Rückstände durch weiteren Umsatz bei dieser Firma "auszugleichen", bekommt weiteres Material aber nur für Cash. Noch schlechter für Dich.
3. Der AN bekommt überhaupt nur noch Ware gegen Cash, egal wo er kauft, weil er schon überall bekannt ist. Noch schlechter als schlecht.
Alles in allem führt das mehr oder weniger zu der Annahme, dass der Anbieter schlicht nicht rechnen kann. Wenn Du Dich mit dem einlässt, musst Du bei jedem Schritt neben ihm stehen - und dann kannst Du die Ware auch gleich selbst kaufen.
Vorkasse nehme ich als Dienstleister zB nur in den Fällen, wo ich schon ahne, dass beim Kunden/Auftraggeber (also in dem Fall bei Dir!) was faul ist, oder der Auftrag deutlich über 25% meines Jahresumsatzes (!) liegt und keine kontinuierlichen Abschlagszahlungen zu erwarten sind; das sind dann so Sachen, die +3 Monate dauern, evtl. auch ein ganzes Jahr und erst dann könnte man eine Schlussrechnung stellen.
Frag' Dich mal, ob Dein Auftrag 10% des Jahresumsatzes des AN hat (oder haben sollte). Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht.
Also ... wenn Du Dich ernsthaft mit dem Gedanken trägst, diesen Anbieter zu wählen, musst Du ihm ganz schwer auf die Finger schauen.
MfG
Dirk Grafe
Che.guevara21.02.17 02:06
Erkläre dem Handwerker, dass Du das Material direkt beim Lieferanten bestellst/bezahlst und dafür nur bei Lieferung bezahlst.
Egal was passiert, du hast den Gegenwert des Materials!
Egal was passiert, du hast den Gegenwert des Materials!