vorhandenes Grundstück beleihen, um Eigenkapital zu erhöhen?

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Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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kati1337

kati1337

Ich würde da mal direkt bei den finanzierenden Banken anfragen und die Situation schildern.
Im Grunde macht es keinen großen Unterschied für euer Kapital. Das Grundstück hat nen gewissen Wert und gehört euch. Im Rahmen der Grundschuld unterschreibt ihr eh eine Art Freibrief, dass die Bank euch bei Zahlungsrückständen quasi alles unter dem Hintern wegpfänden darf. Daher sollte für deren Kondition nur relevant sein, dass es ein unbelastetes Grundstück in eurem Besitz gibt. Wie hoch die euch das anrechnen hängt von deren Einschätzung ab was es wert ist.
Das Grundstück zu beleihen würde ja euer Eigenkapital nicht wirklich erhöhen, da in gleichem Maße auch eure Schulden steigen würden. Die Bank bewertet bei den Konditionen idR das Gesamtbild, also nicht nur eure Bankguthaben und Vermögen, sondern auch eure Verbindlichkeiten.
 
Tolentino

Tolentino

Ja, genau. Bei mir war es aber tatsächlich ein eigener Kredit (Eigenkapitalbeschaffung), keine zusätzliche Sicherheit.
Es war aber die selbe Bank für beide Kredite.
Aber die Bedingungen waren völlig unterschiedlich (Zinssatz, Laufzeit, Tilgungsbedingungen, bereitstellungszinsfreie Zeit etc. pp.).
 
M

moeSzyslak

Ja, genau. Bei mir war es aber tatsächlich ein eigener Kredit (Eigenkapitalbeschaffung), keine zusätzliche Sicherheit.
Es war aber die selbe Bank für beide Kredite.
Aber die Bedingungen waren völlig unterschiedlich (Zinssatz, Laufzeit, Tilgungsbedingungen, bereitstellungszinsfreie Zeit etc. pp.).
@kati1337 Ich hatte ja auch nicht vor es nur als zusätzlich Sicherheit anzugeben. Die vorgehensweise der Bank ist schon klar.

@Tolentino : Ja, genau das meine ich ja.
Wenn ich einerseits einen Kredit um X00K höher aufnehme zu z.B. 3,9% und andererseits das Grundstück beleihen kann für z.B. 3,5% oder 3,6% ergibt es ja eine gewisse Differenz. Dazu kommt auch noch, dass in diesem Falle ja das Eigenkapital für die Finanzierung selbst steigt bzw. die Beleihung für das andere Objekt prozentual geringer wird und damit bekommt man doch auch bessere 0,x% Konditionen, oder nicht?
 
Tolentino

Tolentino

Kann sein, bei mir ging es eher um Emröglichung des gesamten Projekts. Also ohne das hätte ich nicht bauen können, ganz einfach.
Deswegen habe ich mir jetzt keine Gedanken darüber gemacht, ob dadurch der große Kredit günstiger war...
 
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neo-sciliar

Ich würde da mal direkt bei den finanzierenden Banken anfragen und die Situation schildern.
Im Grunde macht es keinen großen Unterschied für euer Kapital. Das Grundstück hat nen gewissen Wert und gehört euch. Im Rahmen der Grundschuld unterschreibt ihr eh eine Art Freibrief, dass die Bank euch bei Zahlungsrückständen quasi alles unter dem Hintern wegpfänden darf. Daher sollte für deren Kondition nur relevant sein, dass es ein unbelastetes Grundstück in eurem Besitz gibt.
... und dauerhaft geben wird, solange das Bankdarlehen existiert. Daher "beleihen", sprich, die Bank verhindert den Verkauf des Grundstück.
 
M

moeSzyslak

Kann sein, bei mir ging es eher um Emröglichung des gesamten Projekts. Also ohne das hätte ich nicht bauen können, ganz einfach.
Deswegen habe ich mir jetzt keine Gedanken darüber gemacht, ob dadurch der große Kredit günstiger war...
Verstehe ... Genau das könnte bei uns aber auch der Fall sein.
Ich weiß nicht ob es der Bank dann ausreicht, dass man den Besitz eines Grundstückes nachweist.
Das könnte ich ja nach der Bewilligung auch verkaufen.
 
Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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