Hallo zusammen,
Ende des Jahres wird voraussichtlich unser Hausbau starten. Während des Rohbaus sollen wir dann mit dem Elektriker die Elektroinstallation besprechen. Wir bauen mit einem GU. Laut Bauleistungsbeschreibung wird hier eine konventionelle Elektrik zum Einsatz kommen. Zusätzlich werden CAT 7 Kabel verlegt und "auf ein Patchfeld aufgelegt"(?).
Mir wurde gesagt, ich solle dann direkt mit dem Elektriker meine Wünsche äußern und mich selber in das Thema Smarthome einlesen... Noch kann ich mit dem Elektriker nicht kommunizieren, da dieser noch nicht beauftragt wurde.
Wir haben u.a. elektrische Rollläden die ich gerne steuern möchte. Funk möchte ich nur als Notlösung nehmen. Ich möchte hier Kabelgebunden vorgehen. Zusätzlich zu den Rollläden möchte ich Fenstersensoren einbinden.
Meine Frage ist nun: Welche Voraussetzungen müssen gemacht werden um später über eine Logiksteuerung die Rollläden zu steuern und die Fenstersensoren auszuwerten? Welches Kabel muss gelegt werden?
Ich zitiere einmal einen Beitrag den ich gerade gelesen habe:
Letztendlich geht es mir darum, dass ich später einmal Logik einbinden kann falls mir danach ist. Daher hört sich dieser "dezentrale" Ansatz für mich gut an.
Ende des Jahres wird voraussichtlich unser Hausbau starten. Während des Rohbaus sollen wir dann mit dem Elektriker die Elektroinstallation besprechen. Wir bauen mit einem GU. Laut Bauleistungsbeschreibung wird hier eine konventionelle Elektrik zum Einsatz kommen. Zusätzlich werden CAT 7 Kabel verlegt und "auf ein Patchfeld aufgelegt"(?).
Mir wurde gesagt, ich solle dann direkt mit dem Elektriker meine Wünsche äußern und mich selber in das Thema Smarthome einlesen... Noch kann ich mit dem Elektriker nicht kommunizieren, da dieser noch nicht beauftragt wurde.
Wir haben u.a. elektrische Rollläden die ich gerne steuern möchte. Funk möchte ich nur als Notlösung nehmen. Ich möchte hier Kabelgebunden vorgehen. Zusätzlich zu den Rollläden möchte ich Fenstersensoren einbinden.
Meine Frage ist nun: Welche Voraussetzungen müssen gemacht werden um später über eine Logiksteuerung die Rollläden zu steuern und die Fenstersensoren auszuwerten? Welches Kabel muss gelegt werden?
Ich zitiere einmal einen Beitrag den ich gerade gelesen habe:
Variante 2: Die "mach ich alles später" KNX Verkabelung
Ein Unterputz Schaltaktor von Jung. Schaltet einen Kanal und hat hinter der Steckdose Platz.
Als Alternative könnten die Aktoren dezentral, also verteilt, dort angebracht werden, wo sie zum Einsatz kommen. Liegt in der Steckdose, die du schalten möchtest ein KNX Datenkabel, kannst du dich dort an den Bus klemmen, wann immer du willst. Nun wäre also die extreme Variante dieser Verkabelung: du lässt den Elektriker seine Arbeit machen und eine konventionelle Elektroinstallation verlegen. Eine Zuleitung pro Zimmer und von dort aus Licht und Steckdosen. Besondere Dosen (Ofen, Spülmaschine) kriegen eine separate Leitung. Es gibt jedoch zwei Einschränkungen:
- Alle Unterputzdosen werden 63 mm tief.
- Zu jeder Dose wird ein KNX Datenkabel gezogen. Das kannst du selber machen.
Letztendlich geht es mir darum, dass ich später einmal Logik einbinden kann falls mir danach ist. Daher hört sich dieser "dezentrale" Ansatz für mich gut an.
H
hampshire13.09.19 16:25@Strahleman : Nenne doch einmal deine Ziele. Dann können die Kenner hier auch konkrete Tipps geben.
Was genau willst Du von wo aus steuern, sehen. schalten, regeln, vernetzen, programmieren...?
Was genau willst Du von wo aus steuern, sehen. schalten, regeln, vernetzen, programmieren...?
jetzt wollte ich keinen der vorhandenen Threads kapern um meine Frage zu stellen und nu ist hier der Thread .. na, egal...
S
Strahleman13.09.19 22:52bauenmk2020 schrieb:
jetzt wollte ich keinen der vorhandenen Threads kapern um meine Frage zu stellen und nu ist hier der Thread .. na, egal... Hatte ich eigentlich nicht vor, ist leider ausgeufert. Sorry dafür!Ich mache morgen eine separaten Thread dazu auf
B
Bauherr am L26.09.19 23:41Detlev69 schrieb:
Ich selbst finde KNX toll und plane gerade ein Smarthome. Aber dann auch richtig. Halbe Sache vertragen sich nicht so gut miteinander.Ich lese hier mit und KNX scheint ja ein Overkill allein für ne Wetterabhängige Verschattung und zwei drei Lichter zu sein.
Wie definiert ihr dann eigentlich ein „echtes“ Smart Home für das sich KNX dann lohnt? Was sind die Funktionen bspw beispielhaften Anwendungen?
Bauherr am L schrieb:
Ich lese hier mit und KNX scheint ja ein Overkill allein für ne Wetterabhängige Verschattung und zwei drei Lichter zu sein.Ja, das wäre wohl Overkill. Beides könnte man auch konventionell lösen. Bauherr am L schrieb:
Wie definiert ihr dann eigentlich ein „echtes“ Smart Home Ganz schwer zu sagen... da hat jeder Autor eine andere Definition. Vor kurzem hatte ich eine professionelle KNX-Beratung und der Consultant war stark dagegen, Automatisierung als wesentlichen Teil von Smarthome zu sehen. Andere sehen gerade in automatisierten Vorgängen den wesentlichen Bestandteil von "smart".Für mich persönlich ist eine gesunde Balance aus einerseits Kontrolle und Eingriffsmöglichkeiten und andererseits Automatisierung und Komfort wichtig. Mein Haus soll mir zwar vieles abnehmen, aber nicht die Macht entreißen.
Aus meinem Blickwinkel ist KNX im Privatbereich vor allem Spielerei und Luxus. Man muss Spaß daran haben, sich gerne damit auseinandersetzen, sich selbst einarbeiten wollen. So sehe ich das zumindest. Ich habe vor, Verkabelung, Schaltschrank und Parametrierung weit überwiegend selbst auszuführen und dann wird KNX gar nicht mal so teuer, als dass man künstliche Rechtfertigungen dafür finden muss.
Bauherr am L schrieb:
Was sind die Funktionen bspw beispielhaften Anwendungen?Ich sehe den Vorteil vor allem in komplexen Szenen und im gewerkübergreifenden, logischen Zusammenspiel der Komponenten. Eine Szene "Haus verlassen" schaltet bestimmte Lichter und Geräte aus, die man definiert hat, schaltet den Alarm scharf, erinnert einen vielleicht an Müllabfuhr im Kalender oder an offene Fensterflügel. Die smarten Lichtschalter mit kleinen LEDs signalisieren alle möglichen Zustände, die man unauffällig nebenbei erfassen kann.
Eine Szene "Gute Nacht" sorgt dafür, dass der Schlafzimmer-Bewegungsmelder das Licht nicht mehr anschaltet, der Unter-Bett-Melder dafür, dass man mitten in der Nacht beim Aufstehen nur ganz schwaches Dimmlicht hat, damit der Partner nicht gestört wird und dass das Licht im WC auch nur schwach angeht. Sich öffnende Fensterflügel lösen Alarm aus, die Lüftungsanlage geht auf besonders leise, bestimmte Standby-Geräte werden abgeschaltet.
Viele Anwender finden auch Musik- und Mediensteuerung toll, Szenen mit Lichteffekten und Musikhintergrund. Jeder muss seine eigenen Prioritäten setzen.
Ich finde es auch toll, dass man nachträglich jeden Taster und jede LED für alles mögliche Einsetzen kann und dafür nur die Parametrierung ändern muss. Natürlich erfordert das auch Spieltrieb und ein gewisses Wecken von neuen Bedürfnissen. Aber ich schätze mal, je mehr man es nutzt, desto mehr fällt einem ein.
Ich gebe aber rundum zu, es ist eben Spielerei und Luxus im Privathaushalt.
Positiv an KNX ist, dass es ohne Zentrale läuft und dass es sehr stabil läuft. Kabelgebunden, jeder Aktor und Sensor mit eigener Intelligenz. Sicherlich kann man vieles auch mit WLAN und Smartphone hinbekommen, aber eben nicht mit der Zuverlässigkeit und Konstanz.
Bauherr am L schrieb:
Wie definiert ihr dann eigentlich ein „echtes“ Smart Home für das sich KNX dann lohnt?Aus dem Bauch heraus, geht es um gewerkübergreifende Automatismen.
Wobei ich zB im Bekanntenkreis, während der Bauphase, lediglich das Gewerk Verschattung in KNX umgesetzt habe. War billiger und kann mehr, als die vom Elektriker angebotene konventionelle Variante.
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