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ᐅ Vollfinanzierung - jung & naiv?!


Erstellt am: 02.04.2013 21:07

Stellbell 02.04.2013 21:07
Hallo,
ich würde gerne mal von Aussenstehenden eine Meinung hören.
Vorweg: Banktermin hatten wir noch nicht!

Ich beende im Sommer meine Ausbildung und mein Freund arbeitet schon seit 3 Jahren fest.
Wir haben dann beide einen unbefristeten Vertrag und haben zusammen netto 3800.
Unsere Ausgaben haben wir schon länger im Blick, diese belaufen sich (ohne die aktuelle Miete) auf 1400 Euro.
Aufgrund unseres Alters und meiner (noch) Ausbildung haben wir auch kein nennenswertes Eigenkapital angespart, das ist unser Hauptproblem...

Gerne würden wir nun aus unserer Wohnung raus, auch die Zinsen sind gerade recht niedrig so denken wir, bietet sich das jetzt an!
In unserem Viertel wo wir wohnen, wollten wir auch immer bleiben, jedoch gibt es da nicht viel neues und die Preise für altes sind teilweise auch wahnsinnig...
So sind wir nun auf ein Neubauprojekt von Reihenhäusern gestoßen, dass wird wohl das letzte Neue hier sein, da das Viertel dann "voll" ist

Es wird direkt vom Bauträger angeboten und liegt bei 194.500,00 EUR + Carport 10.500,00 EUR.

Inklusive ist auch:
- Inklusive Terrassentrennwand und Gartenhaus
- Modernes Bad mit Markensanitärartikeln - Verfliesung in Bad, Küche, Gäste-WC und Diele
- Festpreis - Garantierter Fertigstellungstermin

So klingt das für uns erst mal ziemlich gut und eig auch kalkulierbar...
Klar kommt noch andere Bodenbeläge, "Wandbemalungen", Briefkasten, Lampen etc dazu...
und von den "Pflichkosten" noch Notar etc., neue Versicherungen...

So überlegen wir nun, ob wir uns das wirklich Leisten können.
ich denke so an einen Abtrag von 1000 Euro mtl.

Könnt ihr mir aus Erfahrung sagen und gerne auch Tipps geben, ob das möglich ist oder wir uns da übernehmen?

Habt ihr sonst noch Tipps, was wir beachten müssen, kann man auf den Preis vom Bauträger "vertrauen"?! Wir sind in der Beziehung leider noch unerfahren :-/

Lieben Dank und viele Grüße!


backbone23 02.04.2013 22:19
Hi,

wenn es vom BT kommt, beträgt die Grunderwerbsteuer schon mal mindestens 6.800 €, je nach Bundesland sogar 9.700 €. Von der hast du bisher nichts geschrieben, weiß nicht ob du daran denkst.

Wand und Bodenbeläge ~5.000 €.

Und bei den 194.500 € können ganz schnell noch ein paar 1(0).000er dazu kommen.

Was ist mit den weiteren Außenanlagen?

Das soll jetzt nicht böse klingen, aber wenn man bereits 3 Jahre gearbeitet hat, hätte man auch schon was sparen können.

Zur Rate: Rechnen wir mal mit 225.000 (Kaufpreis, Notar, Steuer, Boden- und Wandbeläge), da bist du locker bei 4% Zins und wärst mit 1.000 € Rate erst nach 36 Jahren fertig. Gut, ohne Sondertilgung und Tilgungsanpassung nach oben. Bei 25 Jahren Zinsbindung hast du dann noch fast 100.000 € offen, der Zins ist dann ungewiss. Je 2% mehr Zins, kannst du so 160 € auf die Rate schlagen.

Bei einer Vollfinanzierung würde ich auch zu einer Volltilgung zum Ende der Zinsbindung raten. Bei euch, weiterhin angenommene 4% Zins, wären das bei 25 Jahren 1.200 € Rate.

Ich würde eine Vollfinanzierung nicht gleich ablehnen, aber Ihr müsst die Rate stemmen können. Und diese sollte nicht zu gering ausfallen ... und auch an Kinder in ein paar Jahren denken, wenn ein Einkommen wegfällt.

backbone23 02.04.2013 22:26
Ach so, das ist keine Voll(=100%-)Finanzierung, sondern nach meiner Rechnung eine 116%-Finanzierung. Da muss man erst mal eine Bank finden, die das mitmacht.

Also vielleicht lieber noch etwas sparen, Ihr könnt ja scheinbar doch einiges zurück legen.

Ach so, neben der Rate fürs Darlehen werden auch noch Nebenkosten anfallen, die mit Sicherheit um einiges höher anfallen werden als eure jetzigen.

ypg 02.04.2013 22:32
Als ich Deinen Beitrag vorhin las, musste ich erst mal die Kiste ausmachen
Stellbell schrieb:
auch die Zinsen sind gerade recht niedrig so denken wir, bietet sich das jetzt an!

..ist der schlechteste Grund zu bauen!
Stellbell schrieb:
In unserem Viertel wo wir wohnen, wollten wir auch immer bleiben...

Das sagst Du jetzt. Vielleicht kommt aber auch alles anders, als man denkt.

Zumindest sollte es nach der Ausbildung so sein, dass man sich woanders sieht, mal rauskommt, lebt, Urlaube macht, endlich Flügge wird.
Verliebt bindet ja gern, aber alles kann sich so schnell ändern.
Und wenn nicht durch sein eigenes Tun, dann wird man eventuell gezwungen, sich zu verändern.
Ein unbefristeter Vertrag heisst nicht, unkündbar.
Hast Du keine Lust, nach der Ausbildung Deinen Marktwert auf dem Arbeitsmarkt zu testen?
Eine Immobilie macht immobil!
Hohe Abtrage binden einen ans Haus, es gibt kaum Zeit, Muße oder Geld fürs Ausgehen.
Und wenn jetzt noch kein Kind geplant ist, dann kann es in ein paar Jahren schon ganz anders aussehen, dann fällt ein Gehalt weg.

Davon mal ganz abgesehen, bekommst Du Ihr als Berufsanfänger kaum ein Darlehen für eine Immobilie.

Genug der nicht ganz so positiven Worte - ich meine es nur gut, bevor Ihr Euch in etwas verrennt, was Ihr noch gar nicht überblicken könnt. Ich gehe mal bei Eurem Alter von 20+ aus

Der Da 03.04.2013 10:56
Die Aussage Festpreis ist mit Vorsicht zu genießen. Klingt gut, aber wichtig ist zu prüfen, was in seinem Festpreis alles drin ist. Das variiert nämlich von Anbieter zu Anbieter. Wenn der Anbieter im Vertrag nicht erwähnt, dass das Gerüst im Preis enthalten ist, kann er das auch gerne noch im Nachhinein in Rechnung stellen.

Ohne Miete gebt Ihr 1400 € aus.. das ist nicht gerade wenig. Wenn Ihr plant was zu kaufen, oder zu bauen, müsst Ihr hier wahrscheinlich ordentlich kürzen.

3800 netto ist ne gute Summe, und damit lässt sich sicher was realisieren. Aber ihr solltet daran denken, dass wenig Eigenkapital auch immer hohe Kosten bedeutet. Da schwindet dann der Zinsvorteil ganz schnell. Und die Zinsraten auf den Plakaten bekommste eh nur, wenn du 40 % Eigenkapital mitbringst

Stellbell 04.04.2013 13:33
Hallo,
erst mal danke für die Antworten!

Wir haben morgen einen Termin bei der Bank, mal sehen!
Wir wären mit Haus, Grundstück + Carport, den man dazu nehmen muss bei 210.000.
Es sind 5000€ angespart, aber ob das was bringt bei der Bank anzugeben?
Je nachdem wann die Fertigstellung ist, bis dahin würden wir aber noch einiges mehr zusammenkriegen.

Da steht noch zum "notariellen Festpreis":
- Schlüsselfertiges aus inkl. ausgebautes Dachgeschoss, Fenster, Heizung, Elektro etc. Zugang Spitzboden
- kontrollierte Wohnraumbelüftung
- Grundstück + Zuwegung
- Sämtliche Erschließungs- und Anschlusskosten (Strom, Wasser, Gas, Kanal)
- Architekten und Ingenieurleistungen sowie behördliche Gebühren, außer Grunderwerbsteuer, Notar + Gerichtskosten

Bisher konnten wir nicht so sparen, da ich aktuell noch in der Ausbildung bin, daher weniger Geld hatte und mein Freund mich da etwas "mit finanziert" hat. Unsere aktuellen Ausgaben werden auch noch weniger, da z.Zt. von den 1400 € auch unser Auto noch drin ist und das Studium meines Freundes, aber das fällt auch nä. Jahr weg.

Ansonsten wird sich nicht viel an unserem Lebensstil ändern. Wir haben so schon ganz gut gelebt, mussten uns nicht einschränken, haben viel gemacht worauf wir Lust hatten und waren auch so 3 Mal jährlich im Urlaub.

Das man erst mal dann nur fürs Haus lebt und wir uns jetzt einschränken, ist mir natürlich bewusst. Aber es ist ja so, dass der jetzige Lebensstandard und schon voll erfüllt hat und durch meinen Vollzeitjob ab Juni einfach nur min. 700 € netto dazu kommen.

So sieht es für mich so aus, als wenn das aktuell alles machbar wäre.
Es ist aber für mich nun auch nicht "DIE Investition des Lebens", also ich habe nicht das Ziel, die nä. Jahre da wohnen zu bleiben...und diese Objekte sind bei uns auch im Wiederverkauf begehrt.

Aber ich hoffe natürlich, dass das nicht eine doofe Einstellung ist, aber so hab ich das ja auch bei meinen Eltern gesehen
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