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ᐅ Verständnisfrage zur Finanzierbarkeit


Erstellt am: 09.05.20 02:03

Hausbautraum2001.11.20 14:32
Ybias78 schrieb:

Falsch, falsch und falsch Meine Eltern konnten mich schon unterstützen, ich wollte es aber nicht. Habe das Studium zu 100% selbst finanziert. Studentenkredit, Job (in der Studienzeit 20h/Woche; in den Ferien 40h/Woche). Bin zwar mit ca. 20t€ Schulden aus dem Studium raus, die waren aber auch nach knapp 2 Jahren abgezahlt. Und so kann ich es sagen das ich mein Studium selbst geschafft habe. Genauso ist es mit dem Haus. Ist ja schliesslich mein Haus und nicht der Eltern

Wow! Das ist tatsächlich beeindruckend und du kannst zurecht stolz sein!

Wir gehen trotzdem lieber den "einfacheren" Weg und freuen uns über Hilfe unserer Eltern
Wir werden aber unsere hoffentlich irgendwann vorhandenen Kinder auch wieder in gleicher Weise unterstützen und vielleicht gleicht es sich so wieder aus
ypg01.11.20 14:35
Hausbautraum20 schrieb:

Wir waren dagegen noch nie in einem Nagelstudio und selbst bei einem Friseur sind wir nicht.
Essen gehen gibt's bei uns auch nicht,
...auch eine Art von Exzess
Ybias7801.11.20 14:36
Hausbautraum20 schrieb:

Wow! Das ist tatsächlich beeindruckend und du kannst zurecht stolz sein!

Wir gehen trotzdem lieber den "einfacheren" Weg und freuen uns über Hilfe unserer Eltern
Wir werden aber unsere hoffentlich irgendwann vorhandenen Kinder auch wieder in gleicher Weise unterstützen und vielleicht gleicht es sich so wieder aus

Ich unterstütze meine Tochter auch gerne. Erziehe/leite Sie aber so, dass Sie die Hilfe der Eltern nicht nötig hat. Sie bekommt das Haus vererbt und zum 18. Geburtstag bekommt Sie ihr Sparbuch ausbezahlt, wenn das nicht ausreicht, dann weiss ich auch nicht. Jetzt noch mehr Hilfe zu erwarten, da würde ich bei der Eriehung versagt haben. Die soll schliesslich unabhängig sein, auch finanziell.
Bertram10001.11.20 14:42
Ich habe zwar auch finanzielle Hilfe bekommen, habe aber inzwischen (bin Mitte 40) gelernt dass "kleiner", mehr "hier" und regional und weniger Automatisation viel mehr Zufriedenheit gibt.
Mein Einkommen ist(trotz Studium) eher mager. Manchmal muss ich verzichten und das ist manchmal anstrengend, manchmal tut es mir gut.

Ich habe mir mein Leben so eingerichtet dass es möglichst günstig ist (z.B. kein eigenes Auto) und praktisch (gute Lage der Wohnung). Die Tatsache dass ich jeden Tag durch Wind und Wetter muss, gibt mir insgesamt eine grosse Zufriedenheit. Während andere im Auto sitzen und rumdüsen, habe ich Tageslicht gesehen, mich körperlich bewegt, Temperatur und Wetter gefühlt, die örtlichen Veränderungen der Jahreszeiten gesehen. Das erdet ungemein.

Wenn ich lese dass dann jemand "die Big Five" gerne sehen möchte - bitte schön, geht ja heutzutage, ist aber höchst albern. Es gibt einige, wenige Leute die wirklich reisen und kulturinteressiert sind. Der Rest sind wohl Touristen die sich den Eindruck verschaffen, sie würden etwas erleben. Erleben kann man doch direkt vor Ort, auch ohne Zebra.

Ich würde mir wünschen dass mehr Leute einen Schrittt zurück machen würden. Die Erde und die Gesellschaft würden es wohl danken. Als Beispiel: ich ziehe gerade Stück für Stück um, mit dem Fahrrad und einem Fahradanhänger. Auf den Hänger geht die Waschmaschine gut drauf und das Sofa auch (natürlich nicht gleichzeitig) oder ca 12 Bananenkisten. Und immer, wirklich immer (sic) werde ich beguckt, begafft oder sogar angesprochen was ich denn da mache? Ja, was mache ich? Ich ziehe Gewicht auf einem Anhänger mit dem Fahrrad. Donnerwetter! So entfremdet sind wir inzwischen, dass das als absurd angesehen wird. Ich kann keinen einzigen Nachteil daran entdecken dass ich das Bett easy-peasy auf die Karre gesetzt habe statt es mühsam in eine Auto zu pressen und mit offener Kofferraumklappe durch die Gegend gefahren habe.

Wer es schafft, seine Fixkosten und seine fixen Ideen ein weinig in Frage zu stellen, kriegt mehr Möglichkeiten, finanziell und anderweitig. Sorry, ich musste doch mal kurz in die Bresche springen für die "Geringverdiener" hier im Forum.
saralina8701.11.20 14:56
Hausbautraum20 schrieb:

Aber wo grob in Bayern ist das dann?
Aber gut ohne Keller und mit Stellplatz statt Doppelgarage, wäre es bei uns auch locker gegangen, also vermutlich sind die Ansprüche einfach doch höher als man selber denkt :-(
Da hast du doch den springenden Punkt schon selbst erkannt.
Wir bauen gerade direkt an der Grenze nach BaWü, wo wir auch weit entfernt von "günstigen" Grundstückspreisen sind. Das sei zumindest fairerweise erwähnt: Wir konnten unser mini Stück Land zum Bodenrichtwert von der Familie abkaufen.
Hausbautraum2001.11.20 15:21
Freunde von uns haben im Landkreis Neu-Ulm gebaut und bei denen war der Bodenrichtwert nur 350€.
saralina87 schrieb:

Da hast du doch den springenden Punkt schon selbst erkannt.
Wir bauen gerade direkt an der Grenze nach BaWü, wo wir auch weit entfernt von "günstigen" Grundstückspreisen sind. Das sei zumindest fairerweise erwähnt: Wir konnten unser mini Stück Land zum Bodenrichtwert von der Familie abkaufen.

Freunde von uns haben im Landkreis Neu-Ulm gebaut und bei denen war der Bodenrichtwert nur 350€. Die haben für ihre 800qm weniger gezahlt als wir für 330qm. Also die Spanne in Bayern ist ja auch nochmal groß
bodenrichtwert