Tesla Solar Roof, eine gute Alternative?

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Macht ja nichts. Im PV-Bereich wirkt der Trend zur Dachintegration disruptiv hinsichtlich der Marktteilnehmer - weniger auf der Seite der Zellhersteller, mehr auf der Seite der Lösungsanbieter und Bauunternehmen. Kaiser Wilhelm glaubte lange an das Pferd, Anfang der 2000er zerriss man sich über die Vorstellung im Internet einzukaufen das Maul. Es waren ja alle Probleme bereits gelöst.
Ja doch, ich wills gerne verstehen. Ohne Innovation keine Disruption.
Welcher Dachintegrationstrend? Es fällt mir schwer, dafür (kostenlos) Zahlen zu finden, wie hoch der Marktanteil der Dachintegration insgesamt ist. Es scheint unter 1% zu liegen. Wenn man von 0,2% auf 0,4% den Marktanteil erhöht, kann man natürlich von einer Verdopplung sprechen. In absoluten Zahlen ist das schlicht irrelevant.
Technologieführer stammen angebelich allesamt aus China und USA. Schade.

Welcher Vorteil, welcher USP, führt deiner Ansicht nach zur Disruption in diesem Bereich?

Zumal die Investitionszyklen, zumindest in Deutschland, 20 Jahre und länger dauern. Wie man da Disruption erwarten will, interessiert mich brennend.

Es sind nicht alle Probleme gelöst, alleine schon, weil man stets Dinge als Gegeben und unveränderlich wahr nimmt, die irgendwann doch über den Haufen geworfen werden (Disruption!).
Indachanlagen lösen aber keine Probleme, sondern schaffen, Stand heute, neue.
 
Es wäre einmal interessant zu erfahren welche Motive den TE zur Überlegung bzgl. Solardachziegel geleitet haben.
Wenn die Dachoptik im Vordergrund steht und klassische Solarmodule oder eine Indachanlage der Optik wegen nicht in Frage kommen, dann sind die Solarziegel das Mittel der Wahl.

Bei sehr komplexen Dachformen mit vielen kleinen und unterschiedlich ausgerichteten Dachflächen könnte ich mir ebenfalls vorstellen, dass die Ziegel geeignet sein könnten.

Auch ein Solarziegel kann aus Schatten keine Sonne machen, daher kann ich das Argument der Schattenverträglichkeit nicht
nachvollziehen.
Mittlerweile bieten alle großen WR-Hersteller softwareseitiges Schattenmanagement an, viele Modulhersteller haben Halbzellenmodule im Programm und die Busbars im Modul überbrücken die verschatteten Bereiche des Moduls.

On top gibt es dann noch SolarEdge oder Tigo, die eine Einzelmodulsteuerung ermöglichen.
SunPower wird in diesem Jahr die Maxeon 5 Reihe auf den Markt bringen, das sind Hochleistungsmodule mit integriertem
Mikrowechselrichter.
Leider sind diese Lösungen allerdings nicht mit allen Wechselrichtern kompatibel (Tigo ausgenommen).

Einen guten Kompromiss zwischen Optik und Funktion bilden meiner Meinung nach hochwertige Full-Black Module (z.B. SunPower, LG oder Rec) mit Einlegesystem, die natürlich auch ihren Preis haben.
 
Ich glaube es geht darum, dass z.B. ein Giebel für Verschattung auf dem Hauptdach sorgt und nicht mit nem Modul belegt werden kann, aber mit Solar-Ziegeln...
 
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Wenn der Giebel einen Schatten auf das Dach wirft, dann ist es egal, ob der Schatten auf ein Modul oder Solarziegel trifft.

Wenn allerdings die Giebelfläche so klein ist, dass ein Solarmodul nicht drauf passt, dann sind natürlich die Solarziegel im Vorteil.
 
Es wäre einmal interessant zu erfahren welche Motive den TE zur Überlegung bzgl. Solardachziegel geleitet haben.
Wenn die Dachoptik im Vordergrund steht und klassische Solarmodule oder eine Indachanlage der Optik wegen nicht in Frage kommen, dann sind die Solarziegel das Mittel der Wahl.
Kann ich dir sagen... wenn ich in den nächsten 12-18 Monaten unseren Neubau angehe und erst das Dach decke um dann gleich noch eine Lage PV drauf zu legen, könnte ich das doch auch direkt kombinieren. Wenn Tesla das Ding ordentlich und in großem Maßstab anfasst, könnte das sogar preislich was werden. Klar, die Optik ist aufgeräumter, aber dafür habe ich dann ggf. auch dort Zellen (und Kosten), wo die Sonne kaum hin scheint. Daher frage ich nach Erfahrungen. Reine Optik-Gründe sind es nicht nur, es gibt mittlerweile auch brauchbar aussehende "normale" PV-Module. Das In-Dach-System war mir bisher noch unbekannt, sieht aber auch nett aus! Muss man mal durchrechnen, aber ich denke nicht, dass so viel bringt. Ob die Zellen jetzt im Dach oder 5 cm davor hängen, macht optisch so gut wie keinen Unterschied, finde ich.

Langzeiterfahrungen gibt es natürlich nicht, aber bei all der hübschen Optik stellt sich mir dennoch die Frage nach der Langlebigkeit. Wenn es mir ein normales PV-Modul raus haut, kann ich das tauschen, sollte der Hersteller meiner speziellen Solar-Ziegel jedoch zwischenzeitlich keine Lust mehr auf das Thema gehabt haben, stehe ich blöd da...
 

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