ᐅ Tatsächliche Größe Telekomkabel Einsparteneinführung?
Erstellt am: 31.07.2024 17:46
Hausbauer23 31.07.2024 17:46
Hallo,
Ich bin etwas verwirrt über die Aussagen der Telekom. An sich wird dort ja gefordert, dass man ein entweder DN50 oder DN75 Rohr legt. Wenn ich mir jetzt aber so eine Doyma Einsparteneinführung Quadro-Secura E1/breit ansehe, dann habe ich da 2x 5 - 7mm, 2x 7 - 13mm und 1x 12-16mm Leitungen für Telekom vorgesehen. Auch bei der Mehrsparteneinführung Quadro-Secura Nova 1/breit habe ich nichts so Großes sondern 2x 5 - 7 mm, 4x 7 - 13 mm, 1x 13 - 21 mm. Also so gesehen ja viel zu klein. Bzw. wie groß sind denn Telekomkabel bzw. ggf. irgendwann künftig Glasfaserkabel? Reicht denn so eine Einsparteneinführung auf jeden Fall? Die wäre bei mir bevorzugt weil ich Strom + Telekom brauche (Wasser liegt an der andern Hauswand).
Ich bin etwas verwirrt über die Aussagen der Telekom. An sich wird dort ja gefordert, dass man ein entweder DN50 oder DN75 Rohr legt. Wenn ich mir jetzt aber so eine Doyma Einsparteneinführung Quadro-Secura E1/breit ansehe, dann habe ich da 2x 5 - 7mm, 2x 7 - 13mm und 1x 12-16mm Leitungen für Telekom vorgesehen. Auch bei der Mehrsparteneinführung Quadro-Secura Nova 1/breit habe ich nichts so Großes sondern 2x 5 - 7 mm, 4x 7 - 13 mm, 1x 13 - 21 mm. Also so gesehen ja viel zu klein. Bzw. wie groß sind denn Telekomkabel bzw. ggf. irgendwann künftig Glasfaserkabel? Reicht denn so eine Einsparteneinführung auf jeden Fall? Die wäre bei mir bevorzugt weil ich Strom + Telekom brauche (Wasser liegt an der andern Hauswand).
Fuchur 31.07.2024 22:51
Das Glasfaserrohr (in das danach die Faser eingeblasen wird) ist 10mm dick und in dieser Größe praktisch überall identisch. Mein Telekom-Kupfer/DSL-Kabel ist ebenfalls 10mm dick, dort weiß ich aber nicht, ob sich das regional unterscheidet.
Die Forderung nach einem Leerrohr kommt natürlich daher, dass das einzuführende Kabel ohne Buddeln dort eingezogen werden kann. Entweder endet das Leerrohr vor der Hauseinführung, dann reicht der reine Kabeldurchmesser als Öffnung oder man verwendet spezielle Hauseinführungen, die für Leerrohre geeignet sind. Diese dichten das Leerrohr von innen und von außen ab.
Die Forderung nach einem Leerrohr kommt natürlich daher, dass das einzuführende Kabel ohne Buddeln dort eingezogen werden kann. Entweder endet das Leerrohr vor der Hauseinführung, dann reicht der reine Kabeldurchmesser als Öffnung oder man verwendet spezielle Hauseinführungen, die für Leerrohre geeignet sind. Diese dichten das Leerrohr von innen und von außen ab.
Stephan— 01.08.2024 09:15
Auf geraderem Wege würde ein M25 Leerrohr vollkommen ausreichen. (gerade, ohne Bögen usw.) wir haben auch glaube M32gelegt, welches dann auf DN75 (Mehrsparte) überging.
anbei ein Foto des finalem Telekomkabels (Brandenburg, kein Glasfaser). So dick wie 5x2,5mm2 (ca. 1cm Durchmesser).

anbei ein Foto des finalem Telekomkabels (Brandenburg, kein Glasfaser). So dick wie 5x2,5mm2 (ca. 1cm Durchmesser).
Stephan— 01.08.2024 09:21
Um es auf die Spitze zu treiben. Links die Gesamtheit aller Klingeldrähte aus dem Telekomkabel und rechts die zwei Äderchen (Klingeldraht) die letztendlich zum Router gehen und DSL50 Gbit etc. realisieren.
In der Theorie würde also ein kleiner Strohhalm als Leerrohr reichen.

In der Theorie würde also ein kleiner Strohhalm als Leerrohr reichen.
Hausbauer23 01.08.2024 09:25
Super, danke. D.h. bei dir ist dann aber auch nicht das Leerrohr selbst "dicht" gegenüber dem Mehrspartenanschluss angeschlossen, korrekt? Das wäre ja das was Fuchur meinte, dass es auch gibt aber ich denke mal, dass das eher selten umgesetzt wird?
Stephan— 01.08.2024 09:45
Unsere Mehrsparte hatten wir mit 3m Leerrohr nach außen bestellt, die restlichen 5m bis zur Grundstücksgrenze mit M32 überbrückt. Graben sollte nur 1x offen sein als Wasser, Strom eingezogen wurden. Das M32 haben wir mit Brunnenschaum im DN75 „abgedichtet“. Wir erwarten weder stauendes Wasser bei dem Übergang M32/DN75 noch drückendes Grundwasser. Daher reicht in meinen Augen diese Abdichtung für unseren Fall. (pragmatischer Ansatz). Wir haben sandigen Boden, da kann man regelrecht zusehen wie das Wasser zeitgleich im Boden versinkt.
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