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ᐅ Stützen oberhalb Fenster und Haustür - Welches Material?


Erstellt am: 25.07.17 08:33

Benebrue25.07.17 08:33
Guten Morgen Zusammen,

zunächst möchten wir kurz andeuten in welcher Situation wir uns befinden. Wir bewohnen seit Juni 2017 unser Einfamilienhaus im Kreis Borken, NRW. Wir haben schlüsselfertig über einen Bauträger gebaut und die Endabnahme steht noch aus. Soweit so gut, jedoch stellen wir an der ein oder anderen Stelle fest, dass die Arbeiten unserer Meinung nach nicht immer einwandfrei zu sein scheinen.

Oberhalb der Fenster und der Haustür unseres Einfamilienhaus wird das Verblendermauerwerk durch Stützen beziehungsweise Schienen, die in der Geschossdecke verankert sind, getragen. Alles grundsätzlich wunderbar, bis auf folgende Punkte:
  • Die verwendeten Stützen rosten, obwohl es sich laut Aussage des Bauträgers um Edelstahl (V2A) handeln soll.
  • Die verbauten Leisten haben eine Stärke von 3mm, sind nicht magnetisch.
  • Die Schweißnähte, an denen die Halterungen verschweißt sind, kann man durch die Leiste hindurch gut erkennen - genau hier rosten die Leisten.
  • In Summe sind 19 dieser Elemente verbaut.
  • In der Nachbarschaft sind wesentlich solidere, weil dickere, Stützen verbaut. Auch die Farbe der an anderer Stelle verbauten Stützen sieht eher nach Edelstahl und einfach wertiger aus.
Wir fügen diesem Post ein paar Bilder zur Veranschaulichung hinzu. Da die Endabnahme für Mitte August 2017 angedacht ist, freuen wir uns auf rege Rückmeldung und Empfehlungen aus Euren Reihen.


Außenansicht einer Haustür mit Glasfenster vor graublauer Ziegelwand



Nahaufnahme einer rostigen Metalloberfläche mit Kratzern und Flecken



Nahaufnahme eines Dachblechs auf Baustellenoberfläche mit Rostflecken



Weiße Wand mit rostbraunem Fleck und Abplatzungen am unteren Rand


Vielen Dank für die Mithilfe und viele Grüße.

Benedikt
Nordlys25.07.17 09:50
Das ist V2A, jedoch unpoliert. Nun sagt man, V2a sei rostfrei. Also, sagen wir so, er ist weitgehend rostfrei, nimmt aber, wenn rau, Flugrost an. Ungefährlich. Aber optisch nicht 1a. Das bessere Material ist V4a, Ob es das beim Haus sein muss? Wir reden hier ja nicht über Handläufe auf Fischkuttern.
Wenn Du es optisch 1a haben willst, kannst Du da noch was rausholen, indem Du Dir Unipol besorgst und eine Baumwollpolierscheibe für Bohrmaschinen, dann gib ihm.
Oder Du sagst dir, es ist wie es ist und setzt Dich auf die Terrasse. Karsten
Benebrue25.07.17 10:06
Hallo Nordlys,

danke für Deine rasche Rückmeldung. Nun ja, die Variante, mit der Baumwollpolierscheibe ist eine gute Idee. Unipol war mir bisher unbekannt. Hört sich aber sehr gut an. Wertet Alles optisch dann doch ein Stück auf. Ist es wohl ratsam, die Oberfläche vorab noch anderweitig zu bearbeiten?

Das sind so Kleinigkeiten bei dem Haus, auf die man immer guckt, wenn man drin wohnt - Gäste nahmen das bisher kaum wahr.

Uns wunderte es nur, dass das Material so hell und dünn ist. Hoffentlich ist die Standfestigkeit auch noch nach den fünf Jahren der Gewährleistung gegeben und das Mauerwerk darüber setzt sich nicht... Risse wären unschön.

Viele Grüße.

Benedikt
Nordlys25.07.17 10:24
Nein, wenn Unipol, dann rauf damit, nix zuvor. Unipol ist echt bissig.
Na, ja, den Flugrost kann man ja vorher mal mit 600 er nass etwas abschleifen. Dann gehts mit Unipol schneller.
Wir polieren damit Bronzeschiffschrauben auf Hochglanz. Sehen dann aus wie Gold, dann Winschenfett drauf,- und sie bewachsen kaum noch. Karsten
Knallkörper25.07.17 11:26
Moin,

1. Die Schweißnähte sind nicht korrekt ausgeführt, die Nachbehandlung war mangelhaft. Die Nähte rosten, weil sie nach dem Schweißen nicht poliert oder gebeizt wurden. Wenn du es genau nehmen willst, lass dir vom Auftragnehmer die sog. Schweißanweisung - WPS - zeigen. Dort muss definiert sein, wie die Schweißnähte nachzubehandeln wären. Du kannst zwar die Sichtseite nachpolieren, aber "oben" nicht mehr.

2. Soll das 3 mm Blech wirklich statisch tragend sein? Kann ich mir kaum vorstellen... Hast du schon mal eine Richtlatte oder Wasserwaage unter das Profil gehalten? Biegt es sich nicht durch?
Benebrue25.07.17 12:07
Hallo Knallkörper,

zu 1)
die Sache ist die, dass wir über den Bauträger schlüsselfertig kaufen und keine Ahnung haben, welche Firma die Arbeiten letztendlich ausgeführt hat. Alles haben wir leider nicht mitbekommen. Dein Hinweis ist wunderbar, sollte sich gegenüber dem Bauträger gut formulieren lassen.

Kannst Du erläutern, wieso die Schweißnähte nicht korrekt sind?

zu 2)
Das Blech ist mit Winkeln an der Geschossdecke angebracht und liegt zu den Seiten sicherlich auf dem Verblendermauerwerk auf. Wir haben das Empfinden, dass die ganze Angelegenheit nicht wirklich langfristig sicher ist. Es macht den Eindruck, als wäre lediglich so gebaut worden, dass die fünfjährige Gewährleistung überstanden wird. Es scheint - insbesondere oberhalb des Garagentores, dass die Leiste etwas nachgibt...

Viele Grüße.

Benedikt
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