Hallo zusammen,
Leider haben wir momentan etwas Ärger mit einer stark erhöhten Stromrechnung aufgrund einer Störung unserer Wärmenpumpen-anlage.
12.17 sind wir eingezogen in unsere Doppelhaushälfte. Als Heizung haben wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Split gerät.
Am 23.04.18 haben wir eine Störung am Innengerät festgestellt.
Darauf hin haben wir dies dem Bauträger und der Installtionsfirma mitgeteilt. Zunächst meldete sich der Hersteller der Anlage telefonisch.
Am 25.05.18 kam dann endlich ein Außendienst Mitarbeiter des Herstellers zum beheben der Störung.
Der Mitarbeiter vor Ort teilte mir folgendes Mündlich mit :
- es Handelt sich um eine Störung des Ausentemp.fühlers jedoch arbeitet dieser wie er auch soll.
- die Installationsfirma hat fast alle Einstellungen fehlerhaft eingestellt.
- das vom Hersteller empfohlene Bedienteil der Heizungsanlage im EG würde nicht montiert seitens der Installationsfirma.
Folge dieser Gründe wurde durch die Störung vom 01.02.18- 25.05.18 nicht durch die Wärmepumpe geheizt sondern ausschließlich über den Zulauferhitzer per Strom.
Wir bekamen kurz darauf auch die Stromrechnung für den Zeitraum 01.12.17- 25.03.18
1000€ Zuzahlung verschuldet durch den Ausfall der kostenlosen Wärmepumpen Energie.
Das Problem ist das das Innengerät im Keller bei Störung keine Töne von sich gibt und bei dieser Störung uneingeschränkt geheizt werden konnte.
Nun sind wir auf der Suche nach dem Schuldigen der die 1000€ extra Kosten an Stromrechnung zahlt.
1.Bauträger verweist auf Hersteller & Installationsfirma .
2.Installationsfirma verweist auf den Hersteller und meldet sich auch nicht mehr.
3. Hersteller bezieht Stellung und sagt es wäre unsere Schuld die Anlage läuft nun ja einwandfrei und wir hätten die Störung IGNORIERT und deshalb wäre es unsere Schuld.
Nun wäre unsere Frage :
Kann das wirklich sein? Es kann doch nicht verlangt werden, dass wenn von einer Fachfirma installiert wurde und falsch eingestellt und b spw. Bedienteile im EG weggelassen wurden , Wir täglich in den Keller laufen um zu schauen ob eine Störung vorliegt obwohl alles uneingeschränkt Funktioniert ?
Danke
LG
Leider haben wir momentan etwas Ärger mit einer stark erhöhten Stromrechnung aufgrund einer Störung unserer Wärmenpumpen-anlage.
12.17 sind wir eingezogen in unsere Doppelhaushälfte. Als Heizung haben wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Split gerät.
Am 23.04.18 haben wir eine Störung am Innengerät festgestellt.
Darauf hin haben wir dies dem Bauträger und der Installtionsfirma mitgeteilt. Zunächst meldete sich der Hersteller der Anlage telefonisch.
Am 25.05.18 kam dann endlich ein Außendienst Mitarbeiter des Herstellers zum beheben der Störung.
Der Mitarbeiter vor Ort teilte mir folgendes Mündlich mit :
- es Handelt sich um eine Störung des Ausentemp.fühlers jedoch arbeitet dieser wie er auch soll.
- die Installationsfirma hat fast alle Einstellungen fehlerhaft eingestellt.
- das vom Hersteller empfohlene Bedienteil der Heizungsanlage im EG würde nicht montiert seitens der Installationsfirma.
Folge dieser Gründe wurde durch die Störung vom 01.02.18- 25.05.18 nicht durch die Wärmepumpe geheizt sondern ausschließlich über den Zulauferhitzer per Strom.
Wir bekamen kurz darauf auch die Stromrechnung für den Zeitraum 01.12.17- 25.03.18
1000€ Zuzahlung verschuldet durch den Ausfall der kostenlosen Wärmepumpen Energie.
Das Problem ist das das Innengerät im Keller bei Störung keine Töne von sich gibt und bei dieser Störung uneingeschränkt geheizt werden konnte.
Nun sind wir auf der Suche nach dem Schuldigen der die 1000€ extra Kosten an Stromrechnung zahlt.
1.Bauträger verweist auf Hersteller & Installationsfirma .
2.Installationsfirma verweist auf den Hersteller und meldet sich auch nicht mehr.
3. Hersteller bezieht Stellung und sagt es wäre unsere Schuld die Anlage läuft nun ja einwandfrei und wir hätten die Störung IGNORIERT und deshalb wäre es unsere Schuld.
Nun wäre unsere Frage :
Kann das wirklich sein? Es kann doch nicht verlangt werden, dass wenn von einer Fachfirma installiert wurde und falsch eingestellt und b spw. Bedienteile im EG weggelassen wurden , Wir täglich in den Keller laufen um zu schauen ob eine Störung vorliegt obwohl alles uneingeschränkt Funktioniert ?
Danke
LG
Eine gewisse Mitschuld sehe ich schon bei euch.
Als Hauseigentümer sollte man sich schon um sein Haus kümmern und dazu gehört auch mal nach der Heizung zu schauen. Wenn man das fast 3 Monate nicht macht, dann kann die Baufirma, der Installateur und auch der Hersteller nichts dafür.
Als Hauseigentümer sollte man sich schon um sein Haus kümmern und dazu gehört auch mal nach der Heizung zu schauen. Wenn man das fast 3 Monate nicht macht, dann kann die Baufirma, der Installateur und auch der Hersteller nichts dafür.
B
benkler140104.09.18 13:16Also wir haben eine Doppelhaushälfte neu bauen lassen aber eine Inkl. Grundstück ,Heizung,Fliesen und allem drum und dran. Wir konnten Kleinigkeiten individuell ändern lassen oder auswählen über die Heizungsanlage würden wir nicht informiert nur über den Typ (wärmepumpe)
Installationsfirma usw. Wurde alles vom Bauträger beauftragt. Nach Fertigstellung haben wir eine kurze Einweisung in die Heizung bekommen von der Installationsfirma die leider selbst keine Ahnung hat und diese Anlage auch das erste mal verbaut hat. Als laie kann ich ja schlecht feststellen ob das was erzählt wird bei der Einweisung nun wirklich wahr oder unwahr ist . Bei Übergabe lag ja auch keine Störung vor erst nach ca. 2-3 Monaten.
Als Hauseigentümer hat man logischerweise die Aufgabe sich um diverse Dinge zu kümmern aber wenn alles reibungslos funktioniert komme ich ja nicht auf die Idee alles zu kontrollieren.
Wenn ich alles am Haus täglich kontrollieren müsste (wasserleitungen/stromleitungen/heizung/gerätschaften) dann müsste ich meinen Job kündigen und das Haus verkaufen da ich kein Geld mehr hätte aber gebügelt Zeit alles zu kontrollieren.
Installationsfirma usw. Wurde alles vom Bauträger beauftragt. Nach Fertigstellung haben wir eine kurze Einweisung in die Heizung bekommen von der Installationsfirma die leider selbst keine Ahnung hat und diese Anlage auch das erste mal verbaut hat. Als laie kann ich ja schlecht feststellen ob das was erzählt wird bei der Einweisung nun wirklich wahr oder unwahr ist . Bei Übergabe lag ja auch keine Störung vor erst nach ca. 2-3 Monaten.
Als Hauseigentümer hat man logischerweise die Aufgabe sich um diverse Dinge zu kümmern aber wenn alles reibungslos funktioniert komme ich ja nicht auf die Idee alles zu kontrollieren.
Wenn ich alles am Haus täglich kontrollieren müsste (wasserleitungen/stromleitungen/heizung/gerätschaften) dann müsste ich meinen Job kündigen und das Haus verkaufen da ich kein Geld mehr hätte aber gebügelt Zeit alles zu kontrollieren.
Du formulierst "Bauen lassen" -> Du warst Bauherr.
Und Bauträger -> du warst "nur" Käufer
Was also?
Als Käufer ist es einfacher, auf einen versteckten Mangel mit eventuellem Schadenersatz der Folgeschäden zu argumentieren.
Als Bauherr hast du den Kram am Backen. Da hättest du nach gängiger Rechtslage den Fehler zeitnah erkennen müssen, auf jeden Fall nicht erst nach Monaten.
Dazu kommt, Gewährleistungstechnisch ist dein Vertragspartner raus, das Problem scheint ja jetzt behoben zu sein. Folgeschäden (Betriebskosten) sind regelmäßig nicht durch die Gewährleistung oder eine Garantie abgedeckt.
Ob der normale Anwender dazu technisch überhaupt in der Lage ist, spielt rein rechtlich leider erstmal eine untergeordnete Rolle. So oder so, wenn du eine hälftige Teilung der Kosten aus Kulanz hinkriegst, dann meinen Glückwunsch. Für alles andere sehe ich schlechte Chancen, zumal der Schaden auch keinen aufwendigen Gutachterprozess rechtfertigt.
Und Bauträger -> du warst "nur" Käufer
Was also?
Als Käufer ist es einfacher, auf einen versteckten Mangel mit eventuellem Schadenersatz der Folgeschäden zu argumentieren.
Als Bauherr hast du den Kram am Backen. Da hättest du nach gängiger Rechtslage den Fehler zeitnah erkennen müssen, auf jeden Fall nicht erst nach Monaten.
Dazu kommt, Gewährleistungstechnisch ist dein Vertragspartner raus, das Problem scheint ja jetzt behoben zu sein. Folgeschäden (Betriebskosten) sind regelmäßig nicht durch die Gewährleistung oder eine Garantie abgedeckt.
Ob der normale Anwender dazu technisch überhaupt in der Lage ist, spielt rein rechtlich leider erstmal eine untergeordnete Rolle. So oder so, wenn du eine hälftige Teilung der Kosten aus Kulanz hinkriegst, dann meinen Glückwunsch. Für alles andere sehe ich schlechte Chancen, zumal der Schaden auch keinen aufwendigen Gutachterprozess rechtfertigt.
benkler1401 schrieb:
Als Hauseigentümer hat man logischerweise die Aufgabe sich um diverse Dinge zu kümmern aber wenn alles reibungslos funktioniert komme ich ja nicht auf die Idee alles zu kontrollieren.Zwischen täglich kontrollieren und 3 Monate in der Hauptheizzeit nicht auf die Heizung zu schauen liegen auch noch viele Zwischenstufen. Gerade die ersten Jahre schaut man doch verstärkt auf den Verbrauch und passt die Heizung an die eigenen Gewohnheiten an.
Bei mir gabs Zeiten, da hab ich wirklich jeden Tag Strom und Heizungszähler abgelesen, um die Auswirkungen von Anpassungen nachvollziehen zu können. Jetzt mach ich das im Durchschnitt 1x wöchentlich. Muss man vielleicht nicht ganz so extrem machen, wie ich, aber 1x zum Monatsletzten ablesen macht schon Sinn.
Es wundert mich, dass dich das so gar nicht interessiert hat.
H
HilfeHilfe04.09.18 17:09Hallo, wird wirklich schwierig . Als Hausbesitzer hat man auch Pflichten . Viele vergessen das wenn sie aus der Miete kommen . Es trägt das Risiko der Vermieter . Ich kann euch sagen das wir die ersten 2 Jahre immer Stress hatten mit Der Pumpe . Hab alle 2 Wochen Wasser und Strom aufgeschrieben . Aktuell alle 4 Wochen . Um solche unregelmäßigkeiten sofort zu erkennen
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