ᐅ Sonnenkollektor - Heizungsunterstützend oder nicht?
Erstellt am: 19.02.14 16:36
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laien.haft20.02.14 15:30baweng schrieb:
Ach ja, Heizkörper kommen auch neue rein: Kermi x2Die Rücklauftemperaturen bleiben trotzdem deutlich höher als bei Flächenheizungen. Sachlage also unverändert.
laien.haft schrieb:
...eine thermische Solaranlage für Brauchwasser amortisiert sich recht zügig .... Eine Vermutung, oder kannst Du per Wärmemengenzähler nachweisliche Ernten hier vorstellen ?laien.haft schrieb:
...Die Rücklauftemperaturen von konventionellen Radiatoren tragen nicht zum effizienten Betrieb der Solaranlage bei. Mal einen fachlich fundierten Beleg für diese These!v.g.
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laien.haft20.02.14 17:05Amortisation:
Der Systemnutzungsgrad einer solaren Brauchwasseranlage ist wohl unumstritten höher als der einer heizungsunterstützenden Anlage. Heizungsunterstützende Anlagen werden auf die Übergangszeit ausgelegt. Im Sommer gehen diese Anlagen unweigerlich in Stagnation (hierzu gibt es auch etliche Veröffentlichungen, falls Du also eine Quelle benötigst, findest Du diese auf den Seiten der einschlägigen Institute – insbesondere von ISE, ISFH oder SPF.).
Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal sagen, dass mit einem spez. Kollektorertrag von knapp 350 kWh m[SUP] 2[/SUP] a[SUP]-1[/SUP] für eine gut ausgelegte heizungsunterstützende Anlagen respektive 450 kWh m[SUP] 2[/SUP] a[SUP]-1[/SUP] für eine gut ausgelegte Brauchwasseranlage zu rechnen ist.
Natürlich sollte sich jeder, der sich für Solarthermie interessiert den jeweiligen Fall nochmal nachrechnen (lassen).
Dass sich eine „kleinere Anlage“ monetär gesehen eher lohnt, ist aber – so meine ich - auch nicht der Hintergrund Deiner Frage.
Rücklauftemperaturen:
Es gibt wiederum zahlreiche Untersuchungen zum Einfluss der Rücklauftemperaturen auf den solaren Deckungsanteil beziehungsweise Systemnutzungsgrad (besonders aus dem Bereich Solar unterstützter Nahwärmenetze) (Szablinski, 2004).
Es gibt aber sicherlich ein paar Tricks um die Rücklauftemperaturen bei konventionellen Heizkörpern zu reduzieren, aber Wunder lassen sich sicherlich nicht vollbringen.
Pauschal lässt sich aber sagen, dass hohe Rücklauftemperaturen die Effizienz von Solaranlagen schmälern.
Um das wirklich genau zu erschlagen, müssen alle Details auf den Tisch. Denke, dass ist die Intention von €uro. Hat er recht. Würde trotzdem zu einer Brauchwasseranlage raten.
Der Systemnutzungsgrad einer solaren Brauchwasseranlage ist wohl unumstritten höher als der einer heizungsunterstützenden Anlage. Heizungsunterstützende Anlagen werden auf die Übergangszeit ausgelegt. Im Sommer gehen diese Anlagen unweigerlich in Stagnation (hierzu gibt es auch etliche Veröffentlichungen, falls Du also eine Quelle benötigst, findest Du diese auf den Seiten der einschlägigen Institute – insbesondere von ISE, ISFH oder SPF.).
Aus dem Bauch heraus würde ich jetzt mal sagen, dass mit einem spez. Kollektorertrag von knapp 350 kWh m[SUP] 2[/SUP] a[SUP]-1[/SUP] für eine gut ausgelegte heizungsunterstützende Anlagen respektive 450 kWh m[SUP] 2[/SUP] a[SUP]-1[/SUP] für eine gut ausgelegte Brauchwasseranlage zu rechnen ist.
Natürlich sollte sich jeder, der sich für Solarthermie interessiert den jeweiligen Fall nochmal nachrechnen (lassen).
Dass sich eine „kleinere Anlage“ monetär gesehen eher lohnt, ist aber – so meine ich - auch nicht der Hintergrund Deiner Frage.
Rücklauftemperaturen:
Es gibt wiederum zahlreiche Untersuchungen zum Einfluss der Rücklauftemperaturen auf den solaren Deckungsanteil beziehungsweise Systemnutzungsgrad (besonders aus dem Bereich Solar unterstützter Nahwärmenetze) (Szablinski, 2004).
Es gibt aber sicherlich ein paar Tricks um die Rücklauftemperaturen bei konventionellen Heizkörpern zu reduzieren, aber Wunder lassen sich sicherlich nicht vollbringen.
Pauschal lässt sich aber sagen, dass hohe Rücklauftemperaturen die Effizienz von Solaranlagen schmälern.
Um das wirklich genau zu erschlagen, müssen alle Details auf den Tisch. Denke, dass ist die Intention von €uro. Hat er recht. Würde trotzdem zu einer Brauchwasseranlage raten.
laien.haft schrieb:
...Um das wirklich genau zu erschlagen, müssen alle Details auf den Tisch. Denke, dass ist die Intention von €uro.... Korrekt, allerdings hapert es meist an den Details! ;-)v.g.