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ᐅ Sinnvolle Finanzierung - Bauplatz, Neubau getrennt


Erstellt am: 15.12.18 14:29

Findus1515.12.18 14:29
Hallo zusammen,
zunächst einmal hoffe ich, dass das Thema hier reinpasst.

Wir haben nach langer Suche aktuell die Chance erhalten einen Bauplatz aus privater Hand zu kaufen.

Nachdem wir uns den Platz angeschaut haben würden wir nun gerne schnellstmöglich zuschlagen um zumindest den Bauplatz zu sichern.
Auf die Schnelle steht noch kein konkreter Plan für das Bauvorhaben.
Realistischer Baustart wahrscheinlich in ca. 1,5 - 2 Jahren.

Die Frage die sich nun stellt: Wie finanzieren wir am sinnvollsten?
(bisher kaum Erfahrung mit Finanzierungsthemen)

- Bauplatz (550qm) kostet 93.000€
- Eigenkapital in Höhe von 80.000€ vorhanden
- Plan für das zu bauende Haus muss erst noch erstellt werden

Durch diese Kombination müssen wir also einen Teil des Grundstückspreises kurzfristig über die Bank finanzieren - später dann eine neues Darlehen für den Hausbau.
Oder gibt es sinnvolle Alternativen wenn der Gesamtbetrag für Bau und Grundstück noch unbekannt ist?

Wenn wir zunächst das Grundstück über Bank finanzieren:
Überlegung unsererseits, nicht zu viel Eigenkapital zu versenken, da die Kreditkonditionen aktuell so gut sind, dass wir durch verbleibendes Eigenkapital lieber flexibel bleiben möchten (später frei verfügbar für Baunebenkosten).

Angebot der Bank:
- Annuitätendarlehen von 85.000€
- Sollzinsbindung 2J
- Sollzins 1,09% bei Tilgung von 300€/Monat (mehr Tilgung bringt wohl kaum Vorteile lt. Bänker)

Sehe ich es richtig, dass keine andere Bank Y vor Ablauf der 2J Sollzinsbindung, mit uns die "große" Baufinanzierung durchführen würde, da auf das Grundstück eine Grundschuld von "Bank X" eigetragen ist?

Wäre es deshalb sinnvoller auf ein variables Darlehen auszuweichen?
Weil bswp. auch nach 1,5 J problemlos umgeschuldet werden könnte und ggf. auch mit einer anderen Bank die Baufinanzierung für Haus + restl. Grundstückspreis aufgenommen werden kann?

Über eine Rückmeldung, ob die angestellten Überlegungen stimmig sind und Tipps zum richtigen Vorgehen wäre ich dankbar!
Katdreas15.12.18 16:02
Hallo!

Warum wollt ein Darlehen über 85.000?
Wenn ihr 80.000 Eigenkapital habt fehlt doch nur 13.000 plus Kaufnebenkosten (Notar und grunderwerbsteuer, Makler?)

Schwierig wird es wenn ihr jetzt mit einer Bank finanziert, die geht dann im Grundbuch in den ersten Rang und wenn ihr vor Ablauf der Sollzinbindung mit einer anderen Bank finanzieren wollt ist schwierig
Ihr seit dann so zusagen an die erste Bank gebunden, nutzen diese evtl. aus

Ich würde empfehlen:
nehmt nicht mehr aus als ihr müsst.
Möglich wäre z.B
-Baukredit geht oft aber erst ab 50.000, bei manchen (glaub z.b Allianz) ab 25 000
Baukredit mit variablen Zins, könnt ihr kündigen wenn ihr die große Summe aufnehmt

-normaler Kredit (Verbraucher/Konsum) Zins ist natürlich höher aber bei der kleinen Summe kann man das vernachlässigen. Nach meinem Kenntnisstand müsst ihr da gar mit Grundschuldeintrag absichern (kostet ja auch) und diesen Kredit müsstet ihr ja locker abgezahlt haben bis Baubeginn
Findus1516.12.18 02:03
Hallo Katdreas,
vielen Dank für die Antwort!

"Baukredit geht oft aber erst ab 50.000"
So entstand dann auch die Überlegung gleich auf 85.000€ zu gehen.
Die angebotenen Konditionen sind ja wirklich gut.
Über eine Umschuldung zum Ende der Sollzinsbindung würde der Rest der 85.000€ dann einfach mit in das große Darlehen gepackt werden.
Da nach 2J die Sollzinsbindung endet, wäre es zu diesem Zeitpunkt auch möglich dieses große Darlehen bei einer anderen Bank zu planen. Der erste Rang im Grundbuch kann dann neu belegt werden oder?

Kritisch wäre es, wenn schnell eine Baufirma gefunden wird und der Baustart bereits nach 1,5 Jahren erfolgen könnte, die Hauptfinanzierung (inkl. Hausbau) aber noch nicht durchgeführt werden kann weil der Sollzins noch 0,5 Jahre gebunden ist.
Oder würde eine Baufirma schon starten, wenn eine Finanzierungsbestätigung für die Hauptfinanzierung vorliegt?
Das könnte ja nach 1,5 Jahren geplant werden, weil klar ist, dass 0,5 Jahre später das Darlehen des Grundstücks abgelöst werden kann.

Ich hoffe meine Gedanken sind noch halbwegs nachollziehbar.

"Normaler Kredit"
Das hatte ich bis jetzt nicht wirklich auf dem Schirm, evtl. eine gute Alternative. Ich werde mich diesbezüglich informieren, dadurch könnte das Thema "was wenn Baustart früher möglich wäre" umgangen werden.
Aricon16.12.18 06:23
Alternative wäre noch für den Differenzbetrag über einen Bausparvertrag zu gehen und diesen vorzufinanzieren.

Aufgrund der Höhe von 13000€ bekommt ihr dies normalerweise als Blankodarlehen ohne Grundschuldeintragung bzw. die Bausparkasse würden in den 2. Rang ohne Probleme gehen.

Haben wir im übrigen in 2015 auch so gemacht, da unser Eigenkapital nicht ganz für den Grundstückskauf gereicht hat.
Fuchur16.12.18 11:43
Findus15 schrieb:
Da nach 2J die Sollzinsbindung endet, wäre es zu diesem Zeitpunkt auch möglich dieses große Darlehen bei einer anderen Bank zu planen.
Prinzipiell geht das, aber für die Eintragung und für die Löschung der Grundschuld werden Gebühren fällig, die dir den guten Zins in dieser kurzen Zeit komplett versauen.

Es gibt auch Finanzierungen ohne Grundschuld. Wir zahlen auf diesem Weg 2,05% als flexibles Darlehen, das jederzeit ablösbar ist und das Grundbuch ist sauber.
Bookstar16.12.18 13:10
Die beste Lösung: nehmt das Eigenkapital und leiht euch den Rest privat von Familie. Dann bleibt der erste Rang frei. Und wenn Haus gebaut wird nehmt ihr einfach mehr auf und zahlt zurück an Familie.

Es geht ja jetzt um keine große Summe was euch fehlt.
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