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ᐅ Sinnhaftigkeit von Erdwärmetauschern bei einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung


Erstellt am: 20.03.15 09:17

jx720.03.15 09:17
Hallo allerseits!

Mal eine Frage zur Sinnhaftigkeit von Erdwärmetauschern bei einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung:

Mir leuchtet ein, dass man nicht die kalte Luft ins Haus lassen sollte, und die Wärmeenergie der warmen Luft nicht ins Freie pusten sollte. Wärmerückgewinnung erscheint mir daher sinnvoll, auch wenn das einiges Geld in der Investition kostet. Angeblich werden bis zu 90% der Wärme zurückgewonnen.

Warum macht dann ein Erdwärmetauscher noch Sinn? Ist es, um die Wärme noch günstiger drin zu behalten? Nach dem Motto, die Erde wärmt die -10 Grad kalte Luft kostenlos an, die Wärmerückgewinnungsanlage benötigt dazu Strom. Ist es also der Stromverbrauch der Wärmerückgewinnung, den man reduzieren will? Lohnt sich das?

Oder geht es hauptsächlich um die Möglichkeit, im Sommer gekühlte Luft ins Haus leiten zu können? Meistens liest man ja eher, dass die Winternutzung der Hauptnutzen ist und die Sommernutzung nur ein kleiner positiver Nebeneffekt.

Beste Grüße

jx7
Mycraft20.03.15 09:50
Das ist nicht angeblich sondern tatsächlich so, ich kann das jeden Tag anhand der Temperaturen in den Luftkanälen sehen.

Der Erdwärmetauscher verhindert im Winter, dass dir die Anlage ohne ein extra Heizregister im Ansaugkanal einfriert. Ohne Heizregister und Erdwärmetauscher gehen die Anlagen in der Regel in den Frostschutzmodus, der Bypass öffnet sich und es wird kalte Luft direkt eingeblasen ohne Wärmerückgewinnung. So dass dir die Bude auskühlt.

Der Erdwärmetauscher sorgt eben für konstante Temperaturen und der Bypass bleibt zu.

Im Sommer hast du dann den umgekehrten Effekt.

Ohne Erdwärmetauscher ist der Bypass auch wieder offen und es kommt warme Luft ins Haus und heizt es nach und nach auf, wenn auch nur minimal, aber zusätzlich zu den Fenstern usw. dann kann es schon ganz schön warm werden und zwar im ganzen Haus.

Der Erdwärmetauscher wirkt hier dagegen, weil ja vorgekühlte Luft reinkommt und die Temperatur im Haus so mehr oder weniger konstant gehalten wird.
jx720.03.15 10:10
Danke für Deine Antwort, Mycraft!

Also sehe ich drei Möglichkeiten:

(1) Ohne Heizregister, ohne Erdwärmetauscher => Höhere Heizkosten, wenn der Frostschutzmodus aktiv ist und unbehagliches Raumklima durch kalte Zugluft. Diese Variante schließe ich mal aus.

(2) Mit Heizregister, ohne Erdwärmetauscher

(3) Ohne Heizregister, dafür mit Erdwärmetauscher

(2) hat gegenüber (3) wohl geringere Investitionskosten, dafür mehr Verbrauchskosten, wenn die Temperaturen unter eine bestimmte Grenze fallen.

Bei welchen Außentemperaturen muss man denn mit einem Einsatz des Heizregisters rechnen? Gibt es da eine Temperaturgrenze?

Wahrscheinlich lohnt sich der Erdwärmetauscher umso mehr in kalten Gegenden, wo diese Temperaturgrenze oft unterschritten wird, und in warmen Gegenden (z.B. am Rhein), wo diese Temperatur nicht so oft unterschritten wird umso weniger.
Mycraft20.03.15 12:47
Naja die Temperaturgrenze kannst du dir selber herleiten...ich sag am so als kleine Hilfe....ab wann friert Wasser ein?
Sebastian7920.03.15 13:18
Mit Enthalpietauscher kann man -10 bis -15 Grad kalt ansaugen - aus dem Grund verzichte ich auch auf den Erdwärmetauscher bei uns und stelle die Anlage auf den Spitzboden. Hat für mich nur Vorteile in der Planung gehabt...

Und man muss immer das Klima wo man wohnt in Betracht ziehen - im Berliner Umland wird es im Winter schon öfters und länger suakalt (ok, die letzten Winter mal außen vor), aber z.B. hier im Münsterland kann man die tiefen Dauerfrosttage/-Nächte an einer Hand pro Periode abzählen. Sollte es dann halt mal 2 Tage wirklich saukalt werden, stellt man die Anlage einfach mal ab. Dafür spare ich mir den Erdwärmetauscher gerne inkl. der vorhandenen Problematik der Hygiene bei nicht korrekter Planung des selbigen.
SirSydom22.03.15 22:25
Oder man verwendet statt eines Erdwärmetauschers ("Erdregister") eine Soleerdwärmetauscher, dann gibts keine Probleme mit der Hygiene.
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