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ᐅ Rückstausicherung bei Neubau über Rückstauebene ohne Keller sinnvoll?


Erstellt am: 05.07.21 12:04

WillyW0nk405.07.21 12:04
Hallo zusammen,

wir planen derzeit unseren Neubau und unser Planungsbüro hat das Thema Rückstausicherung aufgeworfen bzw. tauchte beim Angebot der Firma, welche die Bodenplatte erstellt plötzlich ein entsprechendes Gerät auf.

Unser Haus wird über der Rückstauebene liegen und ohne Keller errichtet. Wir liegen in keiner Talsenke o.ä.

Unser Planungsbüro meinte, es sei unbedingt notwendig, eine entsprechende Sicherung einzubauen (elektrische Rückstaupumpanlage, da Fäkalien involviert). Begründet wird das mit den heftigen Unwettern der letzten Jahre und Wasserfontänen die aus Gullys schießen und Szenarien mit 1,5m Wasser inkl. Schlamm und Sand im EG ... Ich habe den Eindruck, dass es aber auch um die eigene, rechtliche Absicherung geht.

Die Stadt hingegen sagt, in der Region kam es zwar in diesem Sommer aufgrund von Starkregen zu einem Rückstau im Kanal, man sieht aber keine Notwendigkeit zur Absicherung, da wir über der Rückstauebene liegen.

Ich bin nun hin und her gerissen - ca. 5k€ investieren (+ regelm. Wartung usw.) oder bleiben lassen und sich das Geld sparen.

Ich freue mich über eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema 🙂

Viel Glück

Willy
Grundaus05.07.21 16:05
ist eine Klappe nicht ausreichend? muss es die elektr. Variante mit Pumpe sein. Was sagt denn die Versicherung? Was muss rein, damit sie im Schadenfall zahlt?
WillyW0nk405.07.21 16:09
Hallo, danke für die Antwort! Eine Klappe geht leider wegen des fäkalienhaltigen Wassers nicht. Von der Versicherung habe ich noch kein Feedback.

Meine Vermutung (!) ist eben, dass sich der Bauplaner absichern will, ich bin aber wirklich verunsichert bei dem Thema.
Bookstar05.07.21 16:29
Wenn du über der Rückstauebene liegst, dann ist es wirklich Geld zum Fenster rausgeworfen. Was soll dir das denn dann bringen???
rückstauebeneplanungsbüroversicherung