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ᐅ Rostige Stahlträger und feuchter Keller


Erstellt am: 08.10.16 18:26

MaxPower9008.10.16 18:26
Hallo liebe Leute,

wir haben uns Heute ein Haus angeschaut, welches wir eventuell kaufen möchten. Es ist gebaut in 1900. Vieles ist in den letzten 20 Jahren erneuert worden wie Dach, Heizung, Außenanstrich etc. Angeblich ist auch die Kelleraußenwand isoliert worden. Im Keller habe ich folgende Aufnahmen gemacht:


Rohbauwand aus Backsteinen im Keller mit Zementmörtel und grober Oberfläche






Dort sieht man das, naja für die Zeit wahrscheinlich übliche Mauerwerk mit Ziegelsteinen und vor allem auch einen ziemlich rostigen Stahlträger. Ich weiß, Ferndiagnose ist schwierig, aber was kann da möglicherweise an kosten auf mich zukommen? Wird im Schlimmsten Fall ein neuer Träger eingezogen oder ist das gesamte Gebäude u.U. schrottreif? In einem der Kellerräume war zudem Schimmel an der Wand.

Generell, kann so ein Haus noch gut und gerne noch mal 100 Jahre halten oder ist das eher unwahrscheinlich?

Ich hab wie immer im Hausbaubereich keine Ahnung und bitte euch um Meinungen. Danke!
Legurit08.10.16 18:29
Würde dir empfehlen einen Gutachter spezialisiert auf Altbauten einzupacken und das gute Stück noch mal genau unter die Lupe nehmen zu lassen, wenn ihr euch ansonsten mit dem Kauf sicher seid.
garfunkel08.10.16 19:04
das würde ich auch empfehlen. Sicher ist Sicher und das Geld für den Gutachter hat man bei Häusern in dem alter sicher nicht Fehl investiert.
wpic09.10.16 01:06
Ich sehe auf den Fotos nichts, was nicht für ein Haus dieser Baualterklasse prinzipiell zu erwarten wäre. Wenn die Träger nicht tiefgründig korrodiert sind, können sie entrostet und rostgeschützt nach lange Zeit ihre Funktion erfüllen. Der "Schimmel" auf dem Mauerwerk kann auch Mauerwerkssalpeter sein, also eine Salzbelastung. Die Feuchtigkeit in alten Kellern ist meistens Kondensat aus warmfeuchter Luft an kalten Kellerwänden, weil falsch gelüftet wurde, z.B. im Sommer.

Grundsätzlich muß ein Haus vor dem Kauf detailliert und vor Ort begutachtet werden, vom Keller bis zum Dachboden. Erst danach kann -nach optischer Überprüfung- eine erste Einschätzung zum Erhaltungszustand, zum Sanierungsaufwand und zu eventuell gewünschten Umbau- oder Ausbaumaßnahmen gegeben werden. Zu einer Kaufberatung zählt auch die Beurteilung der Bau- und planungsrechtlichen Situation und die Prüfung einer Reihe von Dokumenten, die für den Käufer eine lastenfreie Immobilie nachweisen sollte.

Die sog. "Erneuerungen" der letzten 20 Jahre müssen erfahrungsgemäß sehr kritisch gesehen werden und sind in den seltensten Fälle wirklich fachkundig -baukonstruktiv und bauphysikalisch stimmig- ausgeführt worden.
DG09.10.16 13:45
Kann mich nur anschließen. Ich habe selbst genau so eine Kellerdecke im Vorderhaus, Bj. 1918. Die Eisenträger sind bei mir mit Korrosionsschutz und anschließend weiß überstrichen worden. Falls Feuchtigkeit und Luft und damit neuer Rost an den Trägern wäre, würde man das sofort anhand von brauner Verfärbung erkennen.

Ein bisschen Feuchtigkeit im Keller ist bei der Bauweise, wie sie bei mir ausgeführt wurde und damals üblich war, völlig normal weil nicht zu verhindern. Man kann die Feuchtigkeit - wenn man die Ursache kennt - aber in den Griff bekommen; wir haben damals gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Bruchsteinmauerwerk Verkieseler genutzt, mittlerweile gibt es afaik auch Verfahren mit Wachs, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern oder zumindest stark entschleunigen.

Mit anderen Worten: das wird nie oder nur mit abstrus unvertretbarem Aufwand ein völlig trockener Keller wie in einem Neubau, aber das ist wie schon angemerkt hat, vermutlich gar nicht das Problem. Mich würde ebenso viel mehr interessieren, wie die letzten Sanierungen in den Wohnräumen ausgeführt wurden.

MfG
Dirk Grafe
MaxPower9010.10.16 22:56
Danke für eure fachkundigen Antworten, die helfen mir weiter! Ich halte euch auf dem Laufenden!
feuchtigkeitkellermauerwerkschimmelgutachter