Hallo zusammen,
meine Frau und ich sind kurzfristig in der Situation, dass wir früher als erwartet ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen werden. Beim Thema Finanzierung bin ich mir bei Riester nicht sicher ob das Sinn macht:
Frage 1: Da der Kauf direkt bevorsteht, bietet sich für uns ja kein Riester Bausparvertrag, sondern wenn dann ein Tilgungsdarlehen an. Was mir Kopfzerbrechen bereitet, ist das Thema mit der nachgelagerten Besteuerung. Frage 2: Sehe ich das richtig, dass ich die Förderung, die ich erhalte, von nun mit 28 bis 65 Jahren mit 2% Zinsen pA verrechnen muss? Das wäre ja etwa die durchschnittliche Inflationsrate der letzten Jahrzehnte. Frage 3: Dementsprechend wäre das kein Nachteil, solange ich entsprechend Rückstellungen fürs Alter bilde, korrekt?
Hier im Forum sieht man immer wieder, dass die Leute nicht besonders gut auf Wohnriester zu sprechen sind und ich frage mich wieso, abgesehen von der etwas übertriebenen Komplexität.
Danke schonmal!
meine Frau und ich sind kurzfristig in der Situation, dass wir früher als erwartet ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen werden. Beim Thema Finanzierung bin ich mir bei Riester nicht sicher ob das Sinn macht:
Frage 1: Da der Kauf direkt bevorsteht, bietet sich für uns ja kein Riester Bausparvertrag, sondern wenn dann ein Tilgungsdarlehen an. Was mir Kopfzerbrechen bereitet, ist das Thema mit der nachgelagerten Besteuerung. Frage 2: Sehe ich das richtig, dass ich die Förderung, die ich erhalte, von nun mit 28 bis 65 Jahren mit 2% Zinsen pA verrechnen muss? Das wäre ja etwa die durchschnittliche Inflationsrate der letzten Jahrzehnte. Frage 3: Dementsprechend wäre das kein Nachteil, solange ich entsprechend Rückstellungen fürs Alter bilde, korrekt?
Hier im Forum sieht man immer wieder, dass die Leute nicht besonders gut auf Wohnriester zu sprechen sind und ich frage mich wieso, abgesehen von der etwas übertriebenen Komplexität.
Danke schonmal!
Die eingezahlten Sparraten, bzw. dann ja Tilgung, werden mit 2% pro Jahr verzinst, nicht nur die Förderung.
Die nachgelagerte Besteuerung sehe ich als ziemlich undramatisch an, da der Steuersatz im Alter wesentlich geringer ist als im Berufsleben. Man mindert also sein zu versteuerndes Einkommen zum heute geltenden Satz und zahlt später im Alter einen wesentlich niedrigeren Steuersatz auf 1/18 des Wohnförderguthabens, sofern man mit 67 in Rente geht. Ob und wie sehr sich das lohnt, muß man anhand seines Steuerbescheids und seiner Renteninformation mal selbst durchrechnen.
Die nachgelagerte Besteuerung sehe ich als ziemlich undramatisch an, da der Steuersatz im Alter wesentlich geringer ist als im Berufsleben. Man mindert also sein zu versteuerndes Einkommen zum heute geltenden Satz und zahlt später im Alter einen wesentlich niedrigeren Steuersatz auf 1/18 des Wohnförderguthabens, sofern man mit 67 in Rente geht. Ob und wie sehr sich das lohnt, muß man anhand seines Steuerbescheids und seiner Renteninformation mal selbst durchrechnen.
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