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ᐅ Reihenmittelhaus KfW 55 Standard kaufen und später vermieten


Erstellt am: 09.12.17 16:22

scaxxy09.12.17 16:22
Hallo,

ich hab mal eine Frage. Meine Freundin und ich möchten ein Reihenmittelhaus im KFW 55 Standard kaufen, dass soll aber nur eine Übergangslösung sein, da wir immoment kein Grundstück zum bauen finden. Unser Plan ist ca. etwa 7 Jahre dort drinne zu wohnen und danach das Haus vermieten, oder sollten wir lieber solange wie wir kein Grundstück finden zur Miete weiterwohnen.( Miete beläuft sich auf 560 Euro kalt incl. Nebenkosten ) Oder vielleicht nach der Zeit das Haus wieder verkaufen?

Eckdaten zum Haus: 255000 Euro ( 130m² Wohnfläche / 354m² Grundstücksgröße ) Baujahr ist 2017 und Bezugsfähig im Januar 2018. Das Haus wird Courtagefrei verkauft wir müssten nur noch Küche kaufen, dass Haus wird im schönen Schleswig - Holstein verkauft.

Haushaltseinkommen liegt knapp bei 5000 Euro netto im Monat.( Ich bin 25 und meine Freundin 23 ). Meine Vorstellungen liegen bei 5 % Tilgung bei diesem Objekt müsste uns knapp 1500 Euro im Monat kosten. Nach dem Auszug würden wird die Tilgung auf 1 % runterfahren, um unser neues Objekt zu finanzieren.
Wir haben echt bisschen Angst diesen Schritt zu wagen, weil es kommen natürlich sehr hohe Schulden auf uns zu, aber das Reihenmittelhaus sollte sich nachher von alleine tragen durch den Mieter ?
Sollten wir unser ganzes Eigenkapital investieren oder nur die Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer. Eigenkapital liegt bei 70000 Euro.

Ich würde gerne mal ein paar Meinungen dazu hören.
Nordlys09.12.17 16:43
Erste Frage . Liegt das Reihenmittelhaus so, dass es für Mieter interessant ist? Was sind an dem Ort heute übliche qm Mieten?
Würdet Ihr zwei drei Monate Leerstand aushalten?
Wäre eine Bruttorendite von 6% drin vor Steuern drin?
Traust Du Dir zu, Mieter einzuschätzen und nicht an Mietnomaden o.Ä. zu geraten?
Habe in Neustadt in Holstein selbst jahrelang 85 qm zu 600 kalt vermietet. Erfahrungen waren gut. Haben das Objekt aber 2016 zur Mitfinanzierung unseres Hauses verkauft.
Weiter vermieten und mehr Kredit wäre auch gegangen. Aber zu alt, will, wenn ich gehen muss, meiner Frau keine Schulden hinterlassen. Ihr aber seid jung, ihr könntet es machen. Karsten
11ant09.12.17 18:03
Reihenhäuser können ökonomisch die passende Alternative für Leute sein, denen ein Eigenheim wichtig ist. Für Mieter hingegen ist ja das Modell Etagenwohnung das klassische Vergleichsobjekt. Und der Etagenwohnung gegenüber bietet das Reihenhaus den Vorteil der an die Terrasse anschließenden Grünzone statt eines sonst in der Regel deutlich kleineren Balkons ohne Gartenanschluss, aber speziell als Reihenmittelhaus noch den Nachteil von gleich zwei fensterlosen Außenwänden (zusätzlich zur vielen Treppenlauferei). Ein "Dachstudio" würde ich persönlich wie einen Abstellraum bewerten, und entsprechend insgesamt die Attraktivität für Mieter nicht zu optimistisch ansetzen. Will sagen: so einen sich konstruktiv ergebenden Überschußraum würde ich bei den späteren Mieterwartungen aus der Gesamtfläche "herausrechnen". Das soweit zu dem Aspekt "wird das Haus von Mietern nachgefragt sein".

Der andere Aspekt ist das Behalten und Vermieten an sich gegenüber dem Verkaufen: ein Verkauf spült Eigenkapital für das nachfolgende Objekt in die Kasse, eine Vermietung macht sich eher nur beim Abtrag nützlich. Generell sehe ich eher skeptisch, ob sich ein Zwei-Immobilien-Portfolio mit einer selbstgenutzten und einer vermieteten Einheit lohnt. Hier speziell, also unter dem Vorzeichen, daß dies hier ein Vorläuferobjekt des eigentlich gewünschten Eigenheims wäre, tendiere ich unter´m Strich zum Verkauf, wenn das eigentliche Objekt in Angriff genommen werden soll. Mehr aus Verlegenheit Vermieter eines überzähligen Hauses zu sein, wird sich für Euch nicht lohnen. Als Doppelverdiener zwanzig Jahre älter, ein Ehepartner A16 besoldet und der andere selbständig, könnte ich das anders sehen 🙂

Bleibt die Frage, jetzt ein "Zwischenhaus" kaufen oder die Wartezeit lang noch Mieter bleiben. Da sage ich, wenn es finanziell keine große Last ist, dann gönnt Euch die Erfahrung eines Einfamilienhauses, die sich beim Planen des "eigentlichen" Hauses auszahlen kann.
ypg09.12.17 19:23
Ist das jetzt _nur_ eine Alternativzwischenlösung oder wäre es für Euch ein Haus, womit ihr Euch anfreunden könnt?
Ich frage, weil es erstmal für Euch für mehrere Jahre Eigentum wird, unabhängig was ihr später vorhabt.
260000 zu finanzieren ist nichts zu dem, was ihr für ein Einzelhaus ausgeben müsst, insofern macht ihr Euch hinsichtlich eines Reihenmittelhaus für 7-10 Jahre die falschen Gedanken.
Reihenmittelhaus von 130 qm ist doch toll! Wenn alles weitere stimmt, warum noch zögern? In so einem Haus kann man mit 25 noch 40 Jahre leben, wenn es anders kommt als ihr denkt 🙂
HilfeHilfe09.12.17 19:33
Hey bei dem Einkommen , Kaufpreis und Eigenkapital würde ich 0,0 überlegen sondern kaufen wenn es passt . Es ist gegenüber der Kaltmiete pari , aber ihr schafft doch Eigenkapital . Auch würdet ihr euch doch mit dem Haus evtl anfreunden
Kekse10.12.17 09:57
Ich würde mir da jetzt auch nicht so viele Gedanken darüber machen, welche der zwei Möglichkeiten in 7-10 Jahren wohl die bessere sein wird. Mögt ihr das Haus, so dass ihr da auf einige Jahre wohnen wollt? Dann nur zu, ein Reihenhaus ist eine gute (mindestens) Übergangslösung.
Zur Eigenkapital-Frage: auf alles, was ihr an Geld behaltet, zahlt ihr Zinsen. Ich würde einen Notfallfonds in Höhe von ca. 3 Monatsausgaben behalten, dazu je nach Alter von Autos und Großgeräten Rücklagen für deren Ersatz, den Rest ins Haus stecken. Reparaturrücklagen fürs Haus benötigt ihr wohl nicht, wenn es ein Neubau ist, den ihr in absehbarer Zeit wieder verkauft.
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