ᐅ Regenwasserzisterne ja oder nein und welches Material?
Erstellt am: 18.06.2015 15:36
Wallyfan 23.06.2015 15:30
Ich würde einen Brunnen spülen lassen und das kostet bei uns je nach Dienstleister und Rechnungswunsch 150 - 500 EUR.
nordanney 23.06.2015 17:35
Wallyfan schrieb:
Ich würde einen Brunnen spülen lassen und das kostet bei uns je nach Dienstleister und Rechnungswunsch 150 - 500 EUR.Das ist günstig. Bei uns waren es für knapp 10m Bohrung + Pumpe und Druckschalter rd. 1.000€. Ellie 23.06.2015 21:32
kernm23 schrieb:
Wie erfolgt die Wasserentnahme? Kann die Zisterne an den Außenwasserhahn angeschlossen werden?Das Zisternenwasser darf an einen eigenen Außenwasserhahn angeschlossen werden, nicht jedoch an den bereits vorhandenen Hahn, der mit Trinkwasser läuft...
Ansonsten: die Gemeinden geben mittlerweile die Geldverbrennungsart gerne per Satzung vor, und man kann sich nicht einmal mit dem grünen Daumen trösten...
Sofern der Erdbauer das Loch für kleines Geld mitbuddelt, lieber auf eigene Faust losgehen, sich Zisterne liefern und einbauen lassen, Zu- und ggf. Überlauf evtl. in Eigenregie bauen (oder wiederum den Erdbauer fragen...)
Bieber0815 23.06.2015 23:04
Ellie schrieb:
die Gemeinden geben mittlerweile die Geldverbrennungsart gerne per Satzung vorAlso zu einer Zisterne wird sicher niemand gezwungen (Gegenbeweis?). Man muss m.E. unterscheiden zwischen Versickerung (Sickerschacht, Rigole etc.) und Zisterne zur Regenwassernutzung. Und bei Nutzung wiederum nach Nutzung zur Gartenbewässerung oder zur Nutzung im Haus (Waschmaschine, WC-Spülung, ...). Und nur die Versickerung wird häufig vorgeschrieben.Ich habe jetzt für uns übrigens einen Bedarf von 7 m³ bis 25 m³ Zisternenvolumen ausgerechnet (nur Gartenbewässerung). Die Bandbreite ergibt sich über die Annahme zum Bewässerungsbedarf (100, 150 oder 250 L/m²/a). Die schiere Größe liegt am großen Grundstück (ca. 1200 m², die nicht versiegelt werden), wobei aller Wahrscheinlichkeit nach der Bewässerungsbedarf nicht linear mit dem Grundstück zunimmt, weil man irgendwie dann auch weniger intensiven Gartenbau betreiben wird (vermute ich mal). Eine Betonzisterne von 5,4 m³ kostet uns 1500 Euro Aufpreis (irgendwie im Bauträgervertrag verwurschtelt). Das ist in etwa so wirtschaftlich wie die Betontreppe oder die Kontrollierte-Wohnraumlüftung+Wärmerückgewinnung ... Man muss m.E. die 1500 Euro ins Verhältnis setzen zu den grünen Tanks, die die Leute sonst anschließend im Baumarkt kaufen (oder auch nicht).
Ich kenne jemanden mit einem Brunnen, der sehr eisenhaltiges Wasser liefert. Schon Autowaschen ist grenzwertig. Muss man immer von Fall zu Fall sehen ... Regenwasser ist eine Qualität für sich .
f-pNo 23.06.2015 23:16
Mein Vater hat glaube ich ca. 7.000 l zuzüglich noch einen oberirdischen Behälter für 1.500 l.
Er hat im Sommer häufiger mal alles leer - dabei ist das Grundstück nur bei ca. 650 qm (inkl. dem Haus und Terrasse).
Allerdings ist der Garten bis auf Max. 80 qm Rasen eher ein Nutzgarten. Weiß nicht, inwiefern Gemüse und Blumen mehr Wasser brauchen, als Rasen.
Er hat im Sommer häufiger mal alles leer - dabei ist das Grundstück nur bei ca. 650 qm (inkl. dem Haus und Terrasse).
Allerdings ist der Garten bis auf Max. 80 qm Rasen eher ein Nutzgarten. Weiß nicht, inwiefern Gemüse und Blumen mehr Wasser brauchen, als Rasen.
Uwe82 23.06.2015 23:32
Bieber0815 schrieb:
Also zu einer Zisterne wird sicher niemand gezwungen (Gegenbeweis?). ). doch, bei uns ist das im Bebauungsplan vorgeschrieben. Retentionszisterne mit gedrosseltem Ablauf in Retentionsmulde.Ähnliche Themen