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ᐅ Regenwasser vom Dach - Drainage im Erdreich zum abführen?


Erstellt am: 10.04.20 11:07

vaderle10.04.20 11:07
Hallo,
wir sind gerade in der Bauphase eines Einfamilienhauses und ich bin am überlegen, wohin ich das Regenwasser der vier Ablaufrohre leiten soll. Generell gibt es scheinbar keine größeren Probleme in der Gegend mit dem Versickern von Regenwasser. Wir haben auch keinen Keller.

Ich muss auch sagen, dass ich ein Anfänger im Gartenbau bin. Daher meine Fragen nicht übel nehmen.

Grundwasser beginnt laut Bodengutachten ca. bei 3,80 m. Daher wollten wir eine Wasserpumpe installieren (geringere Kosten weil geringe Bohrtiefe) und somit ist eine Zisterne als Wasserspeicher wohl eher sinnlos.

Nun hatte ich mir überlegt, an alle 4 Dach-Ablaufrohre jeweils 10m Drainagerohr zu installieren, die im Erdreich vergraben sind. Darum natürlich Kies bzw. Vlies.

  • Ist das zu überdimensioniert?
  • Lässt man das Ende des Drainagerohrs offen, damit bei größeren Wassermassen das Wasser Sicht nicht staut und die Regenrinne hochschießt?
  • Seht ihr bei dem Vorhaben irgendwelche Probleme?
  • Sollte ich am Anfang des Drainagerohrs immer eine Rückstauklappe installieren, damit das Wasser nicht die Regenrinne nach oben schießt? Aber dann würde im Extremfall das Wasser ja oben am Dach runterlaufen, da die Rückstauklappe kein Wasser nach unten durchlässt.
  • Habt ihr andere Vorschläge?
  • Mach ich mir einfach zu viele Sorgen wegen dem Regenwasser?

Danke vorab für eure Hilfe/Tipps.
vaderle10.04.20 11:16
Anbei noch weitere Daten vom Bodengutachten:

"Bodengruppe SE->stark durchlässig/OH->durchlässig: Damit besitzen die Sande unterhalb des Mutterbodens bzw. der aufgefüllten Sande sehr gute Versickerungseigenschaften bis zum jeweiligen Grundwasserspiegel."

"Zudem wird darauf hingewiesen, dass im Baugebiet durch eine Verringerung der Grundwasserförderung der umliegenden Wasserbetriebe in der Zukunft sich die Grundwasserstände z.T. deutlich erhöhen können. Damit liegt der Höchstgrundwasserstand bei etwas 1,3 m unter Geländeoberkante."

"Im Baugebiet ist mit maximalen Frosteindringtiefen von 0,8m zu rechnen"

"Eine Versickerung von Niederschlagswässern ist ab der Unterkante des zukünftigen Mutterbodens (z.B. Sickerschaft oder Versickerungsmulde) möglich. Die Sohle der Sickeranlage sollte über dem Höchstwasserstand liegen. Denkbar wäre es die anfallenden Niederschlagswässer in einer Zisterne zu speichern, um diese einer weiteren Verwendung zuführen zu können und nur die überschüssigen Wassermengen versickern zu lassen"

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nordanney10.04.20 11:28
vaderle schrieb:

"Eine Versickerung von Niederschlagswässern ist ab der Unterkante des zukünftigen Mutterbodens (z.B. Sickerschaft oder Versickerungsmulde) möglich. Die Sohle der Sickeranlage sollte über dem Höchstwasserstand liegen. Denkbar wäre es die anfallenden Niederschlagswässer in einer Zisterne zu speichern, um diese einer weiteren Verwendung zuführen zu können und nur die überschüssigen Wassermengen versickern zu lassen"
Da hast Du doch die Antwort. Nur ein paar Drainagerohre bringen genau: nichts.

Ansonsten: Kanalisation?
Steven10.04.20 12:08
vaderle schrieb:

Seht ihr bei dem Vorhaben irgendwelche Probleme?

Hallo vaderle

du solltest erst mal die gültigen Vorschriften einholen und beachten. Versickerung heißt nicht, unkontrolliert laufen lassen und warten, bis es weg ist. Versickerung muss auch einen Starkregen versickern lassen, ohne, dass die Umgebung für Stunden überflutet wird.

Steven
rick201810.04.20 13:02
Eventuell noch zusätzlich eine Zisterne. Damit hast du später Wasser für den Garten zur Verfügung.
vaderle10.04.20 13:12
Steven schrieb:

Hallo vaderle

du solltest erst mal die gültigen Vorschriften einholen und beachten. Versickerung heißt nicht, unkontrolliert laufen lassen und warten, bis es weg ist. Versickerung muss auch einen Starkregen versickern lassen, ohne, dass die Umgebung für Stunden überflutet wird.

Steven

Hallo Steve,

absichern bzgl. gestetzliche Vorschriften ist verstanden. Die Situation mit dem Starkregen ergibt sich doch auch wenn ich gar keine Leitungsarbeiten vornehmen würde oder? Und laut Bodengutachten ist der Boden ja sehr durchlässig. Wasser sollte also generell gut versickern.

@Rick: Zisterne wollte ich nicht da eh noch eine Wasserpumpe geplant ist und die Zisterne dann unnötig ist weil genug Grundwasser vorhanden ist und auch nicht sehr tief liegt.
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