ᐅ Problematische Preise im Süden Münchens
Erstellt am: 04.09.21 21:11
G
Gerddieter05.09.21 09:38HilfeHilfe schrieb:
Warum habt ihr kein Eigenkapital und warum sparst du in ETF und nicht TagesgeldOetzberger schrieb:
100 Prozent in ETF zu legen ist etwas riskant. Wie wäre es mit direkten Investments in gut gestreute Einzelaktien?Die Expertise der "Finanzexperten" in dem Forum ist der absolute Wahnsinn!!!!
M
Myrna_Loy05.09.21 09:52Ich habe den Eindruck, als ob die meisten der Kommentierenden den Münchner Hausmarkt und dessen Radius nicht kennen.
Selbst kleine Reihenhäuser aus den 60er Jahren in unattraktiven Lagen gehen für >850.000 weg. Der „Münchner Norden“ wird ab Landshut finanziell entspannter. Da bekommt man noch Häuser für 650.000 aber dann ist die nächste SBahn auch 20 Minuten Autofahrt entfernt und es ist tiefstes Aiwanger Country.
Der Süden Münchens - also alles nördlich von Starnberg - ist für Menschen ohne Vermögen und hohen Erbschaften nicht zu finanzieren. Da gibt es keine Reihenmittelhäuser für 650.000 oder 4 Zimmer Wohnungen in der Preisklasse.
Und die restlichen Lebenshaltungskosten sind in der Region auch höher. Besonders mit Kindern.
Mieten und das übrige Geld gut anlegen ist sinnvoller, was den Vermögensaufbau angeht, wenn man nicht von Mami&Papi oder der Erboma 500.000 als kleine Stütze bekommt. .Einige Freunde von uns mieten günstig und haben sich zB Ferienwohnungen gekauft. Und selbst diejenigen, die sich mit dem Familienvermögen eine Doppelhaushälfte leisten könnten machen es nicht, weil sie keine 1,2 Millionen dafür ausgeben wollen.
Andere finanzieren lustig drauflos, tilgen minimal und gehen davon aus, nie alles abzuzahlen sondern in 10 Jahren mit Gewinn zu verkaufen.
Selbst kleine Reihenhäuser aus den 60er Jahren in unattraktiven Lagen gehen für >850.000 weg. Der „Münchner Norden“ wird ab Landshut finanziell entspannter. Da bekommt man noch Häuser für 650.000 aber dann ist die nächste SBahn auch 20 Minuten Autofahrt entfernt und es ist tiefstes Aiwanger Country.
Der Süden Münchens - also alles nördlich von Starnberg - ist für Menschen ohne Vermögen und hohen Erbschaften nicht zu finanzieren. Da gibt es keine Reihenmittelhäuser für 650.000 oder 4 Zimmer Wohnungen in der Preisklasse.
Und die restlichen Lebenshaltungskosten sind in der Region auch höher. Besonders mit Kindern.
Mieten und das übrige Geld gut anlegen ist sinnvoller, was den Vermögensaufbau angeht, wenn man nicht von Mami&Papi oder der Erboma 500.000 als kleine Stütze bekommt. .Einige Freunde von uns mieten günstig und haben sich zB Ferienwohnungen gekauft. Und selbst diejenigen, die sich mit dem Familienvermögen eine Doppelhaushälfte leisten könnten machen es nicht, weil sie keine 1,2 Millionen dafür ausgeben wollen.
Andere finanzieren lustig drauflos, tilgen minimal und gehen davon aus, nie alles abzuzahlen sondern in 10 Jahren mit Gewinn zu verkaufen.
M
Myrna_Loy05.09.21 09:53Tassimat schrieb:
Wie gängig ist ist München denn die Variante, wo ihr wirklich nur 20 Jahre mit minimaler Tilgung kauft, und dann nach 20 Jahren verkauft?sehr gängig. Geht aber auch nur mit gutem Eigenkapital. Der Klassiker quasi. Vorgezogenes Erbe und dann aus dem eigenen Gehalt minimal tilgen.Und wenn nicht die ganze Techbranche zusammen mit BMW untergeht, wird es in München keine Blase geben.
Pinkiponk schrieb:
Mit) weniger kann man auch sehr gut leben und Eigentum verwirklichen. 🙂 Meine Lieblingsbeispiele sind immer die Ausgaben für Küchen und Außenanlagen. 🙂Du sagst es: mit weniger lässt sich auch gut leben. Dabei ist es meine Ansicht, dass man auf Teufel komm raus eben nicht nur in Eigentum denkt. Der Zug ist hier mit den Anforderungen (München).. (ist nun mal anderes als mitten in Deutschland Ost) einfach gesagt: abgefahren.Angespartes Eigenkapital kann in der erbrachten Höhe ja nur für die Nebenkosten und Küche dienen. (Kaufnebenkosten mit Küche im Bestandsobjekt)
Und dann wäre es eine 100% (wenn nicht mehr) -Finanzierung.
Ähnliche Themen