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ᐅ Preisgestaltung Material der Handwerksfirmen

Erstellt am: 21.10.24 13:56
T
the-blue-cloud
Wo ist bitte die Grenze des Erträglichen und des Verständnisses bei der Materialbepreisung? Trifft eigentlich viele Gewerke.

Beispiel:
Cosmo Heizungs-Ausdehnungsgefäß Internetpreis mit Versandkosten, Garantie etc. 50 €, berechnet mit Steuer 171 €.
Wilo Heizungspumpe 160 € gegenüber 352 €.
Nein, ich erwarte nicht das der Handwerker stundenlang Preise eruiert und vergleicht. Er wird in seinem Großhandel kaufen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufgrund der Rabattierung die Bauteile noch preiswerter erhalten. Klar, er hat ggfs. Personal- und Fahraufwand um die Teile abzuholen.
Anstatt 210 zahle ich nun 523 €.
Auch so seltsame Positionen wie Klein und Montagehilfsmaterial macht nachdenklich, da den Teilen Dichtungen natürlich beilagen und lediglich für die Eindichtung ein paar Zentimeter Dichtungsband benutzt wurden.
Ich als Kunde habe im Vorfeld überhaupt keine Chance, die Endpreise in Erfahrung zu bringen.
Kürzlich war im TV ein Bericht über den Einbau von Wärmepumpen in Häusern in Frankreich, die aufgrund der dortigen Preisgestaltung nur grob etwas mehr als die Hälfte kosten. Dies bei identischen Bauteilen.
Es macht sehr nachdenklich.
Es führt vermutlich dazu, dass immer mehr privat beschafft und dann im Rahmen von "Schwarzarbeit" montiert wird.
Letzlich trifft es auch die Mieter, denn wenn mir als Eigner die Kosten der Instandhaltung davonlaufen, bleibt doch nur eine Mieterhöhung.
T
the-blue-cloud
21.10.24 16:27
Alles sehr einseitige Meinungen. Wenn der Großhandelspreis höher als der Standardpreis für Jedermann im Internet ist , würde ich als Unternehmer bei einigen Teilen dann anderweitig einkaufen. Wenn der Versanddienst nicht gerade überlastet ist, sind die Ersatzteile i.d.R innerhalb von 1-2 Arbeitstagen vor Ort. Ich habe ca. 10 km entfernt auch einen Groß- und Einzelhändler. Hier hätte ich für die beiden Bauteile als Endverbraucher nicht einmal 250 € bezahlt. Natürlich erhält es der Installateur presiwerter. Mit MWST knapp 30 € für Kleinteile zu berechnen, wenn nur 10 cm Dichtband erforderlich sind, grenzt es für mich an Betrug.
Schwarzarbeiter bei derartiger Preisgestaltung und Personalmangel werden weiterhin deutlich zunehmen.
N
nordanney
21.10.24 16:47
the-blue-cloud schrieb:

Alles sehr einseitige Meinungen.
Na ja, es gibt ja auch nur eine Richtung, in die man gehen kann.

Noch einmal. Wo ist Dein echtes persönlich Problem?
schubert7921.10.24 20:27
the-blue-cloud schrieb:

Alles sehr einseitige Meinungen. Wenn der Großhandelspreis höher als der Standardpreis für Jedermann im Internet ist , würde ich als Unternehmer bei einigen Teilen dann anderweitig einkaufen. Wenn der Versanddienst nicht gerade überlastet ist, sind die Ersatzteile i.d.R innerhalb von 1-2 Arbeitstagen vor Ort. Ich habe ca. 10 km entfernt auch einen Groß- und Einzelhändler. Hier hätte ich für die beiden Bauteile als Endverbraucher nicht einmal 250 € bezahlt. Natürlich erhält es der Installateur presiwerter. Mit MWST knapp 30 € für Kleinteile zu berechnen, wenn nur 10 cm Dichtband erforderlich sind, grenzt es für mich an Betrug.
Schwarzarbeiter bei derartiger Preisgestaltung und Personalmangel werden weiterhin deutlich zunehmen.


Wenn du so schlau bist… warum hast du es dann nicht gemacht?
C
chand1986
21.10.24 20:39
Nicht beleuchtet wurde der Aspekt, dass Handwerker einen Teil ihrer Marge über die Materialien abbilden.
Hatte mit den mir bekannten Handwerkern darüber gesprochen. Tenor einhellig:

Vergleichbar sind vor allem die Mannstundenkosten Helfer/Geselle/Meister.
Wer bei gleichen Endkosten die Arbeit teurer anbietet und das Material dafür billiger, hat einen Wettbewerbsnachteil. Begründung: Die Kunden denken das zu oft nicht mit, wissen es nicht, whatever.
B
Buchsbaum066
22.10.24 07:58
Natürlich setzt sich der Gewinn des Handwerkers aus mehreren Komponennten zusammen. Der Stundenverrechnungssatz ist ein Teil davon, ein anderer ist der Materialaufschlag. In verschiedenen Gewerken gibt es unterschiedliche Prozentsätze.

Je nachdem wie hoch der Materialeinsatz halt ist. Und wie immer liegt im Einkauf der Gewinn. Der Handwerker hat ja nicht nur Bestellkosten sondern auch viele andere Kosten die er umlegen muss. Angefangen beim bei der Bervorratung und Lagerung, der Dokumentation, Transportkosten
usw.

In der Regel werden je nachdem 100 Prozent beim Kunden aufgeschlagen. Gibt es dann gewisse Umsätze beim Großhändler bekommt der Handwerker dann nochmal meist am Jahresende extra Prozente auf alle Einkäufe gutgeschrieben. Genau deswegen hat der Handwerker kein Interesse irgend etwas im Internet zu kaufen. Er geht zu seinem Großhändler, bekommt dort seinen ausgehandelten Rabatt auf den Listenpreis und am Jahresende nochmal 10 Prozent oder mehr auf den Jahresumsatz gut geschrieben.

Auch liefert dir der Händler bei Bestellung bis 18.00 Uhr per Nachtexpress Teile an die du dann morgens um 07.00 vor der Tür liegen hast.
Das macht Amazon nicht. Für einen Elektriker oder einen Heizungs-Sanitärbetrieb geht es nur über den Großhandel.

Wer privat in Eigenleistung baut muss sich sein Material natürlich günstig besorgen und kann entsprechend Geld sparen. Leider liefern nicht alle Großhändler auch an Privatkunden. Da muss man also flexibel sein.

Großhändler wie Klöpferholz bspw. liefern aber auch an private Kunden. Allerdings nicht zu den Konditionen wie für den Handwerksbetrieb. Logisch.
A
Arauki11
22.10.24 09:08
Buchsbaum066 schrieb:

Für einen Elektriker oder einen Heizungs-Sanitärbetrieb geht es nur über den Großhandel.
Das trifft aber nicht auf Alle zu, da ich immer wieder solche Handwerker bzw. auch deren Firmenfahrzeuge vor Baummärkten sehe; sicher gilt das aber für den Großteil.
In meinem alten Haus hat z.B. der Installateursbetrieb seine HT-Rohr u.a. Teile immer bei Ebay gekauft.
Ich denke schon, dass da, neben o.g. nachvollziehbaren Gründen, inzwischen immer mehr aber auch ein Stück Maximierungstrieb bei manchem Handwerker wirkt ist, der das ein oder andere Mal dann auch schon frech sein kann. Das hat dann manchmal Nichts mehr zu tun mit verständlichen Grundsätzen der Funktion eines Handwerksbetriebes.
Das gibt es genauso, wie es auch das andereas Extrem an Kunden gibt, die dem Handwerker dessen angemessene Entlohnung nicht gönnen. Ich möchte da keine Seite verunglimpfen aber genausowenig glorifizieren.