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ᐅ Plusenergiehaus wasserführender Pelletofen + WWWP zum Kühlen?


Erstellt am: 29.02.16 23:55

Ddorfer29.02.16 23:55
Hallo zusammen,

ich lese hier schon seit einiger Zeit interessiert mit. Jetzt will ich auch mal ein Thema einstellen und hoffe auf viele gute Ideen, Denkanstöße und Tipps.

Wir überlegen seit einiger Zeit ein Haus zu bauen, sind aber nich in der sammle- und Planphase. Nach unseren derzeitigen Ideen soll es ein Effizienzhaus Plus werden, wobei ich mich noch nicht ganz sicher bin, ob sich das wirklich rechnet (aber dafür mache ich noch mal ein eigenes Thema auf). Es soll ein Fertighaus werden. Die Planungen der Anbieter scheinen alle grundsätzlich eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaik vorzusehen.

Jetzt haben wir im Wesentlichen zwei Überlegungen angestellt: Wir würden gerne einen Kaminofen haben, der Gemütlichkeit wegen. Hier spielt die Wirtschaftlichkeit eine untergeordnete Rolle. Nach unseren Recherchen haben wir Öfen gefunden, die wasserführend sind und höchstens 15-20% der Wärme direkt in die Luft abgeben, also mind. 80-85% können zur Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden. Wir dachten, dass ein automatischer Pelletofen sehr gut geeignet ist, im Winter, wenn wenig Sonne scheint die Heizung und Warmwasserbereitung zu unterstützen oder gar ganz zu übernehmen. Eigentlich ein schöner Nebeneffekt. Ein Energieberater sagte uns aber nun, dass es in einem so gut gedämmten Haus beinahe unmöglich sei, einen wasserführenden Pelletofen sinnvoll zu betreiben, da die direkte Wärmeabgabe bereits deutlich zu hoch sei. Stimmt das? Hat da jemand Erfahrungswerte? Und müsste die zentrale Lüftung nicht die Wärme geschickt im ganzen Haus verteilen? Müssen wir evtl. unseren Traum vom Kaminofen begraben, weil er nicht sinnvoll mit einem Plusenergiehaus kombinierbar ist?

Zweiter Punkt ist die Kühlung. Seit meinem Auszug bei meinen Eltern habe ich immer in Mietwohnungen gewohnt, die im Sommer viel viel zu warm geworden sind, teilweise 26-28 Grad oder sogar mehr und das trotz Beschattung und nächtlichem Lüften. Das will ich echt nicht mehr haben. Wer soll da vernünftig schlafen? Neben einer automatischen Beschattung (Rollläden an allen Fenstern) haben wir daher über eine zentrale Klimaanlage nachgedacht. Nach einigen Recherchen haben wir herausgefunden, dass eine Wärmepumpe auch Kühlen kann. Eine Wärmepumpe bietet aber natürlich auch im übrigen Jahr Vorteile. Daher war unsere Überlegung, das System mit einer (bevorzugt) Wasser-Wasser-Wärmepumpe zu kombinieren. Im Sommer könnte sie unser Haus insb. Schlafzimmer auf erträgliche Temperaturen herunterkühlen (Max. 22 Grad im Schlafzimmer nachts und 24 in den wichtigen Aufenthaltsräumen tagsüber) und ansonsten Heizung und Warmwasserbereitung unterstützen. Nebenbei können die Brunnen der wwwp noch für eine automatische Gartenbewässerung genutzt werden, die ja ohnehin Sinn macht.
Ist eine solche Variante wirtschaftlicher als eine herkömmliche Klimatisierung? Oder wäre eine andere Wärmepumpe-Technologie überlegenswert? Kühlt jemand hier mit Wärmepumpe? Wie sind die Erfahrungen?

Wir sind wirklich für jeden Tipp oder Denkanstoß sowie weitere Informationen dankbar. Falls noch weitere Informationen benötigt werden bitte einfach einstellen.

Danke schon mal vorab für Eure Antworten.

Beste Grüße
Ddorfer
nordanney01.03.16 07:31
Ddorfer schrieb:
eine zentrale Klimaanlage nachgedacht. Nach einigen Recherchen haben wir herausgefunden, dass eine Wärmepumpe auch Kühlen kann.
Klimaanlage kühlt richtig, Wärmepumpe ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn es einmal warm wird im Haus, hilft Dir die Wärmepumpe auch nicht weiter.
Wastl01.03.16 07:34
Du sprichst sehr viele Dinge an, die subjektiv bewertet und beantwortet werden.
Meine Meinung: Wasserführender Kamin ist unnötig, zu teuer und du bringst dir unnötig viel Technik mit ins Haus. Ein Kaminofen, gerade aus "gemütlich" Sicht und eben nicht ins Hauskonzept mit reingerechnet kann man trotzdem aufstellen. Natürlich überheizt du damit deine Hütte - na und? Dann macht man halt die Fenster auf während der Kamin läuft - effizient ist es nicht - aber gemütlich.
Kühlen mit der Wärmepumpe: Du kühlst mit der Wärmepumpe nicht die Luft, sondern den Boden, sprich du schickst kaltes Wasser durch die Fußbodenheizung, damit sich der Raum abkühlt. In vielen Gewerbeeinheiten sind "Kühldecken" eingebaut, wo genau sowas gemacht wird. Kalte Luft fällt nach unten, deswegen funktioniert das auch ganz gut, ob es bei kalten Boden auch nach oben kühlt? Lieber eine dezentrale Klimaanlage oder eine vernünftige über die Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dann mit Kondensat aufpassen.
Gartenbewässerung (voll automatisiert) macht Sinn? Das kommt auf den Garten, die Lage und die Niederschläge bei euch an. Bei mir macht das keinen Sinn,... Ich kann die 10 mal im Sommer auch gießen,....
Ob sich ein Gartenbrunnen rechnet, wurde hier schon heftig diskutiert, ein Gartenbrunnen im Ansaugschacht der Wärmepumpe? Bin gespannt ob das technisch möglich und sinnvoll ist, du willst ja nicht dein Wärmepumpe-Wasser durch die Gartenpumpe absaugen und damit dann ohne Wärmepumpe dastehen?
Zum energiePlus Haus fehlt mir dein Konzept bezüglich Photovoltaik, Speicher, Strommanagement usw. Willst du nur auf dem Papier mehr erzeugen, oder tatsächlich unabhängig sein (inkl Haushaltsstrom)?
Ddorfer01.03.16 20:59
nordanney schrieb:
Klimaanlage kühlt richtig, Wärmepumpe ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn es einmal warm wird im Haus, hilft Dir die Wärmepumpe auch nicht weiter.

Nun ja, das wäre eben meine Frage an jene, die eine solche Lösung nutzen: Reicht die Kühlung mit der Wärmepumpe? Ein entsprechend gedämmtes Haus mit Beschattungssystem dürfte ja auch nicht so stark aufheizen, da dürften die 2-3 Grad Senkung mit der Wärmepumpe doch schon reichen, oder nicht? Ich würde mich über Erfahrungen freuen.

Eine Klimaanlage hätte natürlich den Vorteil der besseren Kühlleistung. Die Stromkosten dürften in Anbetracht einer Photovoltaikanlage auf dem Dach auch nicht so dramatisch sein, da im Sommer ja ohnehin massig Strom zur Verfügung steht.

Blöd ist bei den derzeitigen Energiesystemen natürlich nach wie vor, dass ein Großteil der Stromerzeugung im Sommer anfällt, der Verbrauch durch die Heizung aber im Sommer am größten ist. Da könnte ein Pelletkaminofen schon helfen oder eben doch das Miniwindrad auf dem Dach.
wrobel01.03.16 21:58
Moin Moin

Eventuell ist als alternative zur Klimaanlage auch eine Anlage mit Verdunstungskühlung interessant.



Olli
nordanney02.03.16 07:24
Ddorfer schrieb:
Ein entsprechend gedämmtes Haus mit Beschattungssystem dürfte ja auch nicht so stark aufheizen
Das ist ein Irrglaube. Das Haus heizt sich genauso stark auf, wie eine alte Immobilie. Es dauert nur länger, bis die Wärme im Haus ist und dann auch noch länger, bis Du sie wieder draußen hast.
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