Guten Abend,
es betrifft zwar einen Balkon, aber da es um die automatische Pflanzenbewässerung geht, denke ich mal, dass der Thread hier beim Sanitär gut aufgehoben ist; wenn nicht dann bitte gerne verschieben.
Eine fertige Tröpfellösung kommt nicht in Frage, aus untenstehenden Gründen (Gefässe mit Wasserspeicher).
Ich würde am liebsten eine stabile Rohrleitung bauen, d.h. wahrscheinlich ein Cu-Rohr verlegen, welches von einer Regentonnen-Wasserpumpe versorgt werden soll. Die Rohrleitung (ohne Ansaugteil) soll in etwa 1 m Höhe über dem Boden der Geländerbrüstung entlang verlaufen, und insgesamt etwa 8 m lang werden.
In diese Rohrleitung sollen mehrere T-Stücke eingebaut werden, jeweils eins pro zu bewässerndem Gefäss (insgesamt ca. 20), und das Ende soll natürlich durch ein Endstück verschlossen werden.
An diesen T-Stücken will ich jeweils Wasser entnehmen, um meine Gefässe mit integriertem Wasserspeichersystem (Lechuza) mit der jeweils für das Pflanzgefäss richtigen Menge Wassers versorgen, also unterschiedlich viel für unterschiedliche Pflanzen. Das müsste sich doch mit unterschiedlichen T-Stück-Durchmessern machen lassen, an welchen ich farblose PVC-Schläuche hänge und sie in die Einfüll-Öffnungen der Gefässe führe, oder wird das so nicht funktionieren? (Zu viel kann nicht wirklich bewässert werden, da meine Gefässe einen Überlaufschutz aufweisen.)
Noch schöner wäre natürlich, wenn man das Auslassvolumen bei den T-Stücken einstellen könnte, beispielsweise mit Stellschrauben, gibt es sowas?
Nun habe ich wirklich absolut keine Erfahrung mit dem Verlegen von Rohren (was der geneigte mitlesende Sanitär bereits gemerkt haben dürfte), geschweige denn von den zu verwendenden Durchmessern. Daher auch die wahrscheinlich wichtigste Frage: was für Web-Seiten seien einem mathematisch durchaus versierten, aber sanitärischem Laien empfohlen, um einen Einblick in die benötigten Drücke (zur Auswahl einer geeigneten Pumpe) und Transport-Kapazitäten zu gewinnen? Und was für Werkzeug benötige ich für das Schneiden der Gewinde am Kupferrohr?
Kann mein Plan überhaupt funktionieren?
Besten Dank schon Mal im Voraus für hoffentlich erhellende Beiträge!
es betrifft zwar einen Balkon, aber da es um die automatische Pflanzenbewässerung geht, denke ich mal, dass der Thread hier beim Sanitär gut aufgehoben ist; wenn nicht dann bitte gerne verschieben.
Eine fertige Tröpfellösung kommt nicht in Frage, aus untenstehenden Gründen (Gefässe mit Wasserspeicher).
Ich würde am liebsten eine stabile Rohrleitung bauen, d.h. wahrscheinlich ein Cu-Rohr verlegen, welches von einer Regentonnen-Wasserpumpe versorgt werden soll. Die Rohrleitung (ohne Ansaugteil) soll in etwa 1 m Höhe über dem Boden der Geländerbrüstung entlang verlaufen, und insgesamt etwa 8 m lang werden.
In diese Rohrleitung sollen mehrere T-Stücke eingebaut werden, jeweils eins pro zu bewässerndem Gefäss (insgesamt ca. 20), und das Ende soll natürlich durch ein Endstück verschlossen werden.
An diesen T-Stücken will ich jeweils Wasser entnehmen, um meine Gefässe mit integriertem Wasserspeichersystem (Lechuza) mit der jeweils für das Pflanzgefäss richtigen Menge Wassers versorgen, also unterschiedlich viel für unterschiedliche Pflanzen. Das müsste sich doch mit unterschiedlichen T-Stück-Durchmessern machen lassen, an welchen ich farblose PVC-Schläuche hänge und sie in die Einfüll-Öffnungen der Gefässe führe, oder wird das so nicht funktionieren? (Zu viel kann nicht wirklich bewässert werden, da meine Gefässe einen Überlaufschutz aufweisen.)
Noch schöner wäre natürlich, wenn man das Auslassvolumen bei den T-Stücken einstellen könnte, beispielsweise mit Stellschrauben, gibt es sowas?
Nun habe ich wirklich absolut keine Erfahrung mit dem Verlegen von Rohren (was der geneigte mitlesende Sanitär bereits gemerkt haben dürfte), geschweige denn von den zu verwendenden Durchmessern. Daher auch die wahrscheinlich wichtigste Frage: was für Web-Seiten seien einem mathematisch durchaus versierten, aber sanitärischem Laien empfohlen, um einen Einblick in die benötigten Drücke (zur Auswahl einer geeigneten Pumpe) und Transport-Kapazitäten zu gewinnen? Und was für Werkzeug benötige ich für das Schneiden der Gewinde am Kupferrohr?
Kann mein Plan überhaupt funktionieren?
Besten Dank schon Mal im Voraus für hoffentlich erhellende Beiträge!
Nein, der Blähton ist im unteren Bereich der Kübel und Erde darüber.
Klappt super. 🙂
Klappt super. 🙂
B
Bauexperte22.05.15 22:20Guten Abend Eve,
Grüße, Bauexperte
EveundGerd schrieb:Vergleichbar Hydro, halt eben nur mit Erde aufgefüllt?
Nein, der Blähton ist im unteren Bereich der Kübel und Erde darüber.
Klappt super. 🙂
Grüße, Bauexperte
Guten Abend Bauexperte,
ja, es hat einen ähnlichen Effekt. Allerdings bekommt den Pflanzen eine reine Hydrokultur nicht so gut wie eine Mischung.
Es gibt von Substral eine Art Tongranulat, welches mit Erde gemischt wird. Recht teuer und voller Dünger. Je nach Düngebedarf kann der aber schon zu viel sein und die Wurzeln könnten “verbrennen“.
Ich bevorzuge Blähton, darüber Blähton mit Erde und je nach Pflanze, Dünger, darüber Erde.
LG Eve
ja, es hat einen ähnlichen Effekt. Allerdings bekommt den Pflanzen eine reine Hydrokultur nicht so gut wie eine Mischung.
Es gibt von Substral eine Art Tongranulat, welches mit Erde gemischt wird. Recht teuer und voller Dünger. Je nach Düngebedarf kann der aber schon zu viel sein und die Wurzeln könnten “verbrennen“.
Ich bevorzuge Blähton, darüber Blähton mit Erde und je nach Pflanze, Dünger, darüber Erde.
LG Eve
B
Bauexperte22.05.15 22:34Hallo Eve,
Danke für Deine Erklärung!
Klingt gut und praktikabel; werde ich sicher übernehmen 😀
Grüße, Bauexperte
Danke für Deine Erklärung!
Klingt gut und praktikabel; werde ich sicher übernehmen 😀
Grüße, Bauexperte
Bei dem Lechuza-System wird unten auch eine Tonmischung eingefüllt und darüber erst Erde. Vorteil ist einfach der zusätzliche Wasserspeicher mit Überlauf. D. h. es gibt auch nicht zu viel Wasser im Topf. Die Pflanzen brauchen ca. 2 Wochen, dann kann man den Wasserspeicher auch richtig leer werden lassen (das wird auch so empfohlen), erkennbar am Wasserstandsanzeiger. Vorher fülle ich fast täglich wieder auf, weil die Wurzeln noch nicht durch das Granulat bis zum Wasserspeicher gekommen sind.
Von meinen 12 Behältern sind 2 aus anderen Systemen ... das waren meine Erstanschaffungen. Die haben zwar auch den Wasserspeicher und Überlauf mit Wasserstandsanzeiger. Es fehlt aber ein gescheites Einfüllloch und der Wasserstandsanzeiger funktioniert nicht so gut.
Von meinen 12 Behältern sind 2 aus anderen Systemen ... das waren meine Erstanschaffungen. Die haben zwar auch den Wasserspeicher und Überlauf mit Wasserstandsanzeiger. Es fehlt aber ein gescheites Einfüllloch und der Wasserstandsanzeiger funktioniert nicht so gut.
Den Blähton gibt's im Baumarkt, im Bauhaus, am günstigsten. 😉
Um die Wurzeln von Anfang an mit genügend Wasser zu versorgen, wird ein Teil des Ton's mit Erde vermischt. Einen Überlauf bzw ein Ablaufloch sollte jedes Pflanzgefäß, welches im Freien steht, besitzen. Regen könnte sonst schnell fatal werden. Ratsam ist es auch einen “Teller“ unter das Gefäß zu stellen, damit man die Brühe nicht gleich auf Balkon oder Terrasse hat.
Um die Wurzeln von Anfang an mit genügend Wasser zu versorgen, wird ein Teil des Ton's mit Erde vermischt. Einen Überlauf bzw ein Ablaufloch sollte jedes Pflanzgefäß, welches im Freien steht, besitzen. Regen könnte sonst schnell fatal werden. Ratsam ist es auch einen “Teller“ unter das Gefäß zu stellen, damit man die Brühe nicht gleich auf Balkon oder Terrasse hat.
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