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dollartas

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Deswegen mag es sein, dass Du Freunde in unterschiedlichen Gehaltsklassen hast. Das spielt hier aber auch keine Rolle ... aber vielleicht sollte es Dir zu denken geben, dass Du meines Wissens schon mehrere solche Kritiken erhalten hast, nicht nur von mir und diese meist als Neid abgetan hast. Und ich möchte auch nicht Deine ganzen Beiträge reviewen, sondern Dich nur auf die Wirkung Deiner Beiträge speziell auf mich (in allen Threads, wo Du Dich beteiligt hast und ich auch nicht mitdiskutiert habe) aufmerksam machen.
Stimmt. Das ist in der Tat nicht die erste Kritik. Der Unterschied im Forum: Man schreibt deutlich schneller als man es "sagt". Das kann gut und/oder schlecht sein. Für mich ist das Kernproblem aber ganz klar: In Deutschland werden hohe Einkommen / Lebensstandards pauschal fast immer erst einmal mit Skepsis, Neid, Missgunst etc. betrachtet. In vielen anderen Ländern (ich kenne das insb. aus den Staaten) ist das nicht so.
 
Stimmt. Das ist in der Tat nicht die erste Kritik. Der Unterschied im Forum: Man schreibt deutlich schneller als man es "sagt". Das kann gut und/oder schlecht sein. Für mich ist das Kernproblem aber ganz klar: In Deutschland werden hohe Einkommen / Lebensstandards pauschal fast immer erst einmal mit Skepsis, Neid, Missgunst etc. betrachtet. In vielen anderen Ländern (ich kenne das insb. aus den Staaten) ist das nicht so.
Gerade in den Staaten sind die Leute aber auch "hInterhypältiger". Ich habe auch eine Zeit da gearbeitet und wenn man vor jemand steht, wird sonst wie freundlich getan, wenn man wieder in Germany ist und in einer email was fragt bekommt man erst nach 2 Wochen und dem 3. mal nachfragen eine Antwort...
 
Aber das wir völlig übertrieben und überteuert bauen sieht man fast überall im Urlaub, egal ob in armen Ländern oder in reichen wie USA oder auch

Dann sollst aber zumindest ein S6 sein, besser RS6 und Chipgetunt :rolleyes:
Ich finde auch das wir teils überzogene Preise haben. Aber die USA sind ein schlechtes Beispiel: Dort ist es lockert 50% günstiger. Aber das ist auch berechtigt. Schau Dir die Häuser da mal an. Sowas wollte ich zumindest nicht...vorallem in Gebieten mit gewissen Gefahren bzgl. Natur und Wetter.
 
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Das Problem bei den Amis war eher, dass die den Wert des Hauses als Hypothek für Konsumentenkredite genutzt haben. Dh. die Kreditsumme ist nicht getilgt worden, sondern gestiegen. Solange die Häuserwerte auch gestiegen sind, hat das funktioniert. Sinkt aber der Häuserwert ist der Kreditwert > Hauswert.
Jetzt verwirre hier mal nicht mit Tatsachen! Wie soll sich da noch jemand Verschwörungstheorien zusammen bauen können?
 
Ich habe mein erstes Haus vom Bauträger gekauft, damals trennte ich mich während der Bauphase von meinem Partner. Ich übernahm das Haus und die Finanzierung ohne EK. Die Rate vom Haus machte ca. 50% meines Nettoeinkommens aus. Ich habe auf vieles, aber nicht alles, verzichtet und das Haus alleine halten können.

Aktuell finanziere ich mit meinem Mann eine DHH.

Wir hatten gut 28% EK vom Gesamtbetrag (Haus+NK). Wir finanzieren mit 4500 Euro netto und Kind 185000 Baufi. Das Geld für die Küche (knapp 11 K) haben wir bis zur Übergabe des Hauses angespart. (ca. 6 Monate)

Ohne Sondertilgung haben wir in 15 Jahren eine Restschuld von ca. 24500 Euro.
Wenn wir das minimum an Sondertilgung 2500 Euro jährlich zahlen, wären wir in 13 Jahren fertig.

Wir haben 2 Autos, fliegen 3-4 mal im Jahr in die Heimat. Und drehen auch sonst nicht jeden Cent um.

Und es ist tatsächlich so, dass wir viele Kommentare a lá "ihr habt es ja", "klar wenn man Geld hat, geht alles" etc. pp zu hören bekommen.

Aber das witzige ist, es sind fast ausschließlich Leute, die selber für ca. 500k gebaut oder für 350k gekauft haben mit niedrigerem Einkommen.

Das entscheidet man doch vorher, ob man auf etwas zugunsten des Hauses verzichtet oder eben nicht.

Wir haben von anfang an gesagt, dass wir nicht nur für ein Haus arbeiten wollen und können suuuuper gut schlafen :)
 
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Stimmt. Das ist in der Tat nicht die erste Kritik. Der Unterschied im Forum: Man schreibt deutlich schneller als man es "sagt". Das kann gut und/oder schlecht sein. Für mich ist das Kernproblem aber ganz klar: In Deutschland werden hohe Einkommen / Lebensstandards pauschal fast immer erst einmal mit Skepsis, Neid, Missgunst etc. betrachtet. In vielen anderen Ländern (ich kenne das insb. aus den Staaten) ist das nicht so.
Das ist im normalen, oberflächlichen Gespräch richtig und ist auch teils unserer Geheimniskrämerei um das Gehalt geschuldet. Und um genau in solche Diskussionen nicht rein zu kommen und in eine Schublade gesteckt zu werden, habe ich mich entschieden, zum Gehalt einfach nichts zu sagen, solange sich das Thema in der Gesellschaft nicht geändert hat. Ich bekomme (ob ichs verdiene, müsste mein Chef hier nun sagen) nicht, um es anderen zu zeigen, sondern um mir mein Leben bis in die Spitzen meiner persönlichen Bedürfnispyramide zu finanzieren.

Ich tausche mich gerne mit anderen darüber aus, was wie viel kostet, um Relationen zu finden, egal ob ich es mir Leisten kann oder nicht. Aber zu wissen, was der andere verdient, bringt mir rein gar nichts, außer eventuell das Gefühl, dass ich etwas falsch oder richtig gemacht habe, etwas anderes kann ich mit der Information nicht anfangen. Und beides ist gegenüber dem Anderen ungerecht.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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