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ᐅ Nicht geschützte Kellerwand nachträglich mit Bitumen Dämmen?


Erstellt am: 03.10.2017 00:18

Andy70 03.10.2017 00:18
Hallo,

ich habe ein Einfamilienhaus (BJ 2001, von mir im Jahr 2006 vom damaligen Eigentümer abgekauft) und habe seit Jahren feuchte Kellerwände, immer schlimmer werdend, mittlerweile mit Schimmelbefall an den Wänden. Zu feucht sind anscheinend nur die Wände, die nach außen zum Garten "zeigen". Das zeigte die Messung eines Baubiologen. Die anderen Wände des Kellers sind umbaut mit Garage, Terrasse und Haustreppe usw. Aber auch einige dieser Wände sind leicht feucht, besonders im Fußbereich, aber nicht extrem.

Ich habe heute an der Außenwand mal einen kleinen Bereich aufgegraben bis zur Bodenplatte und gesehen, dass die Bitumbeschichtung nur im oberen Bereich (ca. 30-35 cm) vorhanden ist. Darunter, bis zur Bodenplatte ist alles ungeschützt (!). Man sieht praktisch die blanken Mauersteine, die nur verputzt wurden. Kein Wunder, dass die Wände in den 16 Jahren durchfeuchtet sind (Raum-Feuchtigkeit oft 83%).
Immerhin ist eine Hohlkehle vorhanden. Wir graben nun am Wochenende alles auf (mit Bagger) und ein Bekannter will mir das später mit Bitumdickschicht (4-5 mm) und Noppenbahnen dicht machen.

Ich hätte dazu mal 3 Fragen:

1) Wie lange sollten die Wände von außen ablüften, nachdem das Erdreich drum herum entfernt wurde, bis man mit Bitum beschichtet? Wird in der Zwischenzeit natürlich mit Plane gegen Regen geschützt. Reichen 3-4 Wochen? Von drinnen läuft seit heute bereits ein Luftentfeuchter (Leistung: 20 Liter/24 Stunden).
2) Muss die vorhandene Hohlkehle nun entfernt und neu angelegt werden oder kann man die vorhandene nutzen und einfach mit Bitum beschichten? Ich bin nicht wirklich vom Fach und bin unsicher, ob die Hohlkehle nach 16 Jahre nassem Erdreich unter Umständen gelitten hat und porös geworden ist. Oder reicht dort eine Bitumenschicht aus, wenn sie fest ist und offensichtlich "gut" aussieht? An der einen Stelle, wo wir gebuddelt haben, sieht sie aus der Ferne gut aus. Genaueres wissen wir erst am Wochenende, wenn der komplette Bereich ausgeschachtet ist. Mir geht es aber erstmal generell darum, ob das zwingend sein muss, weil sie so viele Jahre ungeschützt war oder ob das nicht unbedingt sein muss. Ein befreundeter Maurer (über 2 Ecken) sagte mir, dass das an sich kein Problem sei. Säubern, Bitum drüber und gut ist. Stimmt das so?
3) Der Baubiologe und eine Sanierungsfirma sagten mir, dass die 2 Wände, die von außen nicht bebaut sind, die Übeltäter sind. Die anderen Wände hätten sich wohl im Laufe der Jahre mit dem Wasser, was dort eintritt, vollgesogen. Deswegen sind diese auch leicht feucht. Mit einem Luftentfeuchter würde ich die Räume nach und nach trocken bekommen. Der Entfeuchter läuft seit heute bereits.Kann das gut sein, dass sich die Feuchtigkeit der beiden betreffenden Wände über die ganzen Jahren bis durch den halben Keller gezogen hat? Die Luftfeuchtigkeit in allen anderen Kellerräumen ist auch viel hoch (jenseits der 75% und teilweise sogar über 80%).

Danke schon mal für eure Tipps.

Viele Grüße
Andy

Dietema 03.10.2017 10:47
Hallo Andy, vor Jahren hatten wir ein ähnliches Problem-aufgraben, trocknen, neue Hohlkehle, Bitumenanstich(2x), Perimeterdämmung,Noppenbahn - und 20cm unter der Sohle ein Drainagerohr mit 30er Betonschacht und einer Abwasserpumpe. (die Pumpe lief etwa 3x/Jahr) ;(durch die Pumpe erreichst du auch Wände, die du nicht abgraben kannst) nach 3 Wochen kannst du wohl die Beschichtung aufbringen, der Rest trocknet eh nach innen ab. Grüße, Dietema

Andy70 04.10.2017 23:19
Hallo,
danke für die Info.
Das ganze hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Haben vorhin aufgebaggert und einen Maurer kommen lassen. Ich habe eine weiße Wanne und da gibts es ja gar keine Bitumbeschichtung und Hohlkehler. Nur im Übergang zum Mauerwerk wurden von außen 40-50 cm mit Bitum abgedichtet. Dieses scheint löchrig zu sein und deswegen wurden wohl die Wände feucht....

Gotthilf 05.10.2017 04:20
Andy70 schrieb:
Hallo,
danke für die Info.
Das ganze hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Haben vorhin aufgebaggert und einen Maurer kommen lassen. Ich habe eine weiße Wanne und da gibts es ja gar keine Bitumbeschichtung und Hohlkehler. Nur im Übergang zum Mauerwerk wurden von außen 40-50 cm mit Bitumem abgedichtet. Dieses scheint löchrig zu sein und deswegen wurden wohl die Wände feucht....
Kann nicht auch eine weiße Wanne undicht sein (falscher Beton, schlechte Verarbeitung etc.)?

Dietema 05.10.2017 09:03
Hallo Andy, dann stellt sich die Frage, (wie oben), ob der Übergang Bodenplatte zu Betonwand wirklich dicht ist, oder ob das Feuchteproblem vom Kondenswasser kommt- Beton ist kalt und wird als erstes feucht- also auf jeden Fall dämmen! (Hat mal jemand gesagt, wo sich der Taupunkt befindet?) Grüße,
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