ᐅ Neubau: Thema Wasserfilter
Erstellt am: 18.01.21 16:07
Mycraft 21.01.21 08:30
Chris_Steifen schrieb:
dass ich bei einem Neubau eine Wasserfilteranlage installieren muss.Es fragt sich was er denn damit überhaupt gemeint hat. Denn "Wasserfilteranlage" kann sovieles bedeuten. MayrCh 21.01.21 08:45
hausnrplus25 schrieb:
hohe Einbaukosten, Wartungskosten, SalzkostenDas diese einmaligen und Betriebskosten auflaufen, ist unbestritten. Das die im Gesamtkontext "Hausbau" und "Betriebskosten" als "hoch" anzusetzen sind, stell ich aber direkt mal in Frage.hausnrplus25 schrieb:
und die Wasserqualität auch verändernAuch das enthärtete Wasser muss der TrinkwV entsprechen. Eine Wasserbehaldungsanlage, die das Wasser nicht behandelt (Einfluss auf die quantitative Zusammensetzung nimmt), ist keine Wasserbehandlungsanlage.T_im_Norden schrieb:
Das Wasser aus den Werken kommt größtenteils aus Grundbohrungen und hat nichts mit dem Oberflächenwasser zu tun.Naja, korrekterweise kommen fast 40% aus Oberflächengewässern; ganz zu unterschätzen ist das nicht. BauMixx 21.01.21 09:55
hausnrplus25 schrieb:
Was habt ihr denn als „Filter“ eingebaut gegen Kalk? Effektiv seien doch eigentlich nur die Entkalkungsanlagen die wiederum hohe Einbaukosten, Wartungskosten, Salzkosten haben, durch das Salz das Abwasser belasten und die Wasserqualität auch verändern. ...Wir haben eine Entkalkungsanlage. Einbau und Erwerb waren rund 2 TEUR. Wartung kostet im Jahr weniger als 100 Euro. Du brauchst im Jahr in unserem Fall ca. 4 Säcke Salztabletten je 15 Euro der Sack. Damit kann ich leben. Wenn ich mir die Wasserhähne in unserer alten Wohnung im gleichen Ort nach einem Jahr angeschaut habe und die heute sehe, hat sich die Anschaffung mehr als gelohnt. Gerade im Wasserkocher und an den Hähnen und dem Duschkopf ein himmelweiter Unterschied. Hab vorher teils den Kalk aus den Düsen im Duschkopf einzeln lösen müssen und das alle 3 Monate. Obwohl härtegrad 16 auch noch schlimmer geht ... Chris_Steifen 21.01.21 14:56
Danke für eure Zahlreichen Antworten!
Ja genau. Wir trinken schon seit längerem nur noch aus Glasflaschen. Neben dem Mikroplastik schmeckt es auch einfach besser 🙂
Damit könnte ich auch leben! Aber dabei handelt es sich um eine reine Entkalkungsanlage ohne Filtereigenschaften?
Ich habe mich jetzt mal etwas umgehört und habe ein paar interessante Wasserfilter gefunden. Diese Durchlauffilter kommen für mich nicht in Frage aber einige sehen sehr interessant und vor allem unkompliziert aus. Ich halte Euch auf dem laufenden!
Ja genau. Wir trinken schon seit längerem nur noch aus Glasflaschen. Neben dem Mikroplastik schmeckt es auch einfach besser 🙂
Damit könnte ich auch leben! Aber dabei handelt es sich um eine reine Entkalkungsanlage ohne Filtereigenschaften?
Ich habe mich jetzt mal etwas umgehört und habe ein paar interessante Wasserfilter gefunden. Diese Durchlauffilter kommen für mich nicht in Frage aber einige sehen sehr interessant und vor allem unkompliziert aus. Ich halte Euch auf dem laufenden!
T_im_Norden 21.01.21 15:32
Du hast leider noch nicht geantwortet ob ihr übers Wasserwerk beziehen werdet.
hampshire 21.01.21 15:41
Noch etwas Senf dazu:
Die Trinkwasserqualität in D ist exzellent, kein Lebensmittel wird besser überwacht und ist nicht relevant für die Gefahr der Aufnahme von Mikroplastik. Vermutlich hast Du mehr als eine Jahresdosis aus dem Trinkwasser zu Dir genommen, wenn Du im Sommer einmal die Finger in den Mund nimmst, nachdem Du mit einer Creme oder Kosmetik hantiert hast. Manchmal hilft es, die Dinge in ein Verhältnis zu setzen. Ich habe Freunde, die schwören auf eine Kombination von Umkehrosmose und EM. Wenn Du zu dem Thema affin bist, schaue mal in diese Richtung. Ich finde das interessant, habe mich viel informiert und Interessantes bis Abenteuerliches gehört aber irgendwie ist es dann doch nicht wichtig genug um zu handeln.
Wenn Du kein Trinkwasser beziehst (daher ist die Frage von relevant), ist es ein "Muss", sich mit der Qualität auseinanderzusetzen.
Die Trinkwasserqualität in D ist exzellent, kein Lebensmittel wird besser überwacht und ist nicht relevant für die Gefahr der Aufnahme von Mikroplastik. Vermutlich hast Du mehr als eine Jahresdosis aus dem Trinkwasser zu Dir genommen, wenn Du im Sommer einmal die Finger in den Mund nimmst, nachdem Du mit einer Creme oder Kosmetik hantiert hast. Manchmal hilft es, die Dinge in ein Verhältnis zu setzen. Ich habe Freunde, die schwören auf eine Kombination von Umkehrosmose und EM. Wenn Du zu dem Thema affin bist, schaue mal in diese Richtung. Ich finde das interessant, habe mich viel informiert und Interessantes bis Abenteuerliches gehört aber irgendwie ist es dann doch nicht wichtig genug um zu handeln.
Wenn Du kein Trinkwasser beziehst (daher ist die Frage von relevant), ist es ein "Muss", sich mit der Qualität auseinanderzusetzen.