ᐅ Neubau oder Bestandsimmobilie finanzierungsplan realistisch?
Erstellt am: 26.03.2018 14:11
StefanDi. 28.03.2018 14:21
Leo schrieb:
Gibt es einen Grund, eine Moment zu zögern und diesen Kredit nicht sofort abzulösen? Vorausgesetzt Vorfälligkeitsentschädigung < Zinsen bis zur Abzahlung Nein da hast du Recht, den gibt es nicht. Die Ablösung erfolgt in diesem Monat.
Bei zwei Kindern im Haushalt gibt es einen Geschwisterbonus iHv 10% bis das ältere drei Jahre alt ist. Somit werden aus dem Höchstsatz von 1800 EUR dann 1980 EUR.
Spunk 28.03.2018 14:29
Und falls du dich fragst, warum ich 2.100€ Tilgung mit einem Federstrich in 2.500€ Sparleistung umgewandelt habe. Das ist der "Ich will es WIRKLICH-Aufschlag" im Volksmund auch Sicherheitsreserve genannt.
Leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und Ausgaben zu senken ist schwieriger als zu erhöhen. Die ganze Schufa lebt nur von Wahrscheinlichkeiten, ...Rich Dad, poor Dad...
Ich kenne genug Menschen, die sagen: Ja wenn ich muss, dann kann ich schon. Nur leider leben sie mit Mitte 40 immer noch in der zu teuren Mietwohnung oder haben eine ZVG hingelegt.
Und selbst wenn es nicht geht. Das ist weder gut noch schlecht, halt nur anders. Aber dann muss es auch nicht unbedingt das eigene Haus sein. Die 400€ sind das Netto plus (eher 800 - 1000€) um dein bisheriges Konsumverhalten und das Haus unter einen Hut zubringen. Klingt komisch, ist aber so.
Und wenn die 400 € monatl. Sicherheit über 5 Jahre gespart wurden und der 10K Bonus in die Sondertilgung geflossen ist (nach Hausbau), dann darf man in Zukunft gern die Hälfte in den Konsum stecken.
Und 5-6 Jahre sind mit Kindern ganz schnell vorbei. Wie komme ich nur darauf? ;-)
Die Voraussetzungen für's eigene Haus sind immer noch gut. Ein paar Stellschrauben wirklich (!) anpassen. Und viel Erfolg damit.
arnonyme schrieb:Einspruch euer Ehren:
Nur weil man in der Vergangenheit nicht gespart hat, heißt das doch nicht, dass man diesen Lebensstil in Zukunft weiterführen wird.
Leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und Ausgaben zu senken ist schwieriger als zu erhöhen. Die ganze Schufa lebt nur von Wahrscheinlichkeiten, ...Rich Dad, poor Dad...
Ich kenne genug Menschen, die sagen: Ja wenn ich muss, dann kann ich schon. Nur leider leben sie mit Mitte 40 immer noch in der zu teuren Mietwohnung oder haben eine ZVG hingelegt.
arnonyme schrieb:Sicher nicht unmöglich, zeige mir ein Jahr lang, dass es geht und wie du dich damit fühlst.
Es fordert gewiss einiges an Disziplin, aber unmöglich ist das nicht.
Und selbst wenn es nicht geht. Das ist weder gut noch schlecht, halt nur anders. Aber dann muss es auch nicht unbedingt das eigene Haus sein. Die 400€ sind das Netto plus (eher 800 - 1000€) um dein bisheriges Konsumverhalten und das Haus unter einen Hut zubringen. Klingt komisch, ist aber so.
Und wenn die 400 € monatl. Sicherheit über 5 Jahre gespart wurden und der 10K Bonus in die Sondertilgung geflossen ist (nach Hausbau), dann darf man in Zukunft gern die Hälfte in den Konsum stecken.
Und 5-6 Jahre sind mit Kindern ganz schnell vorbei. Wie komme ich nur darauf? ;-)
Die Voraussetzungen für's eigene Haus sind immer noch gut. Ein paar Stellschrauben wirklich (!) anpassen. Und viel Erfolg damit.
arnonyme 28.03.2018 14:46
Ist doch nicht schwierig Ausgaben zu reduzieren:
Kauft nur noch Bio Produkte (Was ich gut finde, aber leider teuer ist i.d.R.)
Alle diese Dinge hatte ich bisher auch immer verharmlost, aber jetzt wo es ans Eingemachte geht, kann das so halt nicht mehr weiter laufen.
Außerdem 6k Netto, wenn beide Vollzeit arbeiten sogar noch mehr, wie sollte man sich da kein Haus leisten können?
- Man kauft halt dann keine Markenprodukte mehr
- Fährt mehr Fahrrad oder Bahn statt Auto
- kündigt teure Verträge
- Man fragt sich bei jedem Schnick Schnack ob man das jetzt wirklich braucht, oder nicht...
Kauft nur noch Bio Produkte (Was ich gut finde, aber leider teuer ist i.d.R.)
Alle diese Dinge hatte ich bisher auch immer verharmlost, aber jetzt wo es ans Eingemachte geht, kann das so halt nicht mehr weiter laufen.
Außerdem 6k Netto, wenn beide Vollzeit arbeiten sogar noch mehr, wie sollte man sich da kein Haus leisten können?
Spunk 28.03.2018 16:14
arnonyme schrieb:
Außerdem 6k Netto, wenn beide Vollzeit arbeiten sogar noch mehr, wie sollte man sich da kein Haus leisten können?Nur muss man muss es wirklich wollen. Und da fehlt mir bisher die Einstellung des TE. Drum prüfe, wer sich ewig bindet...
Nach meiner Meinung kann dies bei den Voraussetzungen in 20 Jahren ohne größere Einschnitte in der Lebensqualität durch sein. Ich weise nur drauf hin, dass er nicht mehr wie bisher weitermachen sollte.
Ich bin auch mehr von der "Schaffe, schaffe, Häusle bauen" Fraktion. Aber es soll durchaus Menschen geben, deren Ding das nicht ist, und die sich durch "äußere Umstände" gezwungen fühlen, dies zu tun. Dieses Anders ist nicht besser oder schlechter. Man muss sich nur aktiv entschieden, und konsequent sein.
arnonyme schrieb:
...aber jetzt wo es ans Eingemachte geht, kann das so halt nicht mehr weiter laufen.Stimmt. Kekse 28.03.2018 16:58
arnonyme schrieb:
Ist doch nicht schwierig Ausgaben zu reduzierenDreck. Wenn du es so auflistest, gibt es noch einen Haufen Dinge, die auch ganz einfach sind: Rauchen aufhören (keine mehr rauchen), abnehmen (weniger essen, mehr bewegen), regelmäßig ausmisten/aufräumen/putzen, etc.Klar gibt es Leute, die das einfach mal machen, das heißt aber nicht, dass es einfach ist.
Aber um noch etwas nützliches beizutragen: wir benutzen eine App für Budgetplanung (YNAB), die uns enorm beim Hochsetzen der Sparquote geholfen hat. Leider kommen die guten alle aus USA. Die hier ansässigen erlauben es alle nur, zu verfolgen, was man wofür ausgegeben hat, das empfinde ich gegenüber vorausplanender Sichtweise als zu eingeschränkt.
arnonyme 28.03.2018 19:42
Kekse schrieb:
Dreck. Wenn du es so auflistest, gibt es noch einen Haufen Dinge, die auch ganz einfach sind: Rauchen aufhören (keine mehr rauchen), abnehmen (weniger essen, mehr bewegen), regelmäßig ausmisten/aufräumen/putzen, etc.
Klar gibt es Leute, die das einfach mal machen, das heißt aber nicht, dass es einfach ist.
Aber um noch etwas nützliches beizutragen: wir benutzen eine App für Budgetplanung (YNAB), die uns enorm beim Hochsetzen der Sparquote geholfen hat. Leider kommen die guten alle aus USA. Die hier ansässigen erlauben es alle nur, zu verfolgen, was man wofür ausgegeben hat, das empfinde ich gegenüber vorausplanender Sichtweise als zu eingeschränkt.Die Beispiele die ich genannt hatte sind ohne Zweifel einfach umzusetzen.
Was soll daran schwierig sein? So lange es nicht die Komfortzone tangiert ist das alles relativ einfach umsetzbar.
Ok Bahnfahren würde ich auch nicht wollen 😉
Dann doch lieber Fahrrad fahren.
Ich kenne das doch selbst. Mir fallen auf Anhieb 3-4 Dinge wie Handyvertrag, Stromanbieter, Kfz-Versicherung, Unitymedia Fernsehen das ich nicht nutze und trotzdem bezahle.
So wird's vielen auch gehen, wenn man sich an einen gewissen Lebensstil gewöhnt hat hinterfragt man solche Dinge nicht.