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ᐅ Neubau 200qm BWWP, Photovoltaikanlage oder Gas sinnvoll?


Erstellt am: 05.10.2014 21:53

Floy 05.10.2014 21:53
Hallo,Wir planen derzeit einen 200qm großen Neubau mit guter Wärmedämmung (42,5er Poroton, 3 Fach Verglasung usw)
Derzeit stellt sich die Frage nach einer sinnvollen Energieversorgung.
Im Haushalt Leben 2 Erw.+1 Kind
Die aktuelle Idee ist es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren und einen Großteil des daraus gewonnenen Strom in die Brauchwasser-Wärmepumpe zu geben und damit den Warmwasserbedarf zu decken.
Zudem soll für die primäre Heizung Gasbrennwert zum Einsatz kommen.

Mir stellt sich die Anfrage, vielen Potential gegenüber einer alleinigen Gasbrennwertlösung vorhanden ist? Die deutlich höheren Kosten müssten sich um eine Wirtschaftlichkeit zu erzielen wieder einsparen lassen...

Ich wäre über Anregungen dankbar

Bauexperte 06.10.2014 12:17
Hallo,
Floy schrieb:

Mir stellt sich die Anfrage, vielen Potential gegenüber einer alleinigen Gasbrennwertlösung vorhanden ist? Die deutlich höheren Kosten müssten sich um eine Wirtschaftlichkeit zu erzielen wieder einsparen lassen...
Mir stellt sich die Frage, wo Du überhaupt die Wirtschaftlichkeit siehst, denn Du wirst - bei obigem Vorhaben - mehrheitlich dann Strom produzieren, wenn Du ihn nicht brauchst; Du wirst in ergo ins Netz einspeisen und teuer zukaufen, wenn Du Strom benötigst.

Gerade dieser Tage ist eine Photovoltaik interessant, wenn auch das entsprechende Speichermedium hinzugekauft wird. Allerdings wirtschaftlich erst dann, wenn Du mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe heizt; für den reinen Haushaltsstrom sehe ich den Nutzen imho nicht wirklich.

Neugierig frag: warum willst Du eine Brauchwasser-Wärmepumpe verbauen?


Grüße, Bauexperte

Floy 06.10.2014 13:54
Die Idee an der Stelle war bei einer Photovoltaikanlage den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen und je nach verfügbarem Strom in Wärme zu speichern...

Bauexperte 06.10.2014 23:05
Guten Abend,
Floy schrieb:
Die Idee an der Stelle war bei einer Photovoltaikanlage den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen und je nach verfügbarem Strom in Wärme zu speichern...
Du bist sicher, daß Du die Funktionsweise einer Brauchwasser-Wärmepumpe verstanden hast ... ?

**Eine Brauchwasser-Wärmepumpe ist eine Wärmepumpe, die speziell der Bereitung von Warmwasser dient. Sie speist einen Warmwasserspeicher und ist häufig direkt an diesem montiert.

Jede Wärmepumpe entzieht einem kühleren Wärmereservoir Wärme, die sie dann auf einem höheren Temperaturniveau als Nutzwärme abgibt. Für Brauchwasserwärmepumpen kommen verschiedene Wärmequellen in Betracht. Die gängigsten Lösungen werden im Folgenden beschrieben:
  • Die Raumluft kann genutzt werden. Insbesondere ein Heizkeller, in dem ein älterer Heizkessel steht, wird durch dessen Wärmeverluste auch im Winter nie allzu kalt. Hier kann eine Brauchwasser-Wärmepumpe der Luft einiges an Wärme entziehen. Allerdings kann eine stärkere Abkühlung auftreten, wenn der Warmwasserverbrauch hoch ist und der Wärmenachschub im Heizkeller gering ist. In der Folge sinkt dann die Leistungszahl der Wärmepumpe, wodurch der Strombedarf steigt. (Man beachte, dass der Hersteller die Leistungszahl für eine bestimmte Umgebungstemperatur angibt, die aber in der Realität unterschritten werden könnte.)
  • Für größere Anlagen kann die Außenluft genutzt werden, ähnlich wie bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe für Heizungszwecke. Allerdings verursacht der zumindest im Winter hohe Temperaturunterschied zwischen Warmwasser und Außenluft, dass die Leistungszahl der Wärmepumpe und damit ihre Energieeffizienz relativ bescheiden ist. Deswegen kann hier eine bivalente Lösung in Frage kommen, bei der die Wärmepumpe im Winter abgeschaltet und dann durch den Heizkessel ersetzt wird. Denkbar ist auch eine Vorwärmung mit der Wärmepumpe und eine weitere Erhitzung mit dem Heizkessel.
  • Eine Brauchwasser-Wärmepumpe kann auch Abwärme von einer Lüftungsanlage nutzen. Energetisch vorteilhafter ist zwar, wenn die Lüftungsanlage eine eigene Wärmerückgewinnung zur Vorwärmung der Frischluft hat, womit dann keine Abwärme für die Warmwasserbereitung übrig bleibt. Manchmal ist jedoch nur eine reine Abluft-Anlage vorhanden, und dann ist eine Brauchwasser-Wärmepumpe eine gute Lösung für die Nutzung der Abwärme. Bei ausreichend hohen Abluftmengen kann die Leistungszahl recht hoch sein.
Eine eigene Erdwärmesonde oder ein Erdregister wird für eine reine Brauchwasser-Wärmepumpe aus Kostengründen meist nicht realisiert.

**Quelle: Energielexikon


Grüße, Bauexperte

Floy 07.10.2014 07:10
Hallo Episode,
Danke für die Antwort. Funktionsweise ist klar.

Die grundlegende Frage, die dahinter steht ist, kann man mit einer Photovoltaikanlage eine Gasbrennwerttechnik im Neubau noch wirtschaftlich unterstützen oder nicht?
Das Thema Photovoltaikanlage sehe ich ohne sinnvoller eigen Stromabnahme sonst kritisch...

Bauexperte 07.10.2014 11:41
Hallo,
Floy schrieb:

Die grundlegende Frage, die dahinter steht ist, kann man mit einer Photovoltaikanlage eine Gasbrennwerttechnik im Neubau noch wirtschaftlich unterstützen oder nicht?
Für das bißchen Pumpenleistung ... ? Sehe ich eher nicht .... bin diesbezüglich aber Laie wie Du.

Grüße, Bauexperte
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