Hallo,
ich bin neu in dem Forum, da ich bisher alle unsere Bauangelegenheiten mit Hilfe von erfahrenen Freunden erledigen konnte.
Für 2017 habe ich mir vorgenommen unsere Natursteintreppe abzudichten.
Vorweg: Wir haben 2015 ein Haus gekauft. Der Vorbesitzer hat das Haus selber gebaut.
Die Terrasse wurde nachträglich angebaut.
Die komplette Terrasse und die Treppe hat er mit behauenen Grabsteinen verblendet, die er vom Bruchstein - "Schrott" geholt hat und selber behauen hat.
Die Treppenstufen bestehen aus großen massiven Steinen.
Leider sind die Fugen undicht und das Wasser läuft in den Raum unter der Treppe rein.
Die Fugen wurden auch schon oft neu verfugt.
Eine Pflasterfirma sagte, da helfe alles nichts, die Stufen muss man alle komplett abtragen und eine Trennschicht einbauen und dann alles wieder neu aufbauen.
Das ist uns viel zu viel Aufwand.
Uns ist die Oberfläche der Stufen nicht so wichtig - Hauptsache die Treppe ist dicht.
Ich habe mir verschiedene Dinge überlegt - möchte aber gerne nachfragen was erfahrene Hausbesitzer für Ideen haben:
Idee 1 - kommt aber wohl nicht in Frage: Aus Aluminium-Riffelblech Stufe für Stufe schneiden und aneinanderschweissen
Idee2: Eine Dachfolie über die gesamte Treppe legen und mit Trittstufen belegen.
Idee 3 - und dazu bitte ich um fachliche Einschätzung: Die Stufen mit Beton begießen - also eine Schicht aufbringen - vielleicht ca 5 cm stark?
Ich habe mir gedacht, es gibt doch auch Schwimmbäder mit Betonwänden - dann muss es doch möglich sein dichten Beton herzustellen.
Kann ich nicht Stufe um Stufe mit einer Schalung versehen und diese mit Beton ausgießen?
Ich meine die horizontale und vertikale Kanten - sodass ich am Ende auf Beton laufe, aber seitlich nur ca 5 cm Beton auf der originalen Stufe habe?
Muss dieser Auftrag von ca 5 cm mit Eisen armiert sein?
Benötige ich speziellen Beton?
Am Ende kann ich ja dann diese Betonoberfläche mit Fliesen versehen wenn mir der Beton nicht gefällt.
Oder habt ihr noch Ideen?
Vielen Dank,
Felix
ich bin neu in dem Forum, da ich bisher alle unsere Bauangelegenheiten mit Hilfe von erfahrenen Freunden erledigen konnte.
Für 2017 habe ich mir vorgenommen unsere Natursteintreppe abzudichten.
Vorweg: Wir haben 2015 ein Haus gekauft. Der Vorbesitzer hat das Haus selber gebaut.
Die Terrasse wurde nachträglich angebaut.
Die komplette Terrasse und die Treppe hat er mit behauenen Grabsteinen verblendet, die er vom Bruchstein - "Schrott" geholt hat und selber behauen hat.
Die Treppenstufen bestehen aus großen massiven Steinen.
Leider sind die Fugen undicht und das Wasser läuft in den Raum unter der Treppe rein.
Die Fugen wurden auch schon oft neu verfugt.
Eine Pflasterfirma sagte, da helfe alles nichts, die Stufen muss man alle komplett abtragen und eine Trennschicht einbauen und dann alles wieder neu aufbauen.
Das ist uns viel zu viel Aufwand.
Uns ist die Oberfläche der Stufen nicht so wichtig - Hauptsache die Treppe ist dicht.
Ich habe mir verschiedene Dinge überlegt - möchte aber gerne nachfragen was erfahrene Hausbesitzer für Ideen haben:
Idee 1 - kommt aber wohl nicht in Frage: Aus Aluminium-Riffelblech Stufe für Stufe schneiden und aneinanderschweissen
Idee2: Eine Dachfolie über die gesamte Treppe legen und mit Trittstufen belegen.
Idee 3 - und dazu bitte ich um fachliche Einschätzung: Die Stufen mit Beton begießen - also eine Schicht aufbringen - vielleicht ca 5 cm stark?
Ich habe mir gedacht, es gibt doch auch Schwimmbäder mit Betonwänden - dann muss es doch möglich sein dichten Beton herzustellen.
Kann ich nicht Stufe um Stufe mit einer Schalung versehen und diese mit Beton ausgießen?
Ich meine die horizontale und vertikale Kanten - sodass ich am Ende auf Beton laufe, aber seitlich nur ca 5 cm Beton auf der originalen Stufe habe?
Muss dieser Auftrag von ca 5 cm mit Eisen armiert sein?
Benötige ich speziellen Beton?
Am Ende kann ich ja dann diese Betonoberfläche mit Fliesen versehen wenn mir der Beton nicht gefällt.
Oder habt ihr noch Ideen?
Vielen Dank,
Felix
B
Bieber081511.01.17 06:17Möglicherweise kann man auf den darunter liegenden Raum verzichten, also kellerseitig abmauern. Achtung: Auch dann muss das Wasser irgendwohin und natürlich muss der (dann etwas kleinere) Keller abgedichtet werden. Die Treppe könnte aber so erhalten bleiben. Mir wäre die Optik hier keinesfalls egal.
Hallo "FelixPrüfer".
Leider ist mir eine Rückantwort nicht immer zeitnah möglich.
Ich hatte bereits angemerkt, dass hier Fachwissen notwendig ist, um den Wassereinbruch unterhalb der Treppenanlage in den Griff zu kriegen.
Ohne auf die bisherigen Antworten oder Lösungsansätze dezidiert eingehen zu wollen:
Wenn man etwas (wasserdichtes) auf die Treppenanlage legt, dann muss man sich zwangsläufig auch fragen, wie denn eine dichte Anbindung an angrenzende Bauteile erfolgen soll. Das ist nach Deinen Fotos zu urteilen einerseits die aufsteigende Wandfläche und andererseits die Abdichtung zwischen Treppenstufen und der abgehenden Wandfläche.
Antwort: nahezu unmöglich!
Ein Beton auf die alten Treppenstufen zu bringen ist mit Sicherheit das Unsinnigste an möglichen (unsinnigen) Lösungsansätzen! Denn ein Beton wird es sicherlich nicht sein, den man aufbringen kann (Größtkorn des Zuschlages 16mm bis 32mm, Mindesteinbaudicke 3 x Größtkorn = 48 mm bis 96 mm) und mineralische Baustoffe sind nicht dicht gegenüber eindringendem Wasser.
Aufgrund der sich ergebenden (rel. schlechten) Verdichtung des Mörtelgefüges bei händischem Einbau kann man das Ganze auch direkt lassen und das Geld für die Materialanschaffungen einem gemeinnützigen Verein spenden.
Ein ordnungsgemäßer Aufbau sähe so aus, dass der tragende Untergrund freigelegt wird (das ist leider der Beton der statischen Treppenanlage) und die seitliche Anbindung an das Bauwerk einer Prüfung und Abdichtung unterzogen wird.
Das ist im Übrigen klassischer Aufgabenbereich der Dachdecker (obwohl das im ersten Moment grotesk erscheinen mag)!
Hier würde man Dir auch erklären, dass die Horizontalabdichtung in aufsteigender Wandfläche unter einer Verwahrung gegen seitliches EIndringen von Wasser geschützt werden muss.
EIn sehr ergiebiges Thema, welches sich sicherlich nicht mit dem Einsatz von "Fensterkitt" (wie eine Antwort es vorgab) zu erledigen ist.
-------------------
Gruß: KlaRa
Leider ist mir eine Rückantwort nicht immer zeitnah möglich.
Ich hatte bereits angemerkt, dass hier Fachwissen notwendig ist, um den Wassereinbruch unterhalb der Treppenanlage in den Griff zu kriegen.
Ohne auf die bisherigen Antworten oder Lösungsansätze dezidiert eingehen zu wollen:
Wenn man etwas (wasserdichtes) auf die Treppenanlage legt, dann muss man sich zwangsläufig auch fragen, wie denn eine dichte Anbindung an angrenzende Bauteile erfolgen soll. Das ist nach Deinen Fotos zu urteilen einerseits die aufsteigende Wandfläche und andererseits die Abdichtung zwischen Treppenstufen und der abgehenden Wandfläche.
Antwort: nahezu unmöglich!
Ein Beton auf die alten Treppenstufen zu bringen ist mit Sicherheit das Unsinnigste an möglichen (unsinnigen) Lösungsansätzen! Denn ein Beton wird es sicherlich nicht sein, den man aufbringen kann (Größtkorn des Zuschlages 16mm bis 32mm, Mindesteinbaudicke 3 x Größtkorn = 48 mm bis 96 mm) und mineralische Baustoffe sind nicht dicht gegenüber eindringendem Wasser.
Aufgrund der sich ergebenden (rel. schlechten) Verdichtung des Mörtelgefüges bei händischem Einbau kann man das Ganze auch direkt lassen und das Geld für die Materialanschaffungen einem gemeinnützigen Verein spenden.
Ein ordnungsgemäßer Aufbau sähe so aus, dass der tragende Untergrund freigelegt wird (das ist leider der Beton der statischen Treppenanlage) und die seitliche Anbindung an das Bauwerk einer Prüfung und Abdichtung unterzogen wird.
Das ist im Übrigen klassischer Aufgabenbereich der Dachdecker (obwohl das im ersten Moment grotesk erscheinen mag)!
Hier würde man Dir auch erklären, dass die Horizontalabdichtung in aufsteigender Wandfläche unter einer Verwahrung gegen seitliches EIndringen von Wasser geschützt werden muss.
EIn sehr ergiebiges Thema, welches sich sicherlich nicht mit dem Einsatz von "Fensterkitt" (wie eine Antwort es vorgab) zu erledigen ist.
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Gruß: KlaRa
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