Hallo zusammen,
wir bauen demnächst eine Stadtvilla mit der Maße 10m x 10m und hinten einen eingeschossigen Erker mit 4x1 Meter. Im OG bleiben aber 10x10m ohne Erker. Nun haben wir den Erker bis zur unteren Kante des Hauses verlängert auf 6 Meter. Somit stehen die Wände im OG nicht mehr auf den unteren Wänden im UG. Das sind 2,9 m² mehr an Wohnfläche dazugekommen und dafür will das Bauunternehmen 11.800 EUR mehr haben. Das sind ca. 4.000 EUR/m². Hier ist das Dach des Erkers Nichtmal berücksichtigt.
Das ist doch nicht normal oder? Klar, es betrifft viele Gewerke, aber doch nicht in der Summe. Bodenplatte, Estrich, Stahlbetondecke zum OG (muss stabiler gemacht werden) kommen die meisten Kosten. Versucht mich die Baufirma über den Tisch zu ziehen? Das hat der schon ein paar Mal versucht, aber ich konnte es immer noch nachweisen, dass es nicht so ist, was er auch immer eingesehen hatte.
Im Anhang die Planung vorher-nachher.
Muss mir die Baufirma die Kosten je Gewerk auflisten, wenn ich danach frage?
Vielen Dank vorab für die Rückmeldung!
LG
wir bauen demnächst eine Stadtvilla mit der Maße 10m x 10m und hinten einen eingeschossigen Erker mit 4x1 Meter. Im OG bleiben aber 10x10m ohne Erker. Nun haben wir den Erker bis zur unteren Kante des Hauses verlängert auf 6 Meter. Somit stehen die Wände im OG nicht mehr auf den unteren Wänden im UG. Das sind 2,9 m² mehr an Wohnfläche dazugekommen und dafür will das Bauunternehmen 11.800 EUR mehr haben. Das sind ca. 4.000 EUR/m². Hier ist das Dach des Erkers Nichtmal berücksichtigt.
Das ist doch nicht normal oder? Klar, es betrifft viele Gewerke, aber doch nicht in der Summe. Bodenplatte, Estrich, Stahlbetondecke zum OG (muss stabiler gemacht werden) kommen die meisten Kosten. Versucht mich die Baufirma über den Tisch zu ziehen? Das hat der schon ein paar Mal versucht, aber ich konnte es immer noch nachweisen, dass es nicht so ist, was er auch immer eingesehen hatte.
Im Anhang die Planung vorher-nachher.
Muss mir die Baufirma die Kosten je Gewerk auflisten, wenn ich danach frage?
Vielen Dank vorab für die Rückmeldung!
LG
S
Schurik1985510.02.20 22:4611ant schrieb:
Das Haus an sich ist ein ganz normaler Dosenchampignon, und so ist es auch sein Quadratmeterpreis. Der Quadratmeter Erkeränderung hat hier aber allein wegen der Statikpupse die er im Gepäck hat, im Einkauf einen Trüffelpreis - da kann man Dir den im Verkauf nicht günstiger lassen. Schon die Erwartung, darauf den üblichen Massenpreis des Resthauses anzuwenden, ist unglaublich dreiste Ponyhofromantik, wie es sie nur in der aktuellen, ganz einmaligen Generation von Bauherren vom Typ "aufgeklärter Verbraucher hinterfragt wirklich noch das allerallerste" gibt. König Kunde hat heute einfach keinen Benimm mehr. "Danke" sagt man, wenn man so einen Sonderwunsch für Elfacht geschenkt bekommt, und nölt nicht noch herum, daß man das nicht nachvollziehen könne. Natürlich kann man das nicht, der Preis ist g-e-s-c-h-e-n-k-t. Und nur weil Wochenende war und ich offline, hast Du das nicht von mir erklärt bekommen, sondern von @andimann und daher mit der Unschuldsvermutung
die es von mir für derlei nicht gäbe. Irgendwo ist einfach auch mal Schluss mit dem gefühlten Rechtsanspruch auf Naivität, finde ich.Ich habe da echt keine Ahnung was du da erzählst. Du kennst doch den ganzen Verlauf eh nicht, du weißt nicht was wir vertraglich festgehalten haben. Du hörst dich nach einem Bauunternehmer an der überfordert wirkt. Das, was einen guten Bauunternehmer ausmacht ist das, dass er solange es geht auf die Änderungen angeht und noch ist da genügend Zeit. Wenn ich meine erste Planung mit der aktuellen vergleiche, dann bin ich froh über die Änderungen und auch das Bauunternehmen ist Top! Ich wollte nur wissen ob es gerechtfertigt war, oder nicht. Aber lassen wir das mal, denn das war nicht das Ziel meiner Frage.
S
Schurik1985510.02.20 23:34Es hat sich scheinbar gelohnt. Das Bauunternehmen hat es eingesehen und den Preis reduziert. Der neue Preis ist vollkommen nachvollziehbar
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