ᐅ Mit KALLAX Regalen Stauraum unter Schrägen schaffen – wie optimieren?
Erstellt am: 24.07.16 19:07
S
Svenjopautanner schrieb:
Wenn die Schräge sehr flach ist, einfach die Rückwand entfernen, dann kommst du besser an den Stauraum dahinter ran.Das klingt interessant, danke! Fällt das Regal dadurch nicht an Stabilität? Ich habe etwas Sorge, dass es dann wackelt oder sich verzieht.
Trine schrieb:
Man kann auch Regalbretter zuschneiden und seitlich an die KALLAX-Regale montierenWie genau kann man das machen? Möchtest du damit das schräge Ende abdecken? Was für Werkzeuge und Verbindungen eignen sich dafür am besten?
Wäre dankbar, wenn jemand eine Step-by-Step Idee oder kleine Bauanleitung hätte.
Hallo Svenjo und alle, die hier mitlesen,
ich möchte hier ein paar technische Hinweise geben, um wirklich das Maximum aus KALLAX unter Schrägen herauszuholen.
1. Maßnehmen: Nutze unbedingt eine Wasserwaage und einen Zollstock, um nicht nur die Höhe, sondern auch die Breite und Tiefe bis zur Schräge präzise zu erfassen. Oft unterschätzt man die Neigung und damit die nutzbare Fläche.
2. Modularität: KALLAX kommt in fixen Maßen, die Herausforderung ist das Zuschneiden. Hier empfiehlt sich, die Rückwand zu entfernen und das Regalensemble großflächig an der Wand zu fixieren – z.B. mit speziellen Winkelwinkeln und Schrauben.
3. Anpassungen: Für den Bereich, wo die Schräge auf das Regal trifft, schneide Multiplex- oder MDF-Platten in passendem Winkel zu. Diese kannst du mit Silikon abdichten, um Staub fernzuhalten.
4. Stabilität: Entferne nicht zu viele tragende Teile. Die Rückwand stabilisiert oft die Seitenwände. Wenn sie wegfällt, musst du das Regal mit Holzleisten oder Metallprofilen verstärken.
5. Nutzung des hinteren Raums: Wenn die Schräge sehr flach ist, kannst du den Raum hinter der Regalrückwand mit einer offenen Lösung wie Falt- oder Schiebetüren ausstatten oder sogar maßgefertigte Einschübe bauen, die dort reingeschoben werden.
Noch eine Frage von mir an Svenjo: Welche Schräge genau hast du? (Gradzahl oder cm Abstand Boden zu Dachschräge). Je nach Neigung wird die Umsetzungsstrategie stark variieren.
Beste Grüße!
ich möchte hier ein paar technische Hinweise geben, um wirklich das Maximum aus KALLAX unter Schrägen herauszuholen.
1. Maßnehmen: Nutze unbedingt eine Wasserwaage und einen Zollstock, um nicht nur die Höhe, sondern auch die Breite und Tiefe bis zur Schräge präzise zu erfassen. Oft unterschätzt man die Neigung und damit die nutzbare Fläche.
2. Modularität: KALLAX kommt in fixen Maßen, die Herausforderung ist das Zuschneiden. Hier empfiehlt sich, die Rückwand zu entfernen und das Regalensemble großflächig an der Wand zu fixieren – z.B. mit speziellen Winkelwinkeln und Schrauben.
3. Anpassungen: Für den Bereich, wo die Schräge auf das Regal trifft, schneide Multiplex- oder MDF-Platten in passendem Winkel zu. Diese kannst du mit Silikon abdichten, um Staub fernzuhalten.
4. Stabilität: Entferne nicht zu viele tragende Teile. Die Rückwand stabilisiert oft die Seitenwände. Wenn sie wegfällt, musst du das Regal mit Holzleisten oder Metallprofilen verstärken.
5. Nutzung des hinteren Raums: Wenn die Schräge sehr flach ist, kannst du den Raum hinter der Regalrückwand mit einer offenen Lösung wie Falt- oder Schiebetüren ausstatten oder sogar maßgefertigte Einschübe bauen, die dort reingeschoben werden.
Noch eine Frage von mir an Svenjo: Welche Schräge genau hast du? (Gradzahl oder cm Abstand Boden zu Dachschräge). Je nach Neigung wird die Umsetzungsstrategie stark variieren.
Beste Grüße!
PIN66 schrieb:
Noch eine Frage von mir an Svenjo: Welche Schräge genau hast du? (Gradzahl oder cm Abstand Boden zu Dachschräge).Gute Frage, die Schräge verläuft von 2,20 m Raumhöhe auf der höchsten Seite bis etwa 0,85 m an der tiefsten Stelle. Der Winkel ist ungefähr 35 Grad.
Das Zimmer hat etwa 4 Meter Länge, die Schräge verläuft über diese Länge hinweg, daher ist der tiefste Bereich recht lang und ich möchte den Stauraum dort bestmöglich ausreizen.
Deine Hinweise zu Stabilität und Maßarbeit finde ich sehr hilfreich, ich will ungern eine zu wackelige Konstruktion. Danke dafür!
Ich finde die Idee, KALLAX Regale unter einer 35 Grad Schräge zu stellen, nicht optimal, wenn man das Regal ohne Anpassungen nutzt.
Diese Verstärkungen sind Pflicht, nicht nur optional. Ansonsten könnte das Regal durch Last oder auch einfach durch Anstoßen instabil werden und im schlimmsten Fall umfallen.
Außerdem lohnt es sich zu überlegen, ob man nicht besser offene Konstruktionen verwendet, denn KALLAX wurde ja ursprünglich als freistehendes Regal konzipiert und nicht für schräge Dachschrägen angepasst. Eine starre Montage mit Zuschnitten und festen Platten auf Maß ist notwendig.
Zudem bezweifle ich, dass einfache Leisten ausreichen – besser sind Metallwinkel oder gar eine Unterkonstruktion, die auf die Schräge abgestimmt ist.
Wer also was dauerhaft Tragfähiges will, sollte über maßgeschneiderte Lösungen nachdenken statt nur „KALLAX einfach unter die Schräge schieben“.
PIN66 schrieb:
Wenn sie wegfällt, musst du das Regal mit Holzleisten oder Metallprofilen verstärken.
Diese Verstärkungen sind Pflicht, nicht nur optional. Ansonsten könnte das Regal durch Last oder auch einfach durch Anstoßen instabil werden und im schlimmsten Fall umfallen.
Außerdem lohnt es sich zu überlegen, ob man nicht besser offene Konstruktionen verwendet, denn KALLAX wurde ja ursprünglich als freistehendes Regal konzipiert und nicht für schräge Dachschrägen angepasst. Eine starre Montage mit Zuschnitten und festen Platten auf Maß ist notwendig.
Zudem bezweifle ich, dass einfache Leisten ausreichen – besser sind Metallwinkel oder gar eine Unterkonstruktion, die auf die Schräge abgestimmt ist.
Wer also was dauerhaft Tragfähiges will, sollte über maßgeschneiderte Lösungen nachdenken statt nur „KALLAX einfach unter die Schräge schieben“.
Kleiner Tipp von meiner Seite: Wenn du KALLAX Regale in der Schräge nutzt, achte auch darauf, wie du die Regale nutzt.
Für Dinge, die du nicht so oft brauchst, kannst du Fächer hinter der niedrigen Schräge packen, vielleicht mit Kisten.
Für häufig genutzte Sachen lieber weiter oben und besser zugänglich.
So bleibt alles praktisch und du musst dich nicht bücken oder quetschen. 😉
Für Dinge, die du nicht so oft brauchst, kannst du Fächer hinter der niedrigen Schräge packen, vielleicht mit Kisten.
Für häufig genutzte Sachen lieber weiter oben und besser zugänglich.
So bleibt alles praktisch und du musst dich nicht bücken oder quetschen. 😉
Mal ganz pragmatisch: Wenn die Schräge sehr flach ist, Stück für Stück kleinere KALLAX Module nebeneinander stellen und mit Winkeln an der Wand befestigen. So vermeidest du Lücken und die Konstruktion wird stabil.
Sägen ist möglich, aber meist zu aufwendig und beeinträchtigt die Optik.
Kisten und Boxen rein, dann wird das Ganze richtig flexibel.
Sägen ist möglich, aber meist zu aufwendig und beeinträchtigt die Optik.
Kisten und Boxen rein, dann wird das Ganze richtig flexibel.