ᐅ Miethaus - Fertighaus oder "herkömmliche" Ziegelbauweise
Erstellt am: 13.02.17 13:51
Peanuts7413.02.17 14:57
11ant schrieb:
Fertig bzw. vorgefertigt muß nicht zwingend Holztafel heißen, und massiv nicht zwingend Ziegel. Porenbeton ist heute etwa ebenso gängig.
Pro und contra wird man bei der Frage nach Massiv- oder Fertighaus immer reichlich finden, und je länger man fragt, desto mehr strebt das Verhältnis der Kommentare gegen 50:50.
Grundsätzlich neige ich dazu, die Fertighausanbieter heutzutage als beliebige Bauunternehmer anzusehen, denen man dieselben Vorentwürfe zur Angebotsanfrage hereingeben kann wie den Massivbauunternehmern.
Leider haben die Fertighausanbieter aktuell zum Stichwort "Zweifamilienhaus" fast alle nur Doppelhäuser im Angebot (die man aber durchaus auch auf ein ungeteiltes Grundstück stellen kann, allerdings ist das meist eine andere Mieterklientel als für Einetagenwohnungen).
Durch den Trend zur Individualplanung ist ein alter Fertighausvorteil (ausgereift, weil schon 100 x genau so gebaut) verloren gegangen.
Die Fertighausanbieter bauen überwiegend modisch aktueller, bei ortsansässigen Massivbauunternehmern sieht gerne alles gleich aus, auch über Jahrzehnte.Das würde ich jetzt gar nicht so sehen. Bei vielen GU´s (alle, bei denen wir nach Angeboten gefragt hatten) konnten wir den von uns entworfenen Plan vorlegen, der dann, etwas angepasst an das Raster der Steine, als Angebot 1:1 umgesetzt wurde. Sogar während der Bauphase, sprich während der Robau Gemauert wurde, konnten wir noch Fenster verändern.
Bei einem Fertighaus nahezu unmöglich.
Warum auch sollten massive Häuser seit Jahrzehnten gleich gebaut werden???
Lediglich bei den ganz großen Firmen wie Heinz von Heiden oder Town & Country hat man natürlich schlechte Karten, wenn man etwas ändern möchte. Das dürfte aber bei Massa Haus, Allkauf Haus usw. ähnlich sein.
Dimma13.02.17 15:01
Es muss nichts "Ausgefallenes" werden. 2 gut aufgeteilte 3- oder 4-Zimmer-Wohnungen wären völlig ok.
Es soll ja "nur" was Vernünftiges zum Vermieten werden, nicht unser persönliches Traumhaus.
Wenn es ähnlich aussieht wie andere Mietshäuser in der Gegend, finde ich das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Solange die Wohnungen eine vernünftige Aufteilung haben... und das Haus nicht abschreckend hässlich ist...
Andere Frage... mit Keller oder ohne?
Ich weiß, dass ich den Keller im Mietpreis nicht sehr hoch ansetzen kann (bin mir aber etwas unsicher in wieweit überhaupt), aber auch Mieter brauchen Stauraum?
Anderer Vorschlag war mit großen Garagen (in denen noch etwas Platz ist), was aber die zu bebauende Fläche für das Haus wieder weiter einschränkt (wir haben hier leider recht strenge Regelungen).
Es soll ja "nur" was Vernünftiges zum Vermieten werden, nicht unser persönliches Traumhaus.
Wenn es ähnlich aussieht wie andere Mietshäuser in der Gegend, finde ich das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Solange die Wohnungen eine vernünftige Aufteilung haben... und das Haus nicht abschreckend hässlich ist...
Andere Frage... mit Keller oder ohne?
Ich weiß, dass ich den Keller im Mietpreis nicht sehr hoch ansetzen kann (bin mir aber etwas unsicher in wieweit überhaupt), aber auch Mieter brauchen Stauraum?
Anderer Vorschlag war mit großen Garagen (in denen noch etwas Platz ist), was aber die zu bebauende Fläche für das Haus wieder weiter einschränkt (wir haben hier leider recht strenge Regelungen).
RobsonMKK13.02.17 15:04
Dimma schrieb:
Andere Frage... mit Keller oder ohne?Mit, zum einen wegen dem Stauraum, zum anderen für Waschküche und Haustechnik.Das wird in 2017 niemand mehr in der Wohnung haben wollen.
Ob Massiv oder Holzständer:
Ich würde bei Vermietung eher zu Massiv tendieren. Wie schon erwähnt wurde das Thema Schallschutz, aber auch wegen der Befestigung von Gegenständen an der Wand. In meiner Vorstellung sieht das nach ein paar Jahren und wechselnden Mietern im Holzständerhaus nicht mehr so toll aus (meine Meinung)
Peanuts7413.02.17 15:09
Das ist schwierig zu sagen. Der Technikraum muss ja auch irgendwo hin und Familien haben eben oft auch noch Fahrräder, Ski usw.
Dann brauchts auch Platz für Rasenmäher oder evtl. soll ja sogar ein Waschraum in einen Keller? Das würde evtl. die Wohnung wieder aufwerten, wenn nicht Waschmaschine, Trockner usw. in die Wohnung muss.
Das ganze kostet dann natürlich auch.
Alternative wäre in meinen Augen etwas größer bauen, so dass die Technik zumindest im EG Platz hat und die obere Wohnung dann dafür etwas größer wird. Die Garage dann z.B. 6 x 9 m für etwas mehr Platz.
Dann brauchts auch Platz für Rasenmäher oder evtl. soll ja sogar ein Waschraum in einen Keller? Das würde evtl. die Wohnung wieder aufwerten, wenn nicht Waschmaschine, Trockner usw. in die Wohnung muss.
Das ganze kostet dann natürlich auch.
Alternative wäre in meinen Augen etwas größer bauen, so dass die Technik zumindest im EG Platz hat und die obere Wohnung dann dafür etwas größer wird. Die Garage dann z.B. 6 x 9 m für etwas mehr Platz.
Peanuts7413.02.17 15:11
RobsonMKK schrieb:
Mit, zum einen wegen dem Stauraum, zum anderen für Waschküche und Haustechnik.
Das wird in 2017 niemand mehr in der Wohnung haben wollen.
Ob Massiv oder Holzständer:
Ich würde bei Vermietung eher zu Massiv tendieren. Wie schon erwähnt wurde das Thema Schallschutz, aber auch wegen der Befestigung von Gegenständen an der Wand. In meiner Vorstellung sieht das nach ein paar Jahren und wechselnden Mietern im Holzständerhaus nicht mehr so toll aus (meine Meinung)Und wenn nicht schon hochwertiger mit Installationsebene gebaut wird, ist nach dem 3. Mieter die Dampfsperre durchlöchert wie ein Schweizer Käse.
11ant13.02.17 15:21
Peanuts74 schrieb:
Bei einem Fertighaus nahezu unmöglich.Da bist Du auf einem veralteten Stand. Die Fertighausanbieter sind inzwischen sämtlich von Katalog hopp oder top und wenn Wände versetzen dann immer in 62,5cm-Sprüngen zu Made2Measure übergegangen.
Peanuts74 schrieb:
Warum auch sollten massive Häuser seit Jahrzehnten gleich gebaut werden???Weil es so ist, schlicht aus Gewohnheit, sonst nichts. Den Mehrfamilien- und Reihenhäusern in meiner Wohngegend sehe ich im Vorbeifahren an, welche Siedlungsgesellschaft oder welcher Bauträger sie verzapft hat, egal ob 1960 oder 1990.
Dimma schrieb:
Wenn es ähnlich aussieht wie andere Mietshäuser in der Gegend, finde ich das nicht so schlimm, ehrlich gesagt. Solange die Wohnungen eine vernünftige Aufteilung haben... und das Haus nicht abschreckend hässlich ist...Potentielle neue Mieter schauen bei Wohnungen gleicher Größe auch darauf, wie weit sie sich im Grundriss von anderen am Ort unterscheiden. Ibs. wenn Du den Unternehmer auch planen läßt (und anders wird ein großer Wohnhausbauer das meist nicht mögen), dann baut der im Prinzip seinen Haustypus, nur mit dem Unterschied in der Person des Eigentümers, aber sonst wie ein Ei dem anderen. Von Köbes Underground gibt es ein schönes Lied "wir sind alle die Kinder vom Bofrostmann) ;-)
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