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ᐅ Massive Probleme mit Bauträger - Vertragsauflösung möglich?


Erstellt am: 13.02.2014 10:20

hg6806 13.02.2014 10:20
Guten Morgen zusammen,

da beim Bauen meist alles teurer wird als geplant ist ja (leider) fast schon gang und gäbe.

Aber was uns nun passiert ist setzt die Krone auf.

Kurz nach dem Erstellen des Bodengutachtens, bei dem leider festgestellt wurde, dass der Boden nicht gut versickerungsfähig ist, wurde von uns ein Angebot über einen WU-Keller angefordert. Dort hieß es sogar Weiße Wanne (was wohl auch noch ein Unterschied ist) zum Aufpreis von ca. €13.000,- Euro. Es wurde etwas diskutiert, auch eine Alternative angeboten, die aber nicht wesentlich günstiger war. Nun hieß es, es gibt wegen WU-Keller ein neues Angebot.
Jetzt kam gestern ein Angebot das noch mal 2.000,- TEURER ist als die weiße Wanne vorher!

Vor der Hausplanung hatte wir uns die Fensterflächen sicherheitshalber bestätigen lassen, da dies in der Angebotsbeschreibung etwas undurchsichtig war. Genau so haben wir auf einen 1/10 qm genau geplant, dass keine Mehrkosten entstehen. Gestern kam eine Email (mit dem neuen Keller-Angebot), dass wir über 10qm mehr Fensterfläche hätten und das noch mal 5200,- teurer wird.

Wir hatten vor ca. 1 Monat ein Gespräch und die dringliche Frage gestellt, ob nun alle Kosten klar wären und noch etwas offen ist. Wir hatten erwähnt, dass die Finanzierung nun durch ist und nicht mehr aufgestockt werden kann.
Daraufhin wurde uns versichert, das wir keine Mehrkosten mehr zu erwarten haben. Jetzt kam gestern dies Mail reingeknallt.
Ich meine, was ist denn DAS für eine Masche??? Wenn man doch irgendwie merkt, dass Mehrkosten entstehen, rufe ich doch an und kläre das am Telefon, zumal wir extra danach gefragt hatten, anstelle abends eine Email herauszuhauen.

Eine andere Geschichte ist, dass der Wohnraum immer kleiner wird. Wir wollten um die 145qm haben. Da wurde uns ein Haus angeboten, wir wollten Kfw70 haben und nun, durch die dickeren 36er Steine, sind wir bei 133-134qm angelangt. Wer sagt denn, dass durch KFW70 der Wohnraum kleiner wird und nicht die Grundfläche des Hauses größer. Schließlich war es um EINIGES teurer. Leider haben wir zu den Wohnflächen nichts schriftlich. Aber eigentlich sollte darauf hingeweisen werden, dass bei KFW70 der Wohnraum um fast 10% geringer wird.
Dann gab es noch Unstimmigkeiten beim Dachüberstand. Hier wurde uns auch zu viel berechnet, was mir durch Zufall aufgefallen ist.
Die ganze fehlende Transparenz läßt den Bauträger sehr unseriös wirken.
Daher meine Frage ob es möglich ist hier auszusteigen. Wir haben natürlich einen normalen Vertrag gemacht. Wir wollten nächste Woche anfangen zu bauen. Bezahlt haben wir bereits 10 oder 12% für Architekten und Statikerleistung was ok ist, da die Leistung auch erbracht wurde.

Viele Grüße

insider2014 13.02.2014 10:38
@hg6806

es wird keiner einen echten Rat haben, hier es bedarf einer Rechtsberatung / Rückabwicklung etc.
Was sagt eigentlich dein Baubegleiter dazu?
Mein Tipp:
"lieber ein Ende mit Schrecken als....

Gruß i

hg6806 13.02.2014 10:56
...meine Lebensgefährtin mit der ich zusammen baue, ist noch mehr mit den Nerven runter!
Ich versuche hier schon zu beruhigen.
Hatte gerade ein Gespräch. Bei der Fensterberechnung/Angebot gabe es wohl ein Missverständnis. Höchstwahrscheinlich gibt es keine Mehrkosten. Dies möchte ich aber dann natürlich schriftlich haben!

Bauexperte 13.02.2014 11:23
Hallo,
hg6806 schrieb:

Dort hieß es sogar Weiße Wanne (was wohl auch noch ein Unterschied ist) zum Aufpreis von ca. €13.000,- Euro. Es wurde etwas diskutiert, auch eine Alternative angeboten, die aber nicht wesentlich günstiger war. Nun hieß es, es gibt wegen WU-Keller ein neues Angebot.
Jetzt kam gestern ein Angebot das noch mal 2.000,- TEURER ist als die weiße Wanne vorher!
Weiße Wanne bedeutet nichts anderes, als daß in aller Regel ein Betonkeller Gemauert wird, welcher nach DIN "xyz" mit einer bestimmten Abdichtung versehen werden muß. Diese kann nicht so teuer ausfallen, wie Du es oben genannt hast, dafür ist der Keller zu klein. Ist vlt. im Angebotspreis ein erforderlicher Bodenaustausch berücksichtigt?
hg6806 schrieb:

Eine andere Geschichte ist, dass der Wohnraum immer kleiner wird. Wir wollten um die 145qm haben. Da wurde uns ein Haus angeboten, wir wollten KFW70 haben und nun, durch die dickeren 36er Steine, sind wir bei 133-134qm angelangt. Wer sagt denn, dass durch KFW70 der Wohnraum kleiner wird und nicht die Grundfläche des Hauses größer. Schließlich war es um EINIGES teurer. Leider haben wir zu den Wohnflächen nichts schriftlich. Aber eigentlich sollte darauf hingeweisen werden, dass bei KFW70 der Wohnraum um fast 10% geringer wird.
Zunächst einmal weist Dein Grundstück ein sog. Baufenster aus, welches nicht überschritten werden darf. Wenn Du also auf einen dickeren Stein wechselst, da das Baufenster ausgelastet ist, geht dies zu Lasten der Grund- und infolge, der anrechenbaren Wohnfläche.

Was mich irritiert - mit welchem Wandaufbau sollte denn ursprünglich gebaut werden? 17.5er Stein "x" plus 16 WDVS oder wie?
hg6806 schrieb:

Daher meine Frage ob es möglich ist hier auszusteigen. Wir haben natürlich einen normalen Vertrag gemacht. Wir wollten nächste Woche anfangen zu bauen. Bezahlt haben wir bereits 10 oder 12% für Architekten und Statikerleistung was ok ist, da die Leistung auch erbracht wurde.
Es ist wohl müssig zu erwähnen, daß Du *vorher* hättest prüfen sollen, mit wem Du Dich "ins Bett" legst ...

Kündigen kannst Du jederzeit, die Frage ist, zu welchen Bedingungen und Kosten. Da hier Niemand Rechtsberatung betreiben darf - dies ist ausschließlich den beratenden Berufen vorbehalten - kann Dir dies nur ein RA Deines Vertrauens anhand Deiner Vertragsunterlagen und Gesetzeslage beantworten.

Grüße, Bauexperte

Der Da 13.02.2014 13:39
Was soll man dazu denn schreiben.
zum einen sind deine genannten Mehrkosten doch nichts, was einen erschüttern kann. 10 % der Gesamtkosten sind doch fast normal, und wenn jemand VORHER kein Bodengutachten macht, naja selbst schuld würde ich sagen.

genauso scheint Euer Vertrag eben nicht geprüft worden zu sein. Er enthält die üblichen Fallstricke, über die Euch keiner aufgeklärt hat.
Interessant wäre zu wissen, wie der Angebotspreis war. Hier hätte eventuell ein Hinweis auf versteckte Kosten liegen können.

Und Festpreis/Endpreisgarantien bekommt man verbindlich nie mündlich, nur schriftlich.

Nun ja Kind ist im Brunnen. Ihr müsst entscheiden, Augen zu und durch, oder teure Kündigung, oder eben umplanen (Keller weglassen).

Musketier 13.02.2014 15:44
6,5cm multipliziert mit den ursprünglichen Innenwandmaßen von 8,4 m links und rechts und 9,4m vorn und hinten und das auf 2 Etagen macht eine Wohnflächenveränderung von rund 4,6m² aus. Das kann es also nur zum Teil sein.
Entweder habt ihr noch andere Veränderungen (z.b. zusätzliche/dickere Innenmauern) vorgenommen.
Alternativ es gibt auch verschiedene Berechnungsarten (Wohnfläche, Brutto-/Netto-Grundfläche, Rohbaumaße /Fertigmaß, DIN 283/277 usw.)

Aber so spart man natürlich....

Irrtum: Du sparst. Ansonsten wäre der Aufpreis noch höher ausgefalle n.
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