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Lechner Massivhaus Erfahrungen

4,30 Stern(e) 4 Votes
Wir standen selbst vor der Frage - "Lechner Massivhaus ja oder nein" und waren wirklich verwundert, dass es keinerlei aussagekräftigen Erfahrungen, Meinungen oder sonstiges gibt.
Trotzdem haben wir uns am Ende für LMH entschieden und bis dato nicht bereut.
Vielleicht hilft unsere Einschätzung und Erfahrung bis zum jetzigen Punkt dem ein oder anderen, der auch überlegt mit LMH zu bauen.

Vor dem Kauf:
Unser erstes Gespräch mit Lechner in Poing war im Sommer 2019.
Der Verkäufer war neu im Unternehmen und konnte nicht wirklich auf unsere konkreten Bedürfnisse eingehen.
Dazu kommt: Im Sommer 2019 war das neue eigene Musterhaus von Lechner noch nicht fertig und Ihr Büro befand sich in einem älteren Haus eines anderen Herstellers im dunklen Keller ...
Der erste Eindruck war also eher ... mau.
Ein paar Tage später meldete sich aber der Verkaufsleiter für die Region Herr R. bei uns und bat uns um einen unverbindlichen Termin zusammen mit der Architektin in Nürnberg - und was soll ich sagen?
Die Architektin und Herr R. haben auf ganzer Linie überzeugt.
Lechner bietet zwar Katalog-Häuser an, die große Stärke liegt aber mMn in den Individual-Planungen.
Der 190m2 Bauhaus-Entwurf mit 2 Dachterrassen und Überständen und Verwinkelungen entsprach absolut unserer Traumvorstellung.

Der Kauf:
Der Vertrag wurde bei einem gesonderten Termin geschlossen.
Wir hatten genügend Zeit alle Unterlagen durchzugehen und spezielle Punkte oder Ergänzungen fanden Ihren Platz im Bauvertrag.
Aus meiner Sicht lief hier alles sehr fair.
Mir ist bewusst, dass man als Bau-Ing. ein etwas anstrengender Kunde sein kann - gerade wenn man ein DIN-Fanatiker ist - aber LMH ging hiermit immer professionell um.

Der Bauantrag:
Hier gibt es absolut nichts zu beanstanden.
Knapp 3 Wochen nach Vertragsunterzeichnung lag der Bauantrag fix und fertig im Briefkasten.
Im Vorfeld wurde sowohl mit Stadt als auch Landratsamt gesprochen und alle Punkte abgeklärt.

Bemusterung:
Unsere Genehmigung erhielten wir im Januar 2020.
Bemusterung erfolgte dann im Februar in Glauchau.
Wenn man das erste Mal das Bemusterungszentrum erblickt - ja dann mag man etwas geschockt sein - ich war es zumindest.
Ein älteres Gebäude, daneben ein asiatisches Restaurant (Hey, dafür gibts da kostenloses Essen während der Bemusterung) und das alles im tiefsten Sachsen - als Bayer ein kulturelles Erlebnis.
Trotzdem:
Alle Sonderwünsche konnten umgesetzt werden:
- Dusche als Raum im Raum
- Klimaanlage
- echtes (!) KNX
- Dachbegrünung
- Stumpfe Türen
...etc.
Am Ende stand zwar eine 6-stellige Summe der Nachbemusterung, aber das ist wohl eher unseren Wünschen als der mangelnden Grundausstattung von Lechner zu verdanken. Man hätte in der Grundausstattung sicherlich zu 90% bleiben können, ohne den Eindruck eines minderwertigen Hauses zu haben.

Zeitplan:
Aktuell warten wir auf die Bodenplatte - die soll im April kommen.
Haus dann im Mai.
Von Unterschrift bis Hausstellung gem. dem aktuellen Zeitplan also 7 Monate.

Kontakt zur Firma:
Erstklassig - ich möchte hier wirklich kein übertriebenes Lob verteilen, aber das klappt wirklich super.
Da ich im Familienbetrieb arbeite - und wir unser Geld mit Tiefbau/Straßenbau verdienen - wurden die Erdarbeiten von uns selbst ausgeführt.
Dabei war der direkte und fachliche Austausch mit dem technischen Leiter jederzeit und direkt per Durchwahl möglich.
Egal wen man braucht, Verkaufsleiter, Elektroplaner, Werkplaner, technischen Leiter, Bemusterer - jederzeit erreichbar - auch momentan während der Corona Krise.

Ich kann nichts über die Qualität der Ausführung sagen, das steht uns noch bevor, aber die Kommunikation mit uns als Bauherren ist wirklich nicht zu bemängeln.
 
Meine persönlichen Lechner-Erfahrungen sind 22 Jahre alt, von daher weiß ich nicht, ob das heute noch relevant ist. Damals gab es noch das Unternehmen Heinritz & Lechner, und die hatten die Werke in Uehlfeld, Glauchau und auch noch in Dessau (das gibt es nicht mehr). Lechner Massivhaus wurde damals als Tochterunternehmen gegründet, um nicht nur die Systemrohbauten, sondern komplette Häuser zu bauen. Einige Jahre später ging das Mutterunternehmen in die Insolvenz, und wenn ich richtig informiert bin, aus Gründen, die sich kein Krimiautor hätte ausdenken können. Aber das Tochterunternehmen konnte gerettet werden und ist noch heute am Markt.

Ich habe ja damals alles einzeln vergeben und war eigentlich nur auf der Suche nach einem Lieferanten für Euro-DX-Fertigdecken. Da rief ich in deren Berliner Büro an und bei der Gelegenheit hat der Vertriebler so ganz nebenbei erwähnt, dass sie auch komplette Rohbauten liefern können, und zwar nach einem ziemlich innovativen System. Ich habe mich dann damit ein wenig beschäftigt und war ziemlich begeistert: Tolle bauphysikalische Eigenschaften, Leerrohre und Dosen gleich integriert, schneller Aufbau (hat bei mir eine Woche gedauert), und sehr maßhaltig. Preislich war das für mich auch total im grünen Bereich. Die konnten auch Drahtanker integrieren, die dann von den holländischen Verklinkerern nur noch aufgebogen werden mussten. Ich wollte ja eine Vorsatzschale aus holländischen Handformklinkern machen. Bei zwei Elementen hat jemand den Schalungsplan falsch gelesen, so dass zwei Fensterausschnitte falsch positioniert waren, aber das war zufälligerweise genau so, dass man das glatt so lassen konnte und es bis heute niemandem auffällt.

Heute, nach rund 20 Jahren, kann ich sagen, dass ich immer noch von dem System überzeugt bin. Inzwischen setzt sich in der Bauwelt ja die Erkenntnis durch, dass nicht nur die Dämmeigenschaften wichtig sind, sondern auch die Speicherfähigkeit. Und da liegt man mit dem Blähton (Liapor) ja genau richtig. So hat man immer ein gutes Raumklima, im Frühsommer bleibt das Haus noch lange angenehm kühl und im Herbst muss man erst spät anfangen zu heizen.

Ich habe keine Ahnung, wie die Firma sich seitdem entwickelt hat, ich habe da keine Kontakte mehr. Aber vermutlich würde ich, wenn ich heute noch mal einen Rohbau zu errichten hätte, alles versuchen, um das noch mal genau so wie damals zu machen.
 
Wir standen selbst vor der Frage - "Lechner Massivhaus ja oder nein" und waren wirklich verwundert, dass es keinerlei aussagekräftigen Erfahrungen, Meinungen oder sonstiges gibt.
Trotzdem haben wir uns am Ende für LMH entschieden und bis dato nicht bereut.
Vielleicht hilft unsere Einschätzung und Erfahrung bis zum jetzigen Punkt dem ein oder anderen, der auch überlegt mit LMH zu bauen.

Vor dem Kauf:
Unser erstes Gespräch mit Lechner in Poing war im Sommer 2019.
Der Verkäufer war neu im Unternehmen und konnte nicht wirklich auf unsere konkreten Bedürfnisse eingehen.
Dazu kommt: Im Sommer 2019 war das neue eigene Musterhaus von Lechner noch nicht fertig und Ihr Büro befand sich in einem älteren Haus eines anderen Herstellers im dunklen Keller ...
Der erste Eindruck war also eher ... mau.
Ein paar Tage später meldete sich aber der Verkaufsleiter für die Region Herr R. bei uns und bat uns um einen unverbindlichen Termin zusammen mit der Architektin in Nürnberg - und was soll ich sagen?
Die Architektin und Herr R. haben auf ganzer Linie überzeugt.
Lechner bietet zwar Katalog-Häuser an, die große Stärke liegt aber mMn in den Individual-Planungen.
Der 190m2 Bauhaus-Entwurf mit 2 Dachterrassen und Überständen und Verwinkelungen entsprach absolut unserer Traumvorstellung.

Der Kauf:
Der Vertrag wurde bei einem gesonderten Termin geschlossen.
Wir hatten genügend Zeit alle Unterlagen durchzugehen und spezielle Punkte oder Ergänzungen fanden Ihren Platz im Bauvertrag.
Aus meiner Sicht lief hier alles sehr fair.
Mir ist bewusst, dass man als Bau-Ing. ein etwas anstrengender Kunde sein kann - gerade wenn man ein DIN-Fanatiker ist - aber LMH ging hiermit immer professionell um.

Der Bauantrag:
Hier gibt es absolut nichts zu beanstanden.
Knapp 3 Wochen nach Vertragsunterzeichnung lag der Bauantrag fix und fertig im Briefkasten.
Im Vorfeld wurde sowohl mit Stadt als auch Landratsamt gesprochen und alle Punkte abgeklärt.

Bemusterung:
Unsere Genehmigung erhielten wir im Januar 2020.
Bemusterung erfolgte dann im Februar in Glauchau.
Wenn man das erste Mal das Bemusterungszentrum erblickt - ja dann mag man etwas geschockt sein - ich war es zumindest.
Ein älteres Gebäude, daneben ein asiatisches Restaurant (Hey, dafür gibts da kostenloses Essen während der Bemusterung) und das alles im tiefsten Sachsen - als Bayer ein kulturelles Erlebnis.
Trotzdem:
Alle Sonderwünsche konnten umgesetzt werden:
- Dusche als Raum im Raum
- Klimaanlage
- echtes (!) KNX
- Dachbegrünung
- Stumpfe Türen
...etc.
Am Ende stand zwar eine 6-stellige Summe der Nachbemusterung, aber das ist wohl eher unseren Wünschen als der mangelnden Grundausstattung von Lechner zu verdanken. Man hätte in der Grundausstattung sicherlich zu 90% bleiben können, ohne den Eindruck eines minderwertigen Hauses zu haben.

Zeitplan:
Aktuell warten wir auf die Bodenplatte - die soll im April kommen.
Haus dann im Mai.
Von Unterschrift bis Hausstellung gem. dem aktuellen Zeitplan also 7 Monate.

Kontakt zur Firma:
Erstklassig - ich möchte hier wirklich kein übertriebenes Lob verteilen, aber das klappt wirklich super.
Da ich im Familienbetrieb arbeite - und wir unser Geld mit Tiefbau/Straßenbau verdienen - wurden die Erdarbeiten von uns selbst ausgeführt.
Dabei war der direkte und fachliche Austausch mit dem technischen Leiter jederzeit und direkt per Durchwahl möglich.
Egal wen man braucht, Verkaufsleiter, Elektroplaner, Werkplaner, technischen Leiter, Bemusterer - jederzeit erreichbar - auch momentan während der Corona Krise.

Ich kann nichts über die Qualität der Ausführung sagen, das steht uns noch bevor, aber die Kommunikation mit uns als Bauherren ist wirklich nicht zu bemängeln.

Hallo, gibt es mittlerweile etwas neues zu berichten? Wie läuft der Bau mit Lechner Massivhaus?
 
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Hallo, gibt es mittlerweile etwas neues zu berichten? Wie läuft der Bau mit Lechner Massivhaus?
Es ist schwierig das neutral zu beantworten:
Als Bauherr würde ich sagen.. sehr schleppend.
Als Bauingenieur würde ich sagen .. normaler Wahnsinn auf dem Bau.

Lechner Massivhaus (LMH) hat vor kurzem seinen technischen Leiter verloren. Der Mann war scheinbar die Schnittstelle für viele Abteilungen und das merkt man einfach in der Koordination.
Wir sind mittlerweile kurz vor "Belegreife Estrich" und es wurde immer noch kein Auftrag an eine Firma vergeben bzgl. Trockenbau und Spachteln ... - scheinbar findet man keine und wirkt hier auch sehr planlos.
Bzgl. des Außenputzes haben Sie nach Ewigkeiten mal jemanden gefunden, der soll jetzt 8 Wochen nach ursprünglicher Terminierung anfangen.
Die ganze Vergabe würde ich mittlerweile als sehr kopflos bezeichnen...
Aber was soll man auch erwarten, wenn der Prokurist nun zusammen mit den Bürodamen die Vergabe so kurzfristig übernimmt ..^^
Ich würde diesbezüglich wirklich gerne positiver über LMH berichten, denn die Qualität der Ausführungen und die Bauleitung sind wirklich super - da gibt es nichts zu bemängeln.

Ich hoffe nun einfach, dass die Probleme im "Handwerker finden" und "Bauzeitenplan einhalten" sich lösen und LMH wieder zu gewohnter Güte zurückfindet.
Aktuelle Schulnote wäre eine 3-
Ich werde weiter berichten :)
 

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