ᐅ Küchenelement an Außenwand. Abstand oder Innenisolierung?
Erstellt am: 21.02.2019 02:33
sonic_muc 21.02.2019 02:33
Hallo,
ich hoffe, ihr könnte mir bei meinem Problem weiterhelfen.
Unsere Küche ist links und rechts knapp über drei Meter lang und endet jeweils mit einem Element an der Außenwand. Die Außenwand ist Nordseite und so hatten wir bereits Schimmel zwischen Kühlschrank und Außenwand + Spülenschrank und Außenwand.
Problem wurde an der damals 20 Jahre alten Küche wie folgt gelöst:
Kühlschrank statt 5 cm nun 15 cm von der Wand entfernt
Holzbrett des Spülenunterschranks auf der Außenwandseite "ausgesägt".
Nun soll die Küche erneuert werden. Kühlschrank bleibt wie er ist, jedoch schwebt meiner Frau vor, dass wir den Spülenunterschrank mit nur 5 cm Abstand zur Außenwand anbringen (da dieser Schrank ein "Innenleben" hat, können wir ihn nicht zersägen :-)
Zu allem Überfluss sollen die 5 cm Abstand auch noch mit einer Frontblende versehen werden (siehe Bild).
Frage(n):
- Kann die kalte Außenwand durch Innendämmung in dem Bereich so vorbereitet werden, dass der Spülenunterschrank gefahrlos so nahe an die Wand darf?
- Sollte eventuell der Spülenunterschrank statt 60 auf 45 cm verkleinert werden, so dass ca. 18 cm Abstand zwischen Außenwand und Schrank sind und die Luft weiter zirkuliert? Wäre dann eine Frontblende kontraproduktiv?
Wäre für Tipps sehr dankbar!
Grüße
Tobias

ich hoffe, ihr könnte mir bei meinem Problem weiterhelfen.
Unsere Küche ist links und rechts knapp über drei Meter lang und endet jeweils mit einem Element an der Außenwand. Die Außenwand ist Nordseite und so hatten wir bereits Schimmel zwischen Kühlschrank und Außenwand + Spülenschrank und Außenwand.
Problem wurde an der damals 20 Jahre alten Küche wie folgt gelöst:
Kühlschrank statt 5 cm nun 15 cm von der Wand entfernt
Holzbrett des Spülenunterschranks auf der Außenwandseite "ausgesägt".
Nun soll die Küche erneuert werden. Kühlschrank bleibt wie er ist, jedoch schwebt meiner Frau vor, dass wir den Spülenunterschrank mit nur 5 cm Abstand zur Außenwand anbringen (da dieser Schrank ein "Innenleben" hat, können wir ihn nicht zersägen :-)
Zu allem Überfluss sollen die 5 cm Abstand auch noch mit einer Frontblende versehen werden (siehe Bild).
Frage(n):
- Kann die kalte Außenwand durch Innendämmung in dem Bereich so vorbereitet werden, dass der Spülenunterschrank gefahrlos so nahe an die Wand darf?
- Sollte eventuell der Spülenunterschrank statt 60 auf 45 cm verkleinert werden, so dass ca. 18 cm Abstand zwischen Außenwand und Schrank sind und die Luft weiter zirkuliert? Wäre dann eine Frontblende kontraproduktiv?
Wäre für Tipps sehr dankbar!
Grüße
Tobias
lastdrop 21.02.2019 09:24
Bei der kleinen Fläche hätte ich keine Bedenken.
Idealerweise liegt auch eine Fußbodenheizung darunter.
Idealerweise liegt auch eine Fußbodenheizung darunter.
sonic_muc 26.02.2019 13:27
Was wäre denn für eine Isolierung angebracht?
Würde eventuell das Streichen mit Silikatfarbe reichen?
Danke
Tobias
Würde eventuell das Streichen mit Silikatfarbe reichen?
Danke
Tobias
Elina 26.02.2019 18:45
Gegen Innendämmung ist nichts zu sagen. Wir haben unten im Massivbau auch komplett überall Verbundplatten mit 3 cm Styropor an den Wänden (war schon so), nirgends Schimmel, obwohl das Haus 1 Jahr leer stand und die untere Etage seit mind. 8 Jahren nicht beheizt ist.
Wichtig wäre, die Innendämmung so anzubringen, dass sie auf keinen Fall hinterströmt werden kann, und dampfdicht sollte die Oberfläche auch sein. Die feuchte Raumluft würde ansonsten an der kalten Wand dahinter kondensieren. Bei unebenen Wänden sollte man eine weiche Dämmung nehmen, da diese sich dichter anschmiegt (lückenloser). Bei ganz geraden ebenen Wänden kann man auch feste Platten nehmen wie zb Styropor, und diese dann vollflächig verkleben. Die Dübel entsprechend länger dann natürlich.
Wir haben im OG (Holzbau) auch überall Innendämmung an den Außenwänden angebracht, dort aber mit einer Lattung und Holzfaserplatten plus Klimamembran und darauf doppelt beplankt (OSB, Gipsfaserplatte).
Das wären zwei Beispiele wie man es machen könnte.
Wichtig wäre, die Innendämmung so anzubringen, dass sie auf keinen Fall hinterströmt werden kann, und dampfdicht sollte die Oberfläche auch sein. Die feuchte Raumluft würde ansonsten an der kalten Wand dahinter kondensieren. Bei unebenen Wänden sollte man eine weiche Dämmung nehmen, da diese sich dichter anschmiegt (lückenloser). Bei ganz geraden ebenen Wänden kann man auch feste Platten nehmen wie zb Styropor, und diese dann vollflächig verkleben. Die Dübel entsprechend länger dann natürlich.
Wir haben im OG (Holzbau) auch überall Innendämmung an den Außenwänden angebracht, dort aber mit einer Lattung und Holzfaserplatten plus Klimamembran und darauf doppelt beplankt (OSB, Gipsfaserplatte).
Das wären zwei Beispiele wie man es machen könnte.
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