ᐅ Kosten für Stützmauer aus Schalungssteinen
Erstellt am: 23.09.21 00:23
Strahleman23.09.21 11:08
guckuck2 schrieb:
Da soll er mal nicht geizen und die Abdichtung bis unter die Kopfplatten ziehen, wenn die erdüberdeckt sein soll.Das auf jeden Fall. Alle erdberührenden Teile werden abgedichtet.guckuck2 schrieb:
Wie kann man sich das optisch eigentlich vorstellen? Erdüberdeckt, das muss ja wiederum abgefangen werden, damit nix runter rieselt. Kommt dann oben ein Zaun/Absturzsicheng drauf?Getreu dem Forumsmotto "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" hier ein Bild zu dem Plan als grobe Skizze. Abdichtungen etc. habe ich weggelassen. Der Doppelstabmattenzaun wird immer zwischen die Rasenkantensteine direkt auf die Schalungssteine gesetzt. Ob es eine bessere Lösung gibt, muss ich mal schauen. Dies war der spontane Vorschlage des Garten- und Landschaftsbauer-Bauers gestern Abend.guckuck2 schrieb:
Wie schaut die Rückseite (zum Nachbarn?) aus? Wenn es die ganz einfachen Schalungssteine sind, muss da von „irgendwem“ optisch was gemacht werden … Verputz, Holz, …Die Grundstücksgrenze ist an einem Eckgrundstück. D.h. die Rückseite zeigt zu einer Grünfläche, wo allerhöchstens direkt angrenzend an unser Grundstück eine Straße (laut Stadt noch nichtmals sicher, ob die Straße überhaupt kommt) entstehen wird. Groß verputzen werde ich das am Anfang daher nicht. Vielleicht machen wir das aber im Nachhinein mal.netuser schrieb:
Wenn man handwerklich begabt ist und sich grundsätzlich nicht vor Eigenleistung scheut, so ist die Erstellung der Mauer sicherlich kein Hexenwerk und rechtfertigt eigentlich nicht den hohen Preis. Eben weil hier keine außergewöhnlichen Fachkenntnisse, sondern eher Ausdauer gefragt sind.
Die Hersteller/Händler der Schalungssteine bieten z.B. statische Berechnungen an und geben ganz genau vor wie das Fundament zu sein hat, welche Steine für welche Höhe und welches Eisen zu verwenden ist....Die Statikauslegung habe ich mir auch bereits angeschaut. Das ist ja wirklich eine eindeutige Regelung, wann wie viel Bewährungsstahl verwendet werden muss. Mir geht es v.a. um die Herstellung des Fundaments und die dazu zu mietenden Geräte wie Bagger oder Grabenstampfer und um das Sicherstellen, dass keine Betonnester in den Schalsteinen sind. Von ausgeben "wollen" kann man nicht sprechen. Ich kann mir gut was anderes vorstellen, was man mit dem Geld machen könnte 😀netuser23.09.21 11:17
Strahleman schrieb:
Mir geht es v.a. um die Herstellung des Fundaments und die dazu zu mietenden Geräte wie Bagger oder Grabenstampfer und um das Sicherstellen, dass keine Betonnester in den Schalsteinen sind. Von ausgeben "wollen" kann man nicht sprechen. Ich kann mir gut was anderes vorstellen, was man mit dem Geld machen könnte 😀Grabenstampfer? Wofür das denn 🙂
Sich um Bagger & Co. zu kümmern ist es natürlich ein wenig aufwändiger, sofern dein Tiefbauer (oder einer aus der Nachbarschaft) das nicht mit erledigen kann. Andererseits ist der Aufwand auch überschaubar und macht am Ende des Tages sogar einen gewissen Spaß....
Wenn man die Schalungssteine reihenweise (bzw. z.B. bis zu 2x Reihen) selbst befüllt (Betonmischer), so ist die Gefahr von entstehenden Betonnestern doch sehr gering!?
Osnabruecker23.09.21 11:28
Bei der Statik des Herstellers auch den Zaun im Hinterkopf haben.
Welche Höhe soll das werden und am besten noch mit Sichtschutzstreifen?
Und auch bei der Statik berücksichtigen das du nicht den Regelfall herstellst, sondern oberhalb der eigentlichen Mauer noch 25 cm mehr Boden ausschüttest.
Deine Planung dürfte nicht die "Regelstatik" des Herstellers erfüllen.
Welche Höhe soll das werden und am besten noch mit Sichtschutzstreifen?
Und auch bei der Statik berücksichtigen das du nicht den Regelfall herstellst, sondern oberhalb der eigentlichen Mauer noch 25 cm mehr Boden ausschüttest.
Deine Planung dürfte nicht die "Regelstatik" des Herstellers erfüllen.
11ant23.09.21 12:06
Strahleman schrieb:
aber es wäre meine erste Schalungssteinmauer, die dann direkt mal den Erddruck von einem Teil unseres Grundstücks abkönnen soll. Das ist mir etwas zu heikel, dass die Mauer in ein paar Jahren umfällt, weil ich irgendwo einen Fehler gemacht habe.Mir fehlt in der Zeichnung der Anker. Wenn das Ding umfällt, dann der Länge nach, wie ein Baum.Strahleman23.09.21 12:18
Osnabruecker schrieb:
Bei der Statik des Herstellers auch den Zaun im Hinterkopf haben.
Welche Höhe soll das werden und am besten noch mit Sichtschutzstreifen?
Und auch bei der Statik berücksichtigen das du nicht den Regelfall herstellst, sondern oberhalb der eigentlichen Mauer noch 25 cm mehr Boden ausschüttest.
Deine Planung dürfte nicht die "Regelstatik" des Herstellers erfüllen.In der Statiktabelle, die mir vorliegt, gibt es einen Fall mit Gefälle über den Schalungssteinen (<30°) und eine belastete Fläche z.B. durch einen Parkplatz. Alle Ausführungen haben die gleiche Anzahl an Bewehrungseisen in der Mauer (2 Stk. 8mm waagrecht, 4 Stk. 8mm senkrecht). Ich würde es aber sicherlich den Gartenlandschaftsbauer nochmals prüfen lassen, bevor er so loslegt.
11ant schrieb:
Mir fehlt in der Zeichnung der Anker. Wenn das Ding umfällt, dann der Länge nach, wie ein Baum.Anker sind natürlich vorgesehen. Die hatte ich nur weggelassen, damit der grobe Aufbau der Mauer mit dem Rasenkantenstein ersichtlich ist. In die Schalungssteine kommen waagrecht wie senkrecht Bewehrungseisen, wobei die senkrechten Eisen auch in das Fundament gehen (mind. 50cm tief).Pamiko23.09.21 12:23
Blöde Frage, wie sollen die Rasenkantensteine denn befestigt werden?
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