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ᐅ Klick-Vinyl trotz vielleicht zu hoher Restfeuchte verlegen


Erstellt am: 21.11.23 10:49

jrth215121.11.23 10:49
Schon mal vorab:
Ja, ich würde das selbst niemandem empfehlen und ja ich weiß, dass eine CM-Messung erfolgen muss, da das die einzig wirklich valide Methode zum Messen der Restfeuchte ist.
Und ja ich weiß, wir belehren gerne hier im Forum, aber ich bitte euch das kurz abzulegen und mir zu folgen.

Unser CA-Fließestrich (Alpha-Halphydrat) wurde am 26.07.23 gelegt. Anschließend waren die Fenster drei Tage zu und das Haus wurde nicht betreten. Danach haben wir begonnen täglich mehrmals stoß zu lüften. Immer mit hx Diagramm im Auge um die tiefstmögliche rel. Luftfeuchte im Haus passend zu den Außenverhältnissen zu erreichen.
Nach drei Wochen begann das Funktions/Belegreifeheizen. Die Vorlauf-Temperatur wurde schrittweise erhöht und nach 5 Tagen für insgesamt weitere 14 Tage bei 50° gehalten. Anschließend wurde die Temperatur langsam auf 21° verringert.
Danach habe ich mit einem elektrischen Messgerät (ja, ungenau) eine Restfeuchte von <0,2% ermittelt. Soweit sehen also zumindest die Indizien gut aus.
Dann hatten wir für rund 4 Wochen keine Heizung mehr, aber haben trotzdem (wieder optimal nach hx Diagramm) gelüftet. Seit letzter Woche haben wir nun wieder eine Heizung, die mit 21° läuft.
So viel zu den Informationen.

Folgende Problematik:
Wir müssen vor Weihnachten einziehen, da wir unsere Mietwohnung schon kündigen mussten und die Tilgung beginnt. Heißt, wir könnten uns das sowieso nur noch bedingt leisten. Wäre quasi unmöglich.
Ab Ende nächster Woche legen wir Klick-vinyl schwimmend. Wineo 600 rigid. Jetzt nehmen wir mal an, ich würde keine CM-Messung machen. Was ist das Schlimmste, was uns passieren kann, bzw. hat hier jemand Erfahrungen dazu? Fußleisten würden wir vorher weglassen und erst in ein paar Wochen montieren. Auch würden wir nur die nötigsten Räume wie Schlafzimmer & Wohküche belegen.
Und nochmal, ich würde selbst niemandem dazu raten, aber wir haben jetzt leider keine wirkliche Wahl mehr…
i_b_n_a_n21.11.23 10:52
hinzurufen. Der kann hoffentlich mit fachlichem Rat dienen.
Tolentino21.11.23 10:56
Mach halt mal den Folientest:
https://www.hausbau-forum.de/threads/lage-stadtvilla-oder-einfamilienhaus-auf-500-m2-grundstueck-rechteck.33505/post-538361

Zweiter Absatz unteres Drittel beschreibt er wie es geht.
KlaRa21.11.23 20:10
Der Hersteller, das ist die Windmöller GmbH, gibt in ihrer Verlegeanleitung zu "Wineo 600 rigid" folgendes vor:
"Abweichend zur DIN 18560 empfehlen wir bei CA-Heizestrich eine maximale Restfeuchte ≤ 0,3 %CM".
Die DIN 18560 Teil 2 gibt für CAF eine max. Restfeuchte ≤0,5 CM-% vor.
Das bedeutet, dass die Trägerplatte des Design-Bodenbelags auf (rückseitig aufsteigende) Feuchtigkeit reagiert.
Wer keine CM-Messung durchführt, kann nicht aussagen, ob der Verlegeuntergrund dem entsprechend verlegereif ist.
Das wiederum bedeutet, dass derjenige, welcher dennoch verlegt, das volle Restrisiko trägt.
Aber die Ausgangsfrage war ja, was unter den Umständen, dass der Verlegeuntergrund noch zu feucht wäre, passieren könnte.
Nun, dieser Sachverhalt würde ein Quellen der Trägerplatte, einhergehend mit Verwerfungen und Längenänderungen, mit sich führen.
Wie umfangreich sich diese unerwünschten Merkmale darstellen, kann nicht ausgesagt werden.
Im Extremfall ist der neue Oberbelag so verwölbt, dass sich Stolperstellen bilden, die Kopfstöße aus der Verriegelung lösen, um mehrere Millimeter aufstehen.
Ein irreversibler Totalschaden sozusagen, welcher eine Komplettsanierung erfordert, ggf. auch mit dem Ausbau der Küchenmöbel verbunden.
Der von einem anderen Forenteilnehmer angesprochene "Folientest" ermöglicht eine recht gute, heißt aussagefähige Prognose.
Man benötigt hierfür:
- zwei Hygrometer
- ein Thermometer
- eine dickere PE-Folie, ca. 40cm x 40cm
- Klebeband
- Stift und ein Blatt Papier

Die Fußbodenheizung muss laufen, das Zimmer wird gut gelüftet und dann die Folie auf den Estrich aufgelegt.
Das erste Hygrometer setzen wir mittig unter die Folie, dann werden die Folienränder mit dem Klebenand auf der Estrichoberfläche dicht verklebt.
Nach ungefähr 24 Stunden wird das Hygrometer 2 und das Thermometer dazu genutzt, die raumklimatischen Bedingungen, welche sich im Raum selbst eingestellt haben, zu notieren. Danach erst werden Hygrometer Nr. 2 und das Thermometer auf die Außen-Fensterbank gelegt, das Fenster verschlossen und nach ca. 30 Minuten die beiden Werte Außenbereich aufgeschrieben.
Nun lesen wir den relativen Feuchtegehalt unter der Folie ab. Die Temperatur ist ja dieselbe, welche wir zuerst im Raum gemessen haben.

Bewertungsmöglichkeit (1):
Ist der Feuchtegehalt unter der Folie <65% und identisch oder kleiner als jener, welcher im Raum gemessen wurde, dann kann man von einer ausreichenden Trocknung des Estrichs ausgehen.

Bewertungsmöglichkeit (2):
Die ist etwas komplexer, aber genauer, man benötigt allerdings ein bauphysikalisches Tabellenwerk, um die absolute Feuchtemenge (in g/m³) im Außenbereich wie auch unter der Folie gegeneinander abzuwägen.

Die Möglichkeit (1) sollte jedoch für den Laien ausreichen.
Doch, wie anfangs ausgeführt, ist die CM-Restfeuchtemessung (Anm. leider) die einzige anerkannte Methode.
Der Folientest basiert auf der KLR-Methode, wird in der Fachbranche heiß und kontrovers diskutiert.
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Viel Erfolg bei der weiteren Vorgehensweise:
KlaRa
motorradsilke21.11.23 20:49
Warum lässt du denn nicht einfach eine Messung machen? Dann bist du auf der sicheren Seite und hast auch für dich Gewissheit.
KlaRa21.11.23 21:33
motorradsilke schrieb:

Warum lässt du denn nicht einfach eine Messung machen? Dann bist du auf der sicheren Seite und hast auch für dich Gewissheit.
Sollten wir vielleicht vorher den Fragesteller einmal fragen, ob überhaupt Messstellen im Estrich ausgewiesen sind?
Nicht ganz unbedeutend der Aspekt, um bei der Probeentnahme mit Hammer und Meißel nicht die Heizleitungen zu treffen ...
din 18560folientestrestfeuchtehygrometermessungtemperaturthermometerfensterträgerplatteverlegeuntergrund