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ᐅ KI im Bauprojekt - Hilfe oder Risiko?


Erstellt am: 15.02.26 11:59

L
Luckylucc
15.02.26 12:28
Liebe Community

Bauen ist komplex – Kosten, Termine, Normen, Haftung.

Und nun kommen KI-Tools wie ChatGPT ins Spiel.

Im Rahmen meines Forschungsprojekts untersuche ich die Frage: Ist KI im Bauwesen ein hilfreiches Werkzeug oder ein gefährlicher Halbwissen-Beschleuniger?

Mich würde deine ehrliche Einschätzung interessieren, unabhängig davon, ob du Bauprofi, Bauherr oder einfach interessiert bist.

Zwei Fragen direkt hier ins Forum:
1. Hast du KI im Baukontext bereits ausprobiert? Wenn ja, was ist deine Erfahrungen damit?
2. Würdest du dich auf KI-Antworten bei rechtlichen oder technischen Fragen verlassen?

Ich freue mich über eure kritische Meinungen und eine allfällige Teilnahme an der Umfrage!

Herzlichen Dank
Luckylucc321
N
nordanney
15.02.26 12:59
Zu 1. : sehr häufig (auch jobbedingt)
Zu 2. : Nie drauf verlassen!!! Immer mit Quellenangabe und Faktencheck
1
11ant
15.02.26 18:13
Luckylucc schrieb:
Im Rahmen meines Forschungsprojekts untersuche ich die Frage: Ist KI im Bauwesen ein hilfreiches Werkzeug oder ein gefährlicher Halbwissen-Beschleuniger?

Vor einem Jahr hätte ich noch persönlich geantwortet: "beides". Inzwischen denke ich, daß jede KI diese Antwort ausführlicher geben wird als ich.

Luckylucc schrieb:
Zwei Fragen direkt hier ins Forum:
1. Hast du KI im Baukontext bereits ausprobiert? Wenn ja, was ist deine Erfahrungen damit?
2. Würdest du dich auf KI-Antworten bei rechtlichen oder technischen Fragen verlassen – warum oder warum nicht?

ad 1) KI ist in meinen Augen derzeit noch ein Partyspaß wie früher Bleigießen. Antworten von Radio Eriwan eben. Was KI ziemlich gut kann, ist etwas, wofür ich keine Verwendung habe: nämlich Bätscheler- oder Mahsterarbeiten zu plagiieren (die Schreibweise ist Absicht, ich halte außer Abstand von akademischen Minusgraden wenig).
ad 2) klar nein, KI hat Stand heute noch deutliche Schwächen in genau dem, was eine plagiatsfreie Doktorarbeit auszeichnet: nämlich sauber nachvollziehbare Quellenangaben (deswegen "Radio Eriwan": was nützt mich "Wissen", wenn mir der Glückskeks nicht den Hintergrund erhellt ?). Was "Konfuzius sagt", ist ohne Quelle eben nur ein Partyspaß.

KI trägt Stand heute noch ein häufig vermutlich hoch unreines Gemisch aus Wissen, Halbwissen und schlicht dem "am häufigsten rezitierten Humbug" zusammen. Da aus Summen nur die Dummen kürzen, läßt sich daraus keine belastbare Conclusio destillieren. Wer als Fachmann auf seinen Ruf oder gar auch auf seine Schadensfreiheitsklasse in der Berufshaftpflichtversicherung achten muß, gibt KI-Ergebnisse also lieber nicht weiter. Für Anwendungen, bei denen es auf solide Qualität nicht ankommt, kann man KI gerne einsetzen. Damit bekommt man unschlagbar effizient "Meinungsumfragen" zusammengestellt. Recherche kann das leider noch nicht wirklich ersetzen, sondern nur Impulse geben, in welche Ecken man die Lampe mal halten könnte.

Luckylucc schrieb:
Ergänzend dazu führe ich eine kurze, anonyme Umfrage durch (ca. 5 Minuten): https://static-vision.lovable.app
???? Als kleines Dankeschön werden 4 Hornbach-Gutscheine à 50 EUR verlost.

An solchen Umfragen nehme ich nicht mehr teil, zu oft sind die Angaben über die Bearbeitungsdauer gelogen oder sonstwie wahrheitsfern, auch läßt der Aufbau häufig wenig Professionalität (wie/woher auch, die Autoren stehen ja noch meilenweit ante akademischen Weihen) oder gar nahezu unfaßbare Nutzlosigkeit des Ergebnisses erkennen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
P
Papierturm
15.02.26 20:26
Luckylucc schrieb:
1. Hast du KI im Baukontext bereits ausprobiert? Wenn ja, was ist deine Erfahrungen damit?
2. Würdest du dich auf KI-Antworten bei rechtlichen oder technischen Fragen verlassen – warum oder warum nicht?

Zu 1:
Ich hatte (die genial schlechte) Idee mal statt wie üblich mit excel-Tabellen zu versuchen die Finanzsituation unseres Bauprojekts per KI zu tracken.

Joah. Mir kamen direkt die Zahlen sehr seltsam vor. Der Grund war einfach: Es wurden ständig Zahlen vergessen. Wir reden hier davon, dass einfach mal Zahlen, die ich klar aufgeführt habe (z.B. Versorgeranschlüsse: 7000€) vergessen worden ist.

Und bei jedem Trackingversuch bzw. Aktualisierungsversuch fehlten andere Werte.

Ich habe das etwa zwei Tage versucht, und bin dann zu Excel zurückgewechselt.

Dann habe ich, beim Thema Gartengestaltung, einfach mal nach potentiellen Obstbaumsorten gefragt.

Manche Sorten fanden sich dann gar nicht. Aus einem einfachen Grund: Die waren komplett erfunden worden.

Daraus ergibt sich 2:
Wie könnte ich?!
M
MachsSelbst
15.02.26 21:51
1. Ja, oft und intensiv, privat und beruflich (beruflich aber nicht im Baukontext). Für Rechercheaufgaben, für Dokumentation, für Übersetzungen, für einfache Berechnungen und Vergleiche. 
2. Ja, aber nur wo es nicht kritisch ist bzw. wo man es mit eigenem Wissen auf Plausibilität prüfen kann und es nicht auf die Nachkommastelle ankommt...

Man muss halt wissen, was die KI kann und was nicht. Wenn ich eine Überwachungskamera suche, mit bestimmten Parametern, frag ich ChatGPT. Wenn ich wissen möchte, wie hoch der Druckverlust mit einem 1/4", 1/2" und 1" auf 50m ist, dann frag ich ChatGPT, sowas kann der ohne Mühe ausrechnen und mir darstellen. Könnte ich mir auch selbst ausrechnen, aber warum die Mühe machen. Oder wenn ich wissen will, welche Dielenbreite besser in x reinpasst. Also simple Berechnungen, die man aber per Hand 10, 20x mal macht, bis es passt.
Auch als Übersetzer ist KI inzwischen sehr gut oder um zum Beispiel aus vorhandenem Quellcode eine Hilfe oder Doku zu erzeugen.

Ich käme aber nicht auf die Idee ChatGPT nach der Statik für ein Carport zu fragen oder ihm meine Finanzdaten oder andere sensible Informationen zu geben. Letztlich ist das, wenn es drauf ankommt, alles zu mir rückverfolgbar und für immer und ewig in der Datenbank der KI... auch wenn die KI das natürlich auf Nachfrage bestreitet...

KI kann auch kreative Lösungen bieten, wenn man festsitzt. Problem schildern und gucken was passiert. So wie wenn man mit einem Kollegen spricht, aber gerade kein Kollege da ist. 

Wer darauf vollständig verzichtet und das aus einer Art religiösen Überzeugung... puh... der sollte bald in Rente gehen, ohne wird es in einigen Jahren nicht mehr gehen. Das wird sich jetzt in einem Maße beschleunigen, dass uns die Ohren schlackern.
1
11ant
15.02.26 23:25
MachsSelbst schrieb:
Wer darauf vollständig verzichtet und das aus einer Art religiösen Überzeugung... puh... der sollte bald in Rente gehen, ohne wird es in einigen Jahren nicht mehr gehen. Das wird sich jetzt in einem Maße beschleunigen, dass uns die Ohren schlackern.

Das ist allerdings auch bitter nötig, daß KI solchen banalen Anforderungen gerecht zu werden lernt wie eben das Quellen zu Faktenzitaten dazugehören, weil es sonst eben nur Sprüche sind.
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