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ᐅ KfW 55 oder 40+ für Neubau Einfamilienhaus in Würzburg?


Erstellt am: 09.05.20 13:54

Alkaral09.05.20 13:54
Hallo zusammen,
wir planen gerade unser Einfamilienhaus in Würzburg, der Bauantrag läuft seit ca. 3 Wochen. Hoffentlich können wir im Oktober 2020 beginnen zu bauen:

- Größe des Grundstücks: 774 m², davon bebaubar ca. 500 m², da ca. 27% Hanglage in Südrichtung und Grundstück etwas verwinkelt mit einem Weg darauf.
- Massivhaus, 2 Stockwerke, Grundfläche 11 x 15 m. Das UG befindet sich aufgrund der Hanglage zu ca. 2/3 unterhalb der Erde.
- Dachneigung 23-30°, Satteldach. Ausrichtung der Dachfläche Südwest (oder Nordost, wie man will), ich rechne also auf der SW-Dachfläche 6,24 m x 15 m = ca. 93,6 m² (wenn ich mal von 30° ausgehe).
- 5-Personen-Haushalt (2 Erwachsene, 1 zehnjähriges Kind und 2 Babys), Wohnfläche 214 m².
- Photovoltaik mit Vollbelegung, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und zentrale Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist geplant. Eine Sole-Wärmepumpe mit Grabenkollektor ist leider nicht möglich, da in ca. 1-1,20 m Tiefe überall Fels erwartet wird.

Nun hatte ich vorgestern hatte ein sehr interessantes Treffen mit meinem Architekten und einem Solarteur vor Ort.
Mein Architekt hat die Berechnung für die Mehrkosten (Kfw 40 statt 55) erstellt. Für ca. 21.000 € können wir KfW 40 erreichen, das ist weniger als er erwartet hatte (er hatte mit 50k gerechnet und wollte diese Berechnung eigentlich gar nicht durchführen; ich habe da gedrängelt). Daher hat er bereits seine Meinung geändert und rät uns mittlerweile dazu. Der Solarteur meinte bei dem Gespräch, dass bei unserer 5-köpfigen Familie und einem geschätzten jährlichen Stromverbrauch von 10 Kilowatt (seine Schätzung) ein Speicher wahrscheinlich sowieso Sinn machen würde (nach meinen bisherigen Recherchen als Laie war ich bisher der Ansicht, dass ein Speicher keinen Sinn macht. Da wir sowieso bis auf den Stromspeicher alle Voraussetzungen für 40+ erfüllen, wäre dann also direkt KfW 40+ zu erreichen.

Das führt mich zu folgender Abwägung:
Pro 40+:
- 12.000 € Tilgungszuschuss vom Staat zusätzlich
- Weniger Heizkosten, höherer Wiederverkaufswert
- Höherer Autarkiegrad durch den Speicher

Contra 40+:
- 30 cm dicke (und etwas härtere) Ziegelwand mit WDVS statt bisher geplanter 40,5 cm breiter (weicherer) Ziegelwand mit innen liegender Dämmung
- 21.000 € Mehrkosten
- Ca. 5.000 € Mehrkosten für den Stromspeicher

Aber was meint ihr? 55 oder 40+?

Der Vollständigkeit halber noch die Berechnung des Architekten:

Tabelle: Mehrkosten und Dämmungen für Effizienzhaus 40+ gegenüber 55.
bauenmk202009.05.20 15:03
ihr habt ein großes Haus. Die Mehrkosten sind natürlich in erster Linie Materialkosten.
Da ihr ja vermutlich nicht so auf das Kleingeld achten braucht - warum nicht?

Allein der Ziegelstein mit außenliegender Dämmung würde mir mehr zusagen als mit Innendämmung. Allerdings: 30cm Poroton? Nicht doch eher 36,5cm?
4cm weniger Mauerstärke gibt auch innen mehr Platz.
nordbayer09.05.20 18:55
Den Poroton T8 mit Außendämmung zu verbinden ist etwas arg eigensinnig. Normalerweise akzeptiert man diverse Nachteile dieses teuren "Bröselkeks" Steins in monolithischer Bauweise, um dadurch nicht die Nachteile des WDVS zu haben.

Daher mein Vorschlag: Lass dir den Poroton in 49cm kalkulieren, ohne WDVS. Als Variante auch gefüllt als T7. Und falls nötig für kfw40 noch das Dach oder unter der Bodenplatte ein wenig besser dämmen. Alternativ den normalen stabilen 24er Ziegelstein plus entsprechend dickes WDVS.

Wie ist die Dachdämmung aktuell geplant? Liste aller U Werte wäre hilfreich.
nordbayer10.05.20 08:54
Und, falls das Geld locker sitzt, plane das Dach mit Holzfaserplatten als Aufdachdämmung, kombiniert mit einer Zwischensparrendämmung. Teuer, aber qualitativ das hochwertigste.

Oder habt ihr einen Kaltdachboden mit Dämmung auf der obersten Geschossdecke?
Alkaral10.05.20 13:16
nordbayer schrieb:

Daher mein Vorschlag: Lass dir den Poroton in 49cm kalkulieren, ohne WDVS. Als Variante auch gefüllt als T7. Und falls nötig für kfw40 noch das Dach oder unter der Bodenplatte ein wenig besser dämmen. Alternativ den normalen stabilen 24er Ziegelstein plus entsprechend dickes WDVS.

Wie ist die Dachdämmung aktuell geplant? Liste aller U Werte wäre hilfreich.

Vielen Dank für den Vorschlag. Anbei ist ein Auszug des Vorabzuges der Dämmwerte, ich hoffe, Du/Ihr könnte was damit anfangen, ich als Laie nämlich nicht so besonders..
Ich werde die Anregungen dann meinem Architekten weiterleiten..

Seite der Heizwärmebedarfsberechnung mit Bauteil-Tabelle und U-Wert-Werten.


Seite mit Tabelle zu spezifischen Transmissionswärmeverluste (U-Wert) und Diagramm.


Technisches Dokument: Tabellen zu Lüftungsverlusten, Bauteildaten und Monatsbilanz.


Monatsbilanzierung: Tabellen mit Wärmegewinnen, Heizbedarf und Monatswerten.


Monatsbilanzierung eines Neubau-Einfamilienhauses: monatliche Heizwärme- und Wärmeverluste (kWh).


Technisches Dokument zur DIN 4701-10: Anlagenbeschreibung von Heizung und Warmwasser im Neubau.
truce10.05.20 13:37
Pufferspeicher bei der Heizung und auch bei Photovoltaik raus..
Das sind nur Mehrkosten, die sich nie rechnen.
Außer du machst den Photovoltaik Speicher aus Liebhaberei

Und dann für das eingesparte Geld den Mehrinvest in Dämmung etc
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