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ᐅ Kaufpreisermittlung Grundstück m. altem Hausbestand


Erstellt am: 17.06.19 14:43

Yaso2.017.06.19 14:43
Hallo zusammen,

wir haben im April diesen Jahres ein Grundstück gekauft, es hat eine Größe von 389qm². Dieses hat 67500 € gekostet.

Nun hat mich der Verkäufer des Grundstücks kontaktiert und gefragt, ob ich das anliegende Grundstück ebenfalls erwerben möchte. Die Grundstücke sind derzeit lediglich durch die "Grundstücksmarkierung" voneinander getrennt und gehörten ja vorher zusammen.

Das nun angebotene Grundstück hat eine Größe von 484qm². Auf dem Grundstück befindet sich ein Haus mit einer Wohnfläche von knapp 208qm. Davon sind 160qm² "genehmigt", der Rest wurde damals einfach angebaut (lt. Verkäufer)

Das Haus ist von 1929, der Anbau von 1957. Es ist völlig heruntergekommen und an sich nur noch Abrissreif bzw. vollständig Sanierungsbedürftig. So hat es mir der Verkäufer aus seiner Sicht erklärt.

Ich habe dann das Haus von innen gesehen, teilweise scheinen in den Decken Stroh verarbeitet zu sein?!, die Böden sind nur als Holz, es liegt kein Estrich oder ähnliches, zwischen den losen Holzdielen sieht man die Erde. Die Holzfenster sind noch die ursprünglichen..Alles ist auf dem Stand des BJ, lediglich die Heizung wurde wohl mal in den 90ern aktualisiert. In einigen Zimmern sind Heizkörper an der Wand, in anderen Konvektoren, die über Strom betrieben werden.

Auf den Preis angesprochen sagte er nun, er möchte mind. 150k erzielen.

Ich kann mir allerdings die Preisdifferenz zu dem anderen Grundstück nicht erklären und frage mich, wie er auf diese Summe kommt.

Kann ein altes Abrissreifes Haus denn noch einen "Wert" haben, der aufgerechnet wird oder welche Faktoren, die mir nicht einfallen wollen, spielen da noch eine Rolle?

Würde mich über ein paar Denkanstöße freuen!

Danke
cschiko17.06.19 14:51
Vielleicht hat er gemerkt das der Preis im April zu niedrig war?! Ansonsten dürfte ein Abrisshaus eigentlich nur wertmindernd sein, denn es ist ja mit Kosten verbunden. Aber wenn er jetzt eben einen entsprechend höheren Preis aufruft, kannst du außer dem Versuch zu verhandeln, nicht viel machen.
Leo17.06.19 14:58
Abrissreif = Wertmindernd. Die 389qm für 67500€ entspricht 173€/qm dies würde heissen, bei gleichem Bodenwert ca. 83.700€ für 484qm abzüglich Wertminderung Altlast. Wie argumentiert er diesen Preis? Klar du bist Nachbar und eventuell bereit mehr zu zahlen wie andere, aber mit Abriss liegst du bei >170.000€ für 484qm.
Lumpi_LE17.06.19 15:18
Siehe Vorredner. Am Ende ist ein Grundstück das Wert, das jemand bereit ist dafür zu bezahlen.
Yaso2.017.06.19 15:23
cschiko schrieb:

Vielleicht hat er gemerkt das der Preis im April zu niedrig war?!
Leo schrieb:

Abrissreif = Wertmindernd. Die 389qm für 67500€ entspricht 173€/qm dies würde heissen, bei gleichem Bodenwert ca. 83.700€ für 484qm abzüglich Wertminderung Altlast. Wie argumentiert er diesen Preis?

Bei unserem Notartermin im Februar hatte er mir das schon angedeutet, dass die Mutter sehr alt ist und bald in ein Heim umziehen müsste und er das ganze dann verkaufen wolle. Zu der Zeit sagte er "ich gehe davon aus, dass es zum Grundstück-Preis angeboten wird". Da ich an dem Tag aber leider eine sehr traurige Nachricht innerhalb der Familie erhalten hatte, bin ich da nicht weiter darauf eingegangen.

Als er mich kontaktierte, fiel mir das ein und ich ging von ca. 85k abzgl.. Abrisskosten aus.

Seine Begründung ist, dass er auf der Arbeit (er arbeitet bei einer Bank) ein Immobilientool hätte, und dort die Grundstück Größe und die Wohnfläche angegeben hätte und da dann 150k bei rum gekommen sind.
Yaso2.017.06.19 15:24
Lumpi_LE schrieb:

Siehe Vorredner. Am Ende ist ein Grundstück das Wert, das jemand bereit ist dafür zu bezahlen.

Das ist mir schon klar...
grundstückwohnflächeabrissreifwertmindernd