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ᐅ Kauf und Finanzierung Doppelhaushälfte - realistisch und machbar?


Erstellt am: 26.07.21 14:08

Bau_TH_26.07.21 14:08
Hallo zusammen,

nach einer längeren Suche nach einem Eigenheim (regional hohe Nachfrage bei wenig Angebot) stehen wir nun vor dem Kauf einer Doppelhaushälfte. Aktuell prüfen wir, wie/ob wir dies finanziell (am besten) realisieren können.

Zu uns:
  • Jeweils 39 Jahre, beide im Angestelltenverhältnis
  • 2 Kinder (5 & 8 Jahre), keine weiteren Kinder geplant
Einkommen- und Vermögenssituation:
  • Haushaltseinkommen (netto monatlich inkl. Kindergeld): ca. 6.500 € zzgl. jährlichen Sonderzahlungen von ca. 10 T€
  • Eigenkapital: ca. 250 TE
Allgemeines zur Immobilie:
  • Grundstücksgröße: 600 qm (Grundstückspreise hier aktuell ca. 500…800 €/qm), jedoch ca. hälftige Unterteilung in zwei Flurstücke mit 1x Bauland und 1x Landwirtschaftsfläche
  • Doppelhaushälfte, Baujahr 2000, massiv, guter Zustand, großer, Wohnfläche ca. 120 qm, zzgl. Keller, Carport, großer, gepflegter Gartenbereich
  • Gewünschter Kaufpreis: 600 T€ zzgl. Nebenkosten
Aktuell haben wir erste Finanzierungsvorschläge, die sich alle etwa ähneln:
  • 100%-Volltilger-Kredit (600T€) mit 4 Bausteinen zur Zinsbindung über 25 Jahre (KfW-Kredit 10 Jahre + Bausparvertrag, 1x Baufinanzierung-Kredit + Bausparvertrag)
  • Monatliche Rate ca. 2400 T€
  • Eigenkapital soll eingesetzt werden für Kaufnebenkosten (ca. 50T€), Renovierungen (ca. 50T€) sowie Anlage/Rücklagen (ETF, etc.), um daraus monatlich Betrag/Erträge mit zur Tilgung zu einzusetzen und die monatliche Belastung auf effektiv <2000€ zu reduzieren.
Also, was haltet ihr von dem Vorhaben – realistisch und machbar? Wir grübeln noch, wie die Teilung des Grundstücks in die beiden unterschiedlichen Hälften zu bewerten ist. Für die geplante Nutzung als Gartenbereich ist das vermutlich nicht kritisch, für die aktuelle Objektbewertung und die zukünftige Wertentwicklung jedoch sicher eher nachteilig. Ist der Finanzierungsvorschlag (100%-Finanzierung, Baufinanzierung + Bausparverträge, Eigenkapital anlegen und zur Tilgung entnehmen) ein gangbarer Weg?

Danke für Eure Einschätzung!
Hyponex26.07.21 14:35
hmm,

also Finanzierungssumme passt zum Einkommen, obwohl ich gerne ohne Kindergeld / Bonus rechne, damit man auf der Sicheren Seite ist.

ich frage mich aber nur warum es unbedingt 100% Sein muss, wenn ihr 250.000€ auf der Kante liegen habt?

wenn Ihr also 2400€ mtl. und das für 25 Jahre aufwenden musst, dann zahlt ihr über 120.000€ an Zinsen etc. für die Finanzierung.

Auch wenn ihr von den 250.000€ Eigenkapital nur 100.000€ hier einsetzt, welche Rendite müssen die 150.000€ Einbringen?

denn angenommen, ihr steckt hier vielleicht 50.000€ mehr Eigenkapital ein, und der Zins geht noch signifikant nach unten.

d.h. wenn Ihr bei 550.000€ dann 0,1-0,2% an Zinsen spart, heißt es dass die Kapitalanlage 1-2% mehr an Zinsen bringen muss, als es Euch kostet (die 50.000€)
wenn Ihr einen Zins von um die 1,50% habt, d.h. die Kapitalanlage muss mind. 2,5-3,5% Rendite machen (und das NACH Steuern!) also mind. 3,6-5% muss da jedes Jahr mind. rauskommen.


also ich würde mir hier paar Beispiele ausrechnen lassen, wie schaut es aus, wenn man z.B. 20 TEUR, 40 TEUR, 60 TEUR mehr Eigenkapital einbringt. Einfach schauen wo man zwar am Ende so wenig wie Möglich vom Eigenkapital einsetzt, aber dafür den Besten Zins bekommt.
Bau_TH_26.07.21 16:00
Danke für die Antwort. Hinsichtlich des Kindergeldes hast du sicher recht, das kann man so und so rechnen, auf der anderen Seite ist dieser Punkt zumindest fix, während viele andere Einnahmen/Ausgaben recht variabel ausfallen und deutlich schwerer zu prognistizieren sind.

Bei der Finanzierungssumme gehen wir aktuell tatsächlich wie von dir dargestellt vor: Aktuell prüfen wir, bis zu welchem Betrag eine Finanzierung möglich wäre, und schauen dann, welche Balance aus Kreditsumme/-kosten und (angenommenen) Anlageerträgen die beste Gesamtbilanz hat.
Hyponex26.07.21 16:24
wunderbar, sonst melden 😉

auch wenn ich bei der Finanzierung helfen soll
K1300S26.07.21 18:04
Bau_TH_ schrieb:

stehen wir nun vor dem Kauf einer Doppelhaushälfte. Aktuell prüfen wir, wie/ob wir dies finanziell (am besten) realisieren können.
Also das Ob habt Ihr hoffentlich vorher schon geprüft, sonst wäre die Reihenfolge nicht ganz richtig. Ansonsten stellt sich die Frage, wie sicher die genannten Vorschläge sind - also ob die auch genehmigt würden, denn die Rate finde ich schon recht hoch dafür dass Ihr sie deutlich reduzieren könntet. Banken können ja generell auch rechnen - und meist besser als die Kunden. 😉
HilfeHilfe27.07.21 06:48
Passt. Warum man ü 100 k in ETF zurückhalten will als "Spielgeld" ist mir immer ein Rätsel. Ich würde die Darlehenssumme reduzieren
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