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ᐅ Ist ein Eigenheim für uns machbar oder zu viel Risiko?


Erstellt am: 24.01.2017 09:53

Oliver1989 24.01.2017 14:51
Danke schon mal für die Hinweise.
Auto wäre in 2-3 Jahren abgezahlt. Grundstücksuche ist bei uns eh schwierig. Man könnte noch weiter außerhalb ziehen aber das macht in unseren Augen keinen Sinn. Haben alle Bekannten und Familie in der Stadt bzw. im nahen Umland. und die Arbeit ist auch in der Stadt (als Hinweis, wir kommen aus Kassel) Also direkt Stadt muss es nicht. Aber nahes Umland ist optimal.
Klar ist es bescheiden mit dem Eigenkapital, bekommen ja etwas gespart in 1-2 Jahren aber auch nicht viel.
Wir hätten noch die Möglichkeit ein gewissen Betrag von dem Eigenheim meiner Eltern als Sicherheit für die Bank zu nehmen.
Ich muss ehrlich sagen das ich etwas verblüfft halt bin. Ein Standard Haus + Grundstück muss man ja um die 300.000€ hinlegen. Ohne Küche oder Boden usw. mit einzukalkulieren.
Wie ich es verstehe bekomme ich gerade mal 200.000 mit unserem Einkommen. Wie viel muss man denn dann bitte für ein Standard Haus verdienen?
Wir würden ja auch gebraucht Kaufen und renovieren, allerdings hab ich bisher nichts auf dem Markt gefunden wo man nicht inkl. Renovierung auch 300.000 auf den Tisch legen muss.

Knallkörper 24.01.2017 15:14
Oliver1989 schrieb:
Wie viel muss man denn dann bitte für ein Standard Haus verdienen?

Wenn man geerbt hat oder das Grundstück kostenlos ist, können 3.000 netto wie bei euch reichen. Ein Neubau ist Luxus, warum sollte sich das "jeder" leisten können, mit einem 35h Job und dazu einer halben Stelle, dazu Kinder, Sky und Fitness Center?

Steffen80 24.01.2017 15:18
Oliver1989 schrieb:
Danke schon mal für die Hinweise.
Auto wäre in 2-3 Jahren abgezahlt. Grundstücksuche ist bei uns eh schwierig. Man könnte noch weiter außerhalb ziehen aber das macht in unseren Augen keinen Sinn. Haben alle Bekannten und Familie in der Stadt bzw. im nahen Umland. und die Arbeit ist auch in der Stadt (als Hinweis, wir kommen aus Kassel) Also direkt Stadt muss es nicht. Aber nahes Umland ist optimal.
Klar ist es bescheiden mit dem Eigenkapital, bekommen ja etwas gespart in 1-2 Jahren aber auch nicht viel.
Wir hätten noch die Möglichkeit ein gewissen Betrag von dem Eigenheim meiner Eltern als Sicherheit für die Bank zu nehmen.
Ich muss ehrlich sagen das ich etwas verblüfft halt bin. Ein Standard Haus + Grundstück muss man ja um die 300.000€ hinlegen. Ohne Küche oder Boden usw. mit einzukalkulieren.
Wie ich es verstehe bekomme ich gerade mal 200.000 mit unserem Einkommen. Wie viel muss man denn dann bitte für ein Standard Haus verdienen?
Wir würden ja auch gebraucht Kaufen und renovieren, allerdings hab ich bisher nichts auf dem Markt gefunden wo man nicht inkl. Renovierung auch 300.000 auf den Tisch legen muss.


So geht es vielen Leute, die anfangen sich mit dem Thema Hausbau zu beschäftigen. Man lebt da so schön in seiner Traumwelt und plötzlich wacht man auf und da sind die bösen, harten realistischen Fakten Ging uns allen auch so.

Die Fakten sehen leider so aus:

300.000 EUR heute für einen Haus + Grund + Baunebenkosten sind wohl eher das untere Ende, wenn das überhaupt realistisch ist (eher nicht!)..in den meisten Regionen geht es wohl eher so mal bei 400k+ los. Da reden wir dann immer noch von "Standard". Schau Dich mal hier im Forum um..da gibt es ja genug Zahlen. Wir zahlen für 225qm ca. 450k ohne Grund, ohne Baunebenkosten, ohne Außenanlage, ohne Küche, ohne Spielkram wie KNX, Kamin etc. Nur für das reine Haus und das ist weit weg von Luxus.

4000 EUR Fa. netto mag zwar im Bundesdurchschnitt liegen..aber für Bauherren ist das nicht "die Welt". ICH würde damit nur bauen, wenn ich sehr viel Eigenkapital hätte..mind. 30% + Baunebenkosten + außen + etc. + und + und + und..da reden wir also von Eigenkapital in einer Höhe 150k..200k.

Erst Hausbau und dann Kinder..ist zwar nett..können aber die wenigstens. Warum so zeitig? Wenn wir einziehen..bin ich "fast" 40 Das reicht doch auch..

Gruss, Steffen

Caspar2020 24.01.2017 15:25
: Als gute Richtschnur immer wieder gerne genannt für ein durchschnittliches freistehendes Haus:

30-40T€ Baunebenkosten
10T€ für Malerarbeiten
10T€ für notwendigste Außenanlagen
10T€ für Carport/Fertiggarage
1500-1600€/m² Energieeinsparverordnung-Haus in Standardausstattung = 195000 - 208000 (130qm)
10-15T€ Aufschlag KFW 55
10-20T€ für Bemusterungsaufschläge

+ Grundstück (und Kaufnebenkosten für dieses).

Noch nicht inkludiert sind Dinge wie Küche, Möbel, Umzugskosten, aber auch Puffer für schwierige Grundstückssituation.

Da ist es auch egal ob Fertighaus oder massiv.

Man darf sich halt nicht blenden lassen von den prospektpreisen in Fertighausparks und im Internet blenden lassen. Das sind halt oft nur ab-Preise für ein sehr nacktes Haus.

Oliver1989 24.01.2017 16:01
Ich war anfangs mal bei 250.000 für alles wird reichen jetzt bin ich etwas schlauer. War halt trotzdem ein Schock. Wollten ja nichts großes so 120-140qm, den Keller hatten wir uns eh schon aus dem Kopf geschlagen.
Es müsste ja nicht unbedingt ein Neubau sein, liegt man denn mit dem gebrauchten günstiger? Hatte auch mal nebenbei etwas geschaut und da gingen halbwegs gescheite Häuser bei 200.000 los. Wo man (soweit ich das einschätzen kann) mind. 50-60.000€ investieren muss damit die Räume/Elektrik usw. angepasst sind. Gebraucht ist zwar schwierig zu finden aber wäre für uns ja definitiv auch ein Option.
Ist schade wenn der Traum Platz, bin einfach kein Wohnungsmensch. Hatten halt nur an ein frühzeitiges Eigenheim gedacht um unnötige Mietkosten zu vermeiden.

Musketier 24.01.2017 16:45
Noch eine kleine Ergänzung:

Selbst bei den jetzigen Ausgaben hast du noch einiges nicht berücksichtigt.
- Da ist noch keine Rücklage für KFZ Reparatur/Wartung/Reifen dabei.
- Sicher wollt ihr auch keine 20 Jahre auf Urlaub verzichten.
- Wie du richtig gesagt hast, fallen die 250€ Autorate weg, aber als Rücklage für 2 Autos reichen 250€ nicht aus.
- Wenn die Frau wieder arbeiten gehen will, fallen im Gegenzug auch Kinderbetreuungskosten an.

Vermutlich funktioniert das nur, wenn Frau dann relativ schnell wieder voll/fast voll arbeiten geht. Mit 4000€ und sieht das Ganze komplett anders aus, als mit 3000€.
baunebenkosteneigenkapitalgrundstückkücheumlandeigenheimneubaurücklage