L
luAlbert122.07.18 12:26RUBEN54 schrieb:
Diese Methode hat mir bei mehreren KALLAX-Teilen zuverlässig geholfen und wirkt deutlich stabiler als einfaches Klebeband oder Nageln.Ich finde, dass diese ganze Aktion mit den losen Furnieren auch zeigt, wie billige Massenware eben mit billigem Material daherkommt.
Mal ehrlich: Wer erwartet bei einem 40-Euro-Regal, dass die Furnierqualität an Profi-Möbel heranreicht? Da sollte man lieber von Anfang an mit passenden Kunststoffkanten oder hochverdichteten Platten planen, statt ständig zu flicken.
Dass hier alle mit Leim und Gewicht rumfuchteln, bestätigt für mich nur, dass diese KALLAX-Teile im Grunde Verbrauchsmöbel sind, die man teuer reparieren kann oder aber nach ein paar Jahren entsorgt.
Daher meine provokante These: Wer dauerhaft Qualität will, soll lieber tiefer in die Tasche greifen als sich bei IKEA Fassaden umzubauen.
luAlbert1 schrieb:
Daher meine provokante These: Wer dauerhaft Qualität will, soll lieber tiefer in die Tasche greifen als sich bei IKEA Fassaden umzubauen.Das mag durchaus stimmen und ich gebe zu, ich habe das KALLAX ja auch gerade wegen des günstigen Preises gewählt. Allerdings habe ich das Regal auch aus Gründen der Flexibilität und des Designs gekauft – das sind für mich wichtige Faktoren.
Ich wollte einfach wissen, ob man das Furnierproblem mit einem vernünftigen Reparaturansatz einigermaßen dauerhaft in den Griff bekommt, ohne ständig an das Regal dran zu müssen.
Die ausführlichen Tipps zu Leim und Gewichten helfen mir hier sehr weiter! Ebenso die Warnung vor Klebstoffen wie Heißkleber. So werde ich jetzt ran gehen.
Wenn es nach einiger Zeit wieder Probleme gibt, schaue ich vielleicht nach Alternativen. Aber momentan bin ich froh über konkrete, nachvollziehbare Reparaturhinweise, die das finanzielle Investment in das KALLAX nicht komplett entwerten.