Hallo zusammen,
Ich hoffe mit meinen Fragen hier richtig zu sein. Leider konnte ich trotz einiger Recherchen und Gesprächen noch keine abschließende Antwort auf meine Fragen finden.
Zum Projekt:
Wir bauen eine Doppelhaushälfte. Aktuell entscheiden wir uns zwischen einem Ziegel-Fertighaus und einem Massivholzhaus.
Als Nachteil für das Massivholzhaus wird uns immer wieder der Schallschutz, besonders der zwischen den Geschossen, genannt. Hat hierzu jemand Erfahrungen bzw. Hinweise worauf wir achten dürfen?
Des weiteren ist fürs uns der Hitzeschutz der beiden Bauweisen nicht ganz klar. Dies ist besonders für die Dachkonstruktion wichtig, da wir im DG das Schlafzimmer planen.
Hat hierzu jemand Erfahrungen, Stichwort: sommerlicher Hitzeschutz?
Vielen Dank und Viel Glück
Ich hoffe mit meinen Fragen hier richtig zu sein. Leider konnte ich trotz einiger Recherchen und Gesprächen noch keine abschließende Antwort auf meine Fragen finden.
Zum Projekt:
Wir bauen eine Doppelhaushälfte. Aktuell entscheiden wir uns zwischen einem Ziegel-Fertighaus und einem Massivholzhaus.
Als Nachteil für das Massivholzhaus wird uns immer wieder der Schallschutz, besonders der zwischen den Geschossen, genannt. Hat hierzu jemand Erfahrungen bzw. Hinweise worauf wir achten dürfen?
Des weiteren ist fürs uns der Hitzeschutz der beiden Bauweisen nicht ganz klar. Dies ist besonders für die Dachkonstruktion wichtig, da wir im DG das Schlafzimmer planen.
Hat hierzu jemand Erfahrungen, Stichwort: sommerlicher Hitzeschutz?
Vielen Dank und Viel Glück
H
hesselberg_0121.06.20 18:34Da wir vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, hat uns der Anbieter des Massivholzhauses angeboten, dass wir an einem warmen Tag mal ein fast fertiggestelltes Massivholzhaus eines Kollegen schauen können, damit wir uns davon ein Bild machen können. Die Außentemperatur lag bei 25°C und als wir ins Haus kamen, war es dort angenehm kühl. Ein Raum im EG war etwas wärmer, allerdings war dieser tagsüber nicht verschattet. Das DG hatte gefühlt die gleiche Temperatur wie das EG. Insofern kann ich @haydee nur recht geben, die Verschattung spielt eine große Rolle. Meiner Meinung ist das Material der Mauer zweitrangig.
Wichtig ist bei beiden Varianten natürlich der Wandaufbau. Bei diesem Massivholzhaus liegt die Holzwandstärke bei 200mm + 120mm Holzfaserdämmplatten. Als Alternative hätten wir noch die Möglichkeit auf 240mm Holzwandstärke zu gehen. Das sollte natürlich gegen Schall und Hitze helfen.
Wichtig ist bei beiden Varianten natürlich der Wandaufbau. Bei diesem Massivholzhaus liegt die Holzwandstärke bei 200mm + 120mm Holzfaserdämmplatten. Als Alternative hätten wir noch die Möglichkeit auf 240mm Holzwandstärke zu gehen. Das sollte natürlich gegen Schall und Hitze helfen.
@superzapp
Der Wärmeschutz wurde mit 20cm HWL nachgewiesen.
Gibt es dazu eine Quelle zur Zulassung ?
Neben der Masse in ein Holzdach zu bringen wie doppelt GK ist eine Lüftung nicht zu verachten, so kann die Masse insbesondere in der Nacht rückgekühlt werden.
Eine Hinterlüftung vom Dach wäre auch noch ein Punkt.
Der Wärmeschutz wurde mit 20cm HWL nachgewiesen.
Gibt es dazu eine Quelle zur Zulassung ?
Neben der Masse in ein Holzdach zu bringen wie doppelt GK ist eine Lüftung nicht zu verachten, so kann die Masse insbesondere in der Nacht rückgekühlt werden.
Eine Hinterlüftung vom Dach wäre auch noch ein Punkt.
Was man auch nicht ganz aus den Augen verlieren sollte ist, dass der Lamda Wert von Massivholz recht hoch liegt und oft Rohdichten von ca. 450kg/m³ angegeben werden. Da sprechen wir schnell mal von 0,12 W/mK. Allerdings findet man auch bis zu über 700kg/m³. D.h. hier steht und fällt viel mit dem Massivholz selbst und der Abdichtung zur Luftdichtheit auch gegen das "Arbeiten" vom Holz.
K
knalltüte22.06.20 23:47parcus schrieb:
@superzapp
Der Wärmeschutz wurde mit 20cm HWL nachgewiesen.
Gibt es dazu eine Quelle zur Zulassung ?
Neben der Masse in ein Holzdach zu bringen wie doppelt GK ist eine Lüftung nicht zu verachten, so kann die Masse insbesondere in der Nacht rückgekühlt werden.
Eine Hinterlüftung vom Dach wäre auch noch ein Punkt.Hi, sorry. Von den Gesprächen mit dem Architekt und Bu war ich ganz verwirrt und hatte falsche Zahlen und Daten im Kopf.
Hier der aktuelle Dachaufbau aus PHPP
K
knalltüte22.06.20 23:57hesselberg_01 schrieb:
...Wichtig ist bei beiden Varianten natürlich der Wandaufbau. Bei diesem Massivholzhaus liegt die Holzwandstärke bei 200mm + 120mm Holzfaserdämmplatten. Als Alternative hätten wir noch die Möglichkeit auf 240mm Holzwandstärke zu gehen. Das sollte natürlich gegen Schall und Hitze helfen.Das erscheint mir extrem viel Holzanteil. Wie ist denn die Gesamtstärke des Wandaufbaus? Der genaue Wandaufbau würde mich sehr interessieren!
Unsere Wand hat "nur" 10cm! BSH und ist gesamt 44cm dick. Wir erreichen
damit, und anderen Maßnahmen, KfW40(+)
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