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ᐅ Heizung nachrüsten


Erstellt am: 27.06.2014 16:45

Frank1981 27.06.2014 16:45
Hallo zusammen.

Wir haben die Möglichkeit ein Haus aus dem Jahr 1950 zu kaufen.
Momentan wird das Haus noch durch einen Kohleofen beheizt.
Die Wohnfläche beläuft sich auf ca.90 m².
Kann mir jemand eine grobe Einschätzung geben was die Nachrüstung einer Heizungsanlage ca.
kosten würde ?

Danke

Gruß Frank

€uro 28.06.2014 08:24
Hallo,
Frank1981 schrieb:
....Kann mir jemand eine grobe Einschätzung geben was die Nachrüstung einer Heizungsanlage ca.
kosten würde ?...
10...25 T€, wer kann das schon belastbar beziffern?
Bei älteren Bestandsgebäuden ist es sinnvoll, ein energetisches Gesamtkonzept zu verfolgen.
Mitunter kann es wirtschaftlich sinnvoller sein, die Gebäudehülle zu konditionieren (Senkung Heizenergiebedarf), anstatt den Investment ausschließlich in die Anlagentechnik zu stecken.
Zudem bergen Bestandsgebäude mitunter erhebliche, finanzielle Risiken hinsichtlich des Baukörpers.
Anfängliche "Schnäppchen" werden dabei häufig zum späteren Alptraum!

v.g.

Umbau-Susi 28.06.2014 11:10
Nach unseren Erfahrungen (Bj. 1936) hat die neue Heizungsanlage (Gasheizung und Heizkörper in allen Zimmern) ca.20000€ gekostet.
Das Problem dabei ist aus meiner Sicht ein anderes. Wenn mann alles aufreißt um die Heizung zu Verlegen ist es mehr als sinnvoll die gesamte Sanitärverrohrung ebenfalls gleich neu zu machen (+ca. 15000,00€).
Über die Sinnhaftigkeit von Elektrikerneuerung wenn alles offen ist rede ich jetzt mal nicht (ca 15000€).

Das sind unsere Werte für ein 1938er Haus und mittlere Neuausstattung.

Sylvia

€uro 28.06.2014 11:54
Computersylvia schrieb:
Nach unseren Erfahrungen (Bj. 1936) hat die neue Heizungsanlage (Gasheizung und Heizkörper in allen Zimmern) ca.20000€ gekostet.
Das ist sicherlich nicht auf jegliche Bestandsanlagensanierung übertragbar!
Computersylvia schrieb:
..Wenn mann alles aufreißt um die Heizung zu verlegen ist es mehr als sinnvoll die gesamte Sanitärverrohrung ebenfalls gleich neu zu machen (+ca. 15000,00€)....
Korrekt, einmaliges, leichtes "Bluten" belastet insgesamt weniger.
Mir persönlich sind Bestandssanierungen, wo man nahezu "alles aufreissen kann" (Kernsanierung), wesentlich entgegenkommender, als wesentliche, z.T. einschränkende Randbedingungen. Bei letzteren verbleibt meist nur ein, je nach Einzelfall, mehr oder weniger, vertretbarer Kompromiss.
Nachhaltige Bestandssanierungen stellen die hohe Schule bezüglich der Fachkompetenz (Baukörper, Anlagentechnik) dar!

v.g.

Umbau-Susi 28.06.2014 12:04
€uro schrieb:
Das ist sicherlich nicht auf jegliche Bestandsanlagensanierung übertragbar. v.g.

Wenn Du gut Deutsch verstehst, hast Du ja sicher verstanden, dass ich nicht geschrieben habe
"Das ist bei jeglicher Bestandssanierung so", sondern
"Nach unserer Erfahrung mit einem Haus von 1936".

Du gibst zum Teil hier gute Hinweise, aber Deine wiederholten Bewertungen und Deine Besserwisserei ohne wirklichen Mehrwert können dazu führen, dass Du bald der einzige bist der hier schreibt. Und das wäre für das Forum schade. Es lebt auch von Vielfalt.


Sylvia

€uro 29.06.2014 09:13
Computersylvia schrieb:
....."Nach unserer Erfahrung mit einem Haus von 1936".....
Welcher Mehrwert entsteht hierdurch für den TE?
Computersylvia schrieb:
.....aber Deine wiederholten Bewertungen und Deine Besserwisserei ohne wirklichen Mehrwert....
Deine Einschätzung ist leider etwas einseitig. "Besserwisserei" ist leider vordefiniert, da ich vom Fach bzw. aus der Branche komme.
Es gibt kaum einen Beitrag, den ich nicht kommentieren könnte. Allein hierfür fehlt mir die Zeit, daher beschränke ich mich nur auf einige Wenige.
Manche Antworten anonymer Ratgeber ohne jegliche Fachausbildung verursachen beim Ratsuchenden sogar wirtschaftlichen Schaden. Das Dumme dabei, Haftung hierfür gibt es nicht!
Die Annahme, dass nachhaltig, belastbare Werthaltigkeit zum Nulltarif zu bekommen wäre, ist irrig, sei denn, man lebt im Sozialismus.
"Kostenlose" Beratung können sich bestenfalls Verkäufer leisten, die unbedarfte Bauherren, zu deren Nachteil, mit buntem Werbegedöns über den Tisch ziehen.
Da ich nicht nur als TGA Planer, Energieberater sondern auch als Gutachter unterwegs bin, könnte ich hierüber ein Buch schreiben!
Computersylvia schrieb:
...können dazu führen, dass Du bald der einzige bist der hier schreibt.
Manchmal ist Weniger, tatsächlich mehr!
Viel hilft viel, ist selten tatsächlich belastbar!

v.g.
heizungsanlageanlagentechnikbestandssanierungen