ᐅ Hauskauf realistisch oder übernehmen wir uns?
Erstellt am: 14.05.25 22:58
nordanney15.05.25 23:01
Hanniball2k schrieb:
Das würden wir wohl nur bei extrem kurzer Laufzeit schaffen mit entsprechenden Zinsrisiko nach 10 Jahren. Was ich mit dem Satz sagen wollte: Ich würd versuchen zu verhandeln, so dass ich auf eine Rate von 1.400€ komme, im Optimalfall als volltilger.LOL - Träume weiter. 10 Jahre sind völlig ok. Dabei habe ich mit 1,5% Tilgung gerechnet. Du kannst gerne eine höhere Rate haben, aber dazu besteht keine Notwendigkeit. Deshalb eine Ratensnpassungsoption für den Moment, wo es euch finanziell noch besser geht.HuppelHuppel16.05.25 07:08
Ich würde einen anderen Weg gehen:
1. Aus der IGM austreten.
2. 75.000€ - max. 100k Eigenkapital reinwerfen und den Rest breit anlegen. 50k mehr Darlehen sind ca. 200€ mehr im Monat, das wäre verkraftbar und ihr habt einen Puffer für was auch immer.
Hast du für die BU auch die passende Rechtsschutzversicherung? Falls nicht kannst du die BU gleich kündigen, da man die meisten BUs im Schadensfall sowieso lange vors Gericht zerren darf.
1. Aus der IGM austreten.
2. 75.000€ - max. 100k Eigenkapital reinwerfen und den Rest breit anlegen. 50k mehr Darlehen sind ca. 200€ mehr im Monat, das wäre verkraftbar und ihr habt einen Puffer für was auch immer.
Hast du für die BU auch die passende Rechtsschutzversicherung? Falls nicht kannst du die BU gleich kündigen, da man die meisten BUs im Schadensfall sowieso lange vors Gericht zerren darf.
MachsSelbst16.05.25 07:36
BU. Was soll dir als Ingenieur passieren, damit du berufsunfähig wirst? Da müssen dir ja schon beide Hände abfallen. Außerdem mit 65 EUR/Monat wird deine Versorgung eh ziemlich mau ausfallen.
Aus der IG Metall kannst du aucj austreten. Um die Vorteile im Zweifel zu genießen, muss man ausreichende Beiträge zahlen, also 1% vom Brutto. Du zahlst viel zu wenig, um Ansprüche auf Rechtsschutz oder Streikgeld zu erwerben.
300 EUR für Lebensmittel? Pro Person vielleicht. 3 EUR am Tag, das ist eine 200g Packung Cheddar von der Eigenmarke und 4 Brötchen...
Machst du denn einen Job, der auch außerhalb der Automobilindustrie was finden könnte?
Oder Deadend im Verbrennungsmotorenbau?
Zu machen ist das finanziell bestimmt.
Aus der IG Metall kannst du aucj austreten. Um die Vorteile im Zweifel zu genießen, muss man ausreichende Beiträge zahlen, also 1% vom Brutto. Du zahlst viel zu wenig, um Ansprüche auf Rechtsschutz oder Streikgeld zu erwerben.
300 EUR für Lebensmittel? Pro Person vielleicht. 3 EUR am Tag, das ist eine 200g Packung Cheddar von der Eigenmarke und 4 Brötchen...
Machst du denn einen Job, der auch außerhalb der Automobilindustrie was finden könnte?
Oder Deadend im Verbrennungsmotorenbau?
Zu machen ist das finanziell bestimmt.
Bay202516.05.25 08:15
Ich klinke mich auch mal ein, da wir uns in einer ähnlichen Lage befinden (wie viel Rate können/wollen wir uns leisten?).
Zu den Lebensmitteln:
Die Lebensmittelkosten sehe ich ähnlich wie die anderen User. 200 - 300 € für 2 Erwachsene und Kind sind zu wenig.
Zum Vergleich: Ich lebe derzeit mit meinem Mann ebenfalls in einer 75 qm Wohnung (ohne Kind, beide berufstätig aber viel Home-Office).
Wir brauchen im Monat ca. 500 € zum "leben". Also für Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel.
Wir achten zwar schon auf Regionalität und gute Qualität (insb. Gemüse/Obst, Wurst/Fleisch), nutzen aber schon sehr die Angebote, Punktesysteme, Coupons, usw. Mit Kind sollte es schon nochmal etwas mehr sein.
Zum Riester:
Ich weiß jetzt nicht genau, welche Riesterform du nutzt. Du kannst m.E. jeden Riester für eine Immobilien auszahlen lassen und "wohnriestern".
Damit verbunden ist jedoch immer die Bildung des Wohnförderkontos, das im Rentenalter versteuert werden muss.
Ich bin kein Fan davon. Ich würde einen Riester-Vertrag entweder als zukünftige Rente behalten oder - wenn man das Geld braucht - auflösen.
Mein Mann hatte auch noch einen Riester-Bausparvertrag, den wir jetzt für unser Bauvorhaben förderschädlich gekündigt haben, um das Wohnförderkonto zu vermeiden. Ich selbst habe meinen Fondsriester behalten, weil hier die Wertentwicklung sogar ziemlich gut ist.
Zur Rate:
Ich kann deinen Gedanken nachvollziehen.
Mit einer Rate von 1.500 € sehe ich bei euch kein Problem. 1.800 € wären denke ich auch noch machbar, wenn man das möchte. Ich persönlich würde aber wahrscheinlich eher die geringere Rate wählen und mit Sondertilgungen arbeiten.
Je nach dem wann und wie viel deine Frau zukünftig arbeiten könnte, wäre auch eine Rate bis 2000 € denkbar.
Zu den Lebensmitteln:
Die Lebensmittelkosten sehe ich ähnlich wie die anderen User. 200 - 300 € für 2 Erwachsene und Kind sind zu wenig.
Zum Vergleich: Ich lebe derzeit mit meinem Mann ebenfalls in einer 75 qm Wohnung (ohne Kind, beide berufstätig aber viel Home-Office).
Wir brauchen im Monat ca. 500 € zum "leben". Also für Lebensmittel, Getränke und Drogerieartikel.
Wir achten zwar schon auf Regionalität und gute Qualität (insb. Gemüse/Obst, Wurst/Fleisch), nutzen aber schon sehr die Angebote, Punktesysteme, Coupons, usw. Mit Kind sollte es schon nochmal etwas mehr sein.
Zum Riester:
Ich weiß jetzt nicht genau, welche Riesterform du nutzt. Du kannst m.E. jeden Riester für eine Immobilien auszahlen lassen und "wohnriestern".
Damit verbunden ist jedoch immer die Bildung des Wohnförderkontos, das im Rentenalter versteuert werden muss.
Ich bin kein Fan davon. Ich würde einen Riester-Vertrag entweder als zukünftige Rente behalten oder - wenn man das Geld braucht - auflösen.
Mein Mann hatte auch noch einen Riester-Bausparvertrag, den wir jetzt für unser Bauvorhaben förderschädlich gekündigt haben, um das Wohnförderkonto zu vermeiden. Ich selbst habe meinen Fondsriester behalten, weil hier die Wertentwicklung sogar ziemlich gut ist.
Zur Rate:
Ich kann deinen Gedanken nachvollziehen.
Mit einer Rate von 1.500 € sehe ich bei euch kein Problem. 1.800 € wären denke ich auch noch machbar, wenn man das möchte. Ich persönlich würde aber wahrscheinlich eher die geringere Rate wählen und mit Sondertilgungen arbeiten.
Je nach dem wann und wie viel deine Frau zukünftig arbeiten könnte, wäre auch eine Rate bis 2000 € denkbar.
MachsSelbst16.05.25 14:23
Mal ehrlich. Mag mir das mal jemand an einem Beispiel erläutern?
500 EUR sind 8,33 EUR für Lebensmittel, Getränke und Drogerie. Und dann ist die Rede von guter Qualität und Regional, vermutlich auch Bio.
Wie muss man sich das vorstellen?
Wenn ich ein gutes Steak haben möchte, dann gehen da schon 6, 7 EUR für 250g drauf. Und das ist noch nicht mal Filet. Dazu ne Flasche Wein, Kartoffel, Sour Cream. 13, 14 EUR.
Gibts dann den nächsten Tag nix?
Der Regelsatz Bürgergeld liegt bei 230 EUR/Person für Lebensmittel und Drogerie.
Ich behaupte, wer normal isst und nicht jeden Tag Brot mit Käse und Nudeln mit Ketchup. Unter 300-350 EUR/erwachsene Person kommt man nicht hin.
500 EUR sind 8,33 EUR für Lebensmittel, Getränke und Drogerie. Und dann ist die Rede von guter Qualität und Regional, vermutlich auch Bio.
Wie muss man sich das vorstellen?
Wenn ich ein gutes Steak haben möchte, dann gehen da schon 6, 7 EUR für 250g drauf. Und das ist noch nicht mal Filet. Dazu ne Flasche Wein, Kartoffel, Sour Cream. 13, 14 EUR.
Gibts dann den nächsten Tag nix?
Der Regelsatz Bürgergeld liegt bei 230 EUR/Person für Lebensmittel und Drogerie.
Ich behaupte, wer normal isst und nicht jeden Tag Brot mit Käse und Nudeln mit Ketchup. Unter 300-350 EUR/erwachsene Person kommt man nicht hin.
Bay202516.05.25 14:46
MachsSelbst schrieb:
Mal ehrlich. Mag mir das mal jemand an einem Beispiel erläutern?
500 EUR sind 8,33 EUR für Lebensmittel, Getränke und Drogerie. Und dann ist die Rede von guter Qualität und Regional, vermutlich auch Bio.
Wie muss man sich das vorstellen?
Wenn ich ein gutes Steak haben möchte, dann gehen da schon 6, 7 EUR für 250g drauf. Und das ist noch nicht mal Filet. Dazu ne Flasche Wein, Kartoffel, Sour Cream. 13, 14 EUR.
Gibts dann den nächsten Tag nix?
Der Regelsatz Bürgergeld liegt bei 230 EUR/Person für Lebensmittel und Drogerie.
Ich behaupte, wer normal isst und nicht jeden Tag Brot mit Käse und Nudeln mit Ketchup. Unter 300-350 EUR/erwachsene Person kommt man nicht hin.Also ich kann mich jetzt nur auf meinen Beitrag beziehen:
Ich meine damit, dass ich die Wurst und das Fleisch beim Metzger und nicht im Supermarkt kaufe. Obst und Gemüse kaufe ich saisonal und möglichst regional. Aber ansonsten greife ich eigentlich immer zu den Eigenmarken von Rewe, Aldi, etc. oder eben zu dem was gerade im Angebot ist.
Wir sind ziemlich einfache Esser, d.h. Steak oder Wein gibt es bei uns selten / gar nicht. Allgemein essen wir wenig Fleisch und wir kochen auch nicht täglich.
Ich denke das macht sich durchaus finanziell bemerkbar.
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