ᐅ Hausbau ohne Eigenkapital?
Erstellt am: 06.04.2017 08:39
sunnyBoy 06.04.2017 08:39
Hallo alle zusammen,
ich bin neu im Forum und freue mich auf eine ehrliche Diskussion.
Meine Situation:
Ich wohne in Landkreis Eichstätt in einer Doppelhaushälfte. Recht günstig für diese Gegend (850€ warm, 120m² mit Garten, zwei Stellplätze). Wurde über Bekannte vermittelt. 30km bis zur Arbeit.
Jetzt haben die alten Besitzer beide Doppelhaushälften verkauft und die neuen Eigentümer werden nächstes Jahr Eigennutzung anmelden. Rücksprache ist schon erfolgt.
Meine Recherchen in den letzten Monaten haben ergeben, dass wenn ich ein Objekt (egal ob Haus oder Wohnung) mit 4+ Zimmern und GArtennutzung haben will, ich bei min. 1000€ (warm) lande. Meistens bei 1100€ (warm). Habe zwei Kinder und ein Auto. Netto haben wir jeden Monat 3500€. Eventuell wollen wir auch noch ein 3 Kind.
Meine Frage:
Nach den letzten Monaten bin ich auf den Gedanken gekommen, dass vielleicht der Kauf einer Immobilie sich bei diesen Mieten lohnen würde.
Leider habe ich das Problem, dass ich erst seit ein paar Jahren arbeite, also kein Eigenkapital besitze. Bei Verwandten Leihen ist auch nicht möglich.
Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist ja in dem Sinne auch möglich. Natürlich zu etwas schlechteren Konditionen.
Ich habe mal mit den Zahlen etwas gespielt und mal ausgerechnet, wie viel es mich kosten würde, wen ich bis zur Rente in Miete leben würde. Natürlich Grob, in Abhängigkeit vom Trend der Mieterhöhung und der steigenden Nebenkosten in meiner Gegend.
Da bin ich bei ca. 480.000€ gelandet.
Da stellt sich für mich natürlich die Frage, ob es vielleicht sinnvoller wäre ein Haus zu bauen!? Neubau! Kein Kauf von Altbau.
Da würde ich wahrscheinlich bei den höheren Zinsen nach 30/35 Jahren irgendwo im selben Bereich, vielleicht auch sogar drunter landen.
Wie seht ihr das? Hat hier jemand schon mal ohne Eigenkapital gebaut?
Erfahrungsberichte???
Würde mich über ehrliche Antworten Freuen.
Danke an Alle im Voraus!
Gruß
Alex
ich bin neu im Forum und freue mich auf eine ehrliche Diskussion.
Meine Situation:
Ich wohne in Landkreis Eichstätt in einer Doppelhaushälfte. Recht günstig für diese Gegend (850€ warm, 120m² mit Garten, zwei Stellplätze). Wurde über Bekannte vermittelt. 30km bis zur Arbeit.
Jetzt haben die alten Besitzer beide Doppelhaushälften verkauft und die neuen Eigentümer werden nächstes Jahr Eigennutzung anmelden. Rücksprache ist schon erfolgt.
Meine Recherchen in den letzten Monaten haben ergeben, dass wenn ich ein Objekt (egal ob Haus oder Wohnung) mit 4+ Zimmern und GArtennutzung haben will, ich bei min. 1000€ (warm) lande. Meistens bei 1100€ (warm). Habe zwei Kinder und ein Auto. Netto haben wir jeden Monat 3500€. Eventuell wollen wir auch noch ein 3 Kind.
Meine Frage:
Nach den letzten Monaten bin ich auf den Gedanken gekommen, dass vielleicht der Kauf einer Immobilie sich bei diesen Mieten lohnen würde.
Leider habe ich das Problem, dass ich erst seit ein paar Jahren arbeite, also kein Eigenkapital besitze. Bei Verwandten Leihen ist auch nicht möglich.
Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist ja in dem Sinne auch möglich. Natürlich zu etwas schlechteren Konditionen.
Ich habe mal mit den Zahlen etwas gespielt und mal ausgerechnet, wie viel es mich kosten würde, wen ich bis zur Rente in Miete leben würde. Natürlich Grob, in Abhängigkeit vom Trend der Mieterhöhung und der steigenden Nebenkosten in meiner Gegend.
Da bin ich bei ca. 480.000€ gelandet.
Da stellt sich für mich natürlich die Frage, ob es vielleicht sinnvoller wäre ein Haus zu bauen!? Neubau! Kein Kauf von Altbau.
Da würde ich wahrscheinlich bei den höheren Zinsen nach 30/35 Jahren irgendwo im selben Bereich, vielleicht auch sogar drunter landen.
Wie seht ihr das? Hat hier jemand schon mal ohne Eigenkapital gebaut?
Erfahrungsberichte???
Würde mich über ehrliche Antworten Freuen.
Danke an Alle im Voraus!
Gruß
Alex
RobsonMKK 06.04.2017 09:19
Ein Haushaltsnetto von 3,5k und ein Kredit von 480k und dazu ggf. ein weiteres Kind also Gehaltswegfall...nimm die Option Miete.
Silent010 06.04.2017 09:23
Jeder bezahlt im Leben ein Haus - der eine sein eigenes, der andere das seines Vermieters.
Trotzdem sollte man sich folgendes vor Augen führen: Ein Hausbau ist mit hohen, vorab nicht genau definierbaren, Kosten verbunden, mit Risiko verbunden, i.d.R. mit viel Arbeit und Stress verbunden und ein Hausbau macht die räumliche Lebensplanung unflexibel.
Letztlich muss man für den Hausbau brennen und es wollen, alternativ ist der Hauskauf um ein großes einfacher!
Trotzdem sollte man sich folgendes vor Augen führen: Ein Hausbau ist mit hohen, vorab nicht genau definierbaren, Kosten verbunden, mit Risiko verbunden, i.d.R. mit viel Arbeit und Stress verbunden und ein Hausbau macht die räumliche Lebensplanung unflexibel.
Letztlich muss man für den Hausbau brennen und es wollen, alternativ ist der Hauskauf um ein großes einfacher!
sunnyBoy 06.04.2017 09:27
Danke für die Antworten.
@ ...3500€ netto ist aktuell in der Elternzeit meiner Frau.
Wen sie Arbeiten geht, wahrscheinlich Teilzeit, haben wir so 4000€ netto.
Gruß
@ ...3500€ netto ist aktuell in der Elternzeit meiner Frau.
Wen sie Arbeiten geht, wahrscheinlich Teilzeit, haben wir so 4000€ netto.
Gruß
Caspar2020 06.04.2017 09:30
sunnyBoy schrieb:
Netto haben wir jeden Monat 3500plus oder inklusive Kindergeld?
sunnyBoy schrieb:
850€ warmsunnyBoy schrieb:
Leider habe ich das Problem, dass ich erst seit ein paar Jahren arbeite, also kein Eigenkapital besitzeSprich mehr als die 850€ warm ist nicht drin als Belastung für Kredit+Hausnebenkosten+Instandhaltungsrücklage?
sunnyBoy schrieb:
Da bin ich bei ca. 480.000€ gelandet.
Da stellt sich für mich natürlich die Frage, ob es vielleicht sinnvoller wäre ein Haus zu bauen!? Neubau! Kein Kauf von Altbau.sunnyBoy schrieb:
Da würde ich wahrscheinlich bei den höheren Zinsen nach 30/35 Jahren irgendwo im selben Bereich, vielleicht auch sogar drunter landen.Bei mal angenommen 2,5% Zinsen (das ist schon sehr optimistisch und den 850€ zu Verfügung bleiben (bei 120qm 300EUR Nebenkosten+instandhaltungsrücklage) noch 550€ zu Verfügung für die Kreditrate. Angenommen auf 30 Jahre ausgelegt (2,2% Tilgung), kannst du 140.000€ aufnehmen...
Ja, im Prinzip kann man ohne Eigenkapital kaufen (aber dazu muss ne gewisses frei verfügbares Einkommen vorhanden sein). Bauen ohne Eigenkapital ist da schon ne andere Nummer.
Aber die Frage mit dem Eigenkapital glaube ich bei euch nicht die entscheidende.
sunnyBoy schrieb:
Eventuell wollen wir auch noch ein 3 Kind.sunnyBoy schrieb:
@ ...3500€ netto ist aktuell in der Elternzeit meiner Frau.
Wen sie Arbeiten geht, wahrscheinlich Teilzeit, haben wir so 4000€ netto.Das hört sich noch ganz weit weg an.
sunnyBoy 06.04.2017 09:30
@ ...ich denke besonders beim Kauf eines alten Objektes, wird man von unvorhergesehenen Kosten erschlagen.
Daher auch der Bau eines neuen Objektes. Ich denke, da kann man 98% der Kosten durchkalkulieren. Natürlich wäre hier der Anspruch beim Neubau...praktisch und kompakt. Wir bräuchten keine 200m² Wohnfläche. irgendwann sind ja die Kinder auch weg!
Gruß
Daher auch der Bau eines neuen Objektes. Ich denke, da kann man 98% der Kosten durchkalkulieren. Natürlich wäre hier der Anspruch beim Neubau...praktisch und kompakt. Wir bräuchten keine 200m² Wohnfläche. irgendwann sind ja die Kinder auch weg!
Gruß
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