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ᐅ Hausbau massiv mit Keller und Einliegerwohnung für 340k finanzierbar?


Erstellt am: 22.11.20 17:12

Schrani22.11.20 18:27
Ysop*** schrieb:

Hallo, so ganz verstehe ich deine Kalkulation nicht. Die 600€ Miete hast du doch gar nicht zur Verfügung, sondern musst du doch weiterhin in den Kredit stecken. D.h. du hast dann nur die 800€ für die neue Finanzierung, oder? Bis wann ist das alte Haus denn abbezahlt? Ein Verkauf kommt nicht in Frage?
600 Miete gehen in die Tilgung, aber die bezahle ich ja jetzt und hätte die dann übrig (weil die Tilgung durch den Mieter stattfindet.
Also 1400 wären für die Finanzierung drin + 50€ die ich weniger für Essen/Kino ausgebe. Haus ist in 10 Jahren abbezahlt. Verkauf kommt nicht in Frage.
Schrani22.11.20 18:40
Hausbautraum20 schrieb:

Variante 1 ohne Keller könnte möglich sein.
Aber an viel Eigenleistung ist alleinerziehend mit 2 Kindern ja auch nicht zu denken.
Warum willst du dir das denn antun?
Danke, das vermute ich auch.
Richtig, Eigenleistung = 0
Ich mag Häuser, meins ist zu klein (80qm). Ich mach das aus Spaß an der Freude.
Tassimat22.11.20 20:11
Schrani schrieb:

  • Haus soll ca. 340.000 kosten "schlüsselfertig".
  • Erschließungskosten ca. 8000
  • Bodengutachter, Bäume, etc. 7000
  • Außenanlagen/Terrasse, Wege, Gartengestaltung, Zäune etc...40.000
  • Küchenkosten: 10.000. Möbel, Lampen, Deko: 5000
Kostenzusammenstellung:
  • Finanzierungssumme 400.000
Da fehlen sicherlich noch etliche andere Baunebenkosten, könnten aber auch von dem Brocken 40.000€ Außenanlagen und Garten abgezwackt werden und du machst das später selber
Schrani schrieb:

Richtig, Eigenleistung = 0

Schaue genau, was "schlüsselfertig" bei dir bedeutet. Klassischerweie fehlen mindestens alle Malerarbeiten und Böden. Direkt mit anbieten lassen, aber da kommt nochmal eine kleine fünfstellige Summe oben drauf.

In Summe: Es wird teuer!
Schrani schrieb:

aktuell [..] bezahle ca. 600€ Tilgung/Zinsen [..] Außerdem habe ich mtl. ca. 800€ "über"
[..]
monatliche Rate nach 3 Jahren: 980+450= 1430€

Das ist ulta knapp kalkuliert und geht bei jeder unvorhergesehenen Verteuerung nicht mehr auf. Du hast danach keinen einzigen Euro mehr übrig. Ernsthat?
Du hast bereits einen Vollzeitjob und Nebenjob, mehr kannst du nicht stemmen. Einzige Lösung wäre das aktuelle Haus verkaufen.
Schrani22.11.20 20:30
Ich werde die 800 wohl demnach erstmal sparen/Sondertilgen und den Hausbau paar Jährchen verschieben oder halt ohne Keller. Vielleicht stell ich den Grundriss noch zur Diskussion. Danke erstmal an alle.
apokolok23.11.20 14:41
Hat das Grundstück denn einen nennenswerten Wert?
So wie jetzt angedacht ist das Projekt einfach jenseits der Realität, das bekommst du auch niemals finanziert.
Ehrlichgesagt glaube ich, dass es alleinerziehend bei dem Einkommen grundsätzlich nicht für einen Neubau reicht.
Kannst du nicht Grundstück und altes Haus zu Geld machen und davon eine passende Bestandsimmobilie kaufen? Da gibt es deutlich weniger Unwägbarkeiten und die Finanzierung ist viel 'sicherer', da weniger Variablen.
Altai23.11.20 20:56
apokolok schrieb:

Ehrlichgesagt glaube ich, dass es alleinerziehend bei dem Einkommen grundsätzlich nicht für einen Neubau reicht.
Bei mir waren die Zahlen sehr ähnlich... Finanziell (Einkommen und kalkulierter Kredit standen in etwas besserem Verhältnis), ich bin auch alleine mit zwei Kindern. Ich habe es vor zwei Jahren auch "gewagt", und ein Grundstück erworben, auf dem schon Außenwände mit Dach standen. Habe das Haus dann fertig gestellt (wenig EL, fast alles durch Firmen).

Ich bereue es nicht, ich komme durchaus über die Runden, ohne jeden Kreuzer umdrehen zu müssen. Aber wenn ich gewusst hätte, wie knapp es am Ende wird, hätte ich es nicht gemacht.
Die Fertigstellung kam dann doch teurer als gedacht, die Mehrkosten fraßen den Puffer auf und es wurde noch eine Nachfinanzierung nötig. Zack, 200€ im Monat mehr weg. Dann konnte ich wegen einer melderechtlichen Formalität kein Baukindergeld beantragen. Zack, 200€ Einnahmen weniger als gedacht... Und so wurde aus einer Sache mit solidem Überschuss dann doch eine knappe Kiste.
Ich hatte noch etwas Luft bei meiner Arbeitszeit, die ich dann aufgestockt habe. Wie gesagt, wir kommen anständig zurecht... Aber mit dem nach Abzug aller Fixkosten und üblichen Lebenshaltungskosten frei verfügbaren Einkommen fühle ich mich nicht so wirklich wohl, es ist mir zu knapp.

Haus ist klein (100qm für drei Leute), Grundstück ist klein, ein Keller wäre ohnehin nicht in Frage gekommen... Es war aber auch keiner unter dem Rohbau. Das ging in unserer schon teuren kleinen Großstadt gerade noch so.

Ist es denn möglich, das vorhandene Haus zu erweitern? Das könnte doch die günstigste Lösung sein, falls bloß ein oder zwei Zimmer fehlen.
grundstückeinkommentilgungfinanzierungkeller